Neuer Klub - oder auch nicht

Mega-Gehalt reicht Alaba immer noch nicht! Platzt der Real-Transfer jetzt wegen dieser Zusatz-Forderung?

Beim FC Bayern glaubt niemand mehr an einen Verbleib des langjährigen Leistungsträgers David Alaba. Ein Hin und Her gibt es nun auch mit Nobelklub Real Madrid.

  • Schon seit Monaten zieht sich das Theater um die Zukunft von FC-Bayern-Star David Alaba.
  • Ein Transfer des Österreichers scheint so gut wie fix - angeblich gibt es sogar eine Einigung.
  • Doch auch mit Real Madrid gibt es ein Hin und Her. Verzocken sich Alaba und Zahavi neuerlich?
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München/Madrid - Die Meldung aus Spanien sorgt für ordentlich Wirbel an der Säbener Straße: Die Sport-Zeitung Marca meldete am Montagabend auf ihrer Titelseite, dass der ablösefreie Wechsel von FC-Bayern-Spieler David Alaba (28) zu Real Madrid fix sei und der Abwehrspieler einen Vierjahres-Vertrag unterschrieben habe.

Das Blatt berichtete zudem von einem bereits absolvierten Medizincheck und wollte auch das jährliche Gehalt von zehn Millionen Euro netto erfahren haben. Es schien, als sei der Transfer-Krimi um den Österreicher in den ersten Wochen des Jahres 2021 bereits beendet.

FCB-Star Alaba vor dem Abflug? Berater posaunt weiter - Real mit Alternativen

Doch dann meldete sich am Dienstag Vormittag Alabas Vater George zu Wort, der zusammen mit Pini Zahavi als Berater für den Sprössling tätig ist. Papa Alaba dementierte die spanische Berichterstattung. Gleich mehreren Medien versicherte er, dass noch nichts entschieden sei und man sich nach wie vor mit mehreren europäischen Top-Klubs (Paris, Manchester City, Liverpool, Barcelona) im Austausch befände. Parallel dazu erklärte Zahavi den mysteriösen Medizincheck. „Er machte den Medizincheck aus privaten Versicherungsgründen. Für den Fall, dass eine schwere Verletzung auftritt, bevor David seine Zukunft entschieden hat“, sagte er bei goal und spox.

Fakt ist: Alaba liegt ein finanziell äußerst lukratives Angebot vor, trotzdem zögert er auch bei den Königlichen mit der Unterschrift: Verzockt sich Alaba auch bei Real? Knackpunkt soll dem Vernehmen nach die Vertragslaufzeit sein. Der Noch-Münchner fordert statt eines Vier- einen Fünfjahresvertrag. Die Alaba-Seite wendet alle Tricks an, um der Wunsch-Laufzeit näher zu kommen, indem sie durch das kolportierte Interesse anderer Vereine indirekt Druck auf Real ausübt. Allerdings weiß die tz, dass die Madrilenen nach wie vor Alaba-Alternativen in der Hinterhand haben.

FC Bayern wegen Alaba entspannt - Trainer Flick mit Transfer-Befehl an Führungsetage

Beim FC Bayern beobachtet man die Alaba-Posse entspannt. Für die Verantwortlichen ist schon seit Längerem klar, dass sich die Wege im Sommer endgültig trennen werden. Als Hansi Flick auf die Real-Meldungen angesprochen wurde, sagte er: „Ich habe im Moment noch nichts von David gehört. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich weiß, dass es in eine gewisse Richtung geht, die für die Mannschaft eine Änderung bedeutet.“ Im nächsten Atemzug forderte der Bayern-Trainer: Wenn ein Spieler von Alabas Qualität den Verein verlasse „muss der Verein einen Spieler seiner Qualität holen“.

Ein klarer Transfer-Befehl für einen Alaba-Nachfolger, auch wenn Flick betonte, dass er Lucas Hernandez diese Rolle zutraut. Trotzdem muss die Münchner Viererkette noch verstärkt werden. Kein Thema in diesem Zusammenhang ist übrigens Eder Militao (23) von Real Madrid, wie es ebenfalls in Spanien jüngst kolportiert wurde. Der Verteidiger war nie ein Kandidat für den FC Bayern. Anders als Dayot Upamecano (22) von Liga-Konkurrent RB Leipzig.

Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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