Schwache Saison beim FCB

Bayern-Profi Douglas Costa könnte zurück in die Heimat - spielt er bald in der Stadt der Gauchos?

Douglas Costa konnte sich bei seinem zweiten Wechsel nach München nicht durchsetzen.
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Douglas Costa konnte sich bei seinem zweiten Wechsel nach München nicht durchsetzen.

Beim FC Bayern kam Douglas Costa nach seinem zweiten Wechsel nicht oft zum Zug. Doch wohin geht es für den Brasilianer nach seinem Vertragsende im Sommer?

München - Die Sommertransfers des FC Bayern entwickeln sich in verschiedene Richtungen. Während Neuzugänge wie 45-Millionen-Mann Leroy Sané oder sogar Stürmer-Backup Eric Maxim Choupo-Moting ihre Leistung bringen, haben andere Bayern-Profis einen schweren Stand in der Mannschaft. Einer davon ist der Brasilianer Douglas Costa, der mit einem Wechsel außerhalb Europas in Verbindung gebracht wird.

FC Bayern: Costa enttäuscht beim zweiten München-Wechsel - Juve will Brasilianer verkaufen

Von seinem zweiten Wechsel nach München hatten dich Spieler und Verein wohl einiges mehr erwartet, bislang kommt der Linksaußen auf gerade einmal 20 Einsätze für die Münchner. Meist wurde der 31-fache Nationalspieler Brasiliens ein- oder ausgewechselt, nur einmal stand er über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Die Ausbeute seiner Kurzeinsätze ist ebenfalls mager: nur ein Tor und drei Vorlagen gelangen ihm seit seiner Rückkehr. Zusätzlich bremst ihn seit Mitte Februar ein Haarriss im Fuß aus.

Über den Abschied von Costa nach seiner Leihe von Juventus Turin gibt es bei den Bayern angesichts der Zahlen wohl keine zwei Meinungen. Die Italiener würden den 30-Jährigen gerne noch vor dessen Vertragsende im Sommer 2022 verkaufen, immerhin zahlte Juve für Costa im Sommer 2018 noch 40 Millionen an die Bayern.

FC Bayern: Wechselt Costa in die Heimat? Er könnte zu seinem ersten Profiklub zurückkehren

Wie das brasilianische Sportportal UOL Esporte schreibt, könnte Costas erster Profiverein Gremio Porto Alegre den kriselnden Ex-Nationalspieler zurückholen. Der brasilianische Erstligist war Costas erster Profiverein, ehe er 2010 für 8 Millionen Euro zu Schachtjor Donezk in die Ukraine wechselte. Fünf Jahre später folgte der erste Transfer zum FC Bayern, der damals 30 Millionen Euro zahlte.

Costas Geburtsort Sapucaia do Sul liegt nur 30 Kilometer von der Großstadt Porto Alegre (zu Deutsch: „Glücklicher Hafen“) entfernt. Die Millionen-Stadt liegt im Rio Grande do Sul und gilt als die Hauptstadt der Gauchos, also der südamerikanischen Viehzüchter. Bekannt ist der Name zwar in Zusammenhang mit Argentinien, doch auch in Paraguay, Uruguay und eben im Bundesstaat Rio Grande do Sul sind sie allgegenwärtig. Für Costa wäre ein Tapetenwechsel in der aktuellen Situation wohl denkbar. (ajr)

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