FCB-Bose versprachen sich mehr

Bayern-Neuzugang vor plötzlichem Abschied? Flick kritisierte ihn öffentlich - „Eine Schippe drauflegen“

Die Leihe von Douglas Costa (2.v.r.) könnte vorzeitig beendet werden.
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Die Leihe von Douglas Costa (2.v.r.) könnte vorzeitig beendet werden.

FC Bayern: Die Münchner sind bislang nicht wirklich zufrieden mit der Leistung eines Sommer-Neuzugangs - muss er deshalb im Winter schon wieder gehen?

  • Der FC Bayern holte am Deadline-Day Flügelspieler Douglas Costa per Leihe zurück.
  • Costa setzte sich bislang nicht bei den Münchnern durch, seine Rückkehr zu Juventus ist scheinbar besiegelt.
  • Nun könnte der Brasilianer scheinbar noch im Winter-Transferfenster gehen.

Update vom 19. Januar, 16.50 Uhr: Für Douglas Costa läuft es seit seiner Rückkehr nach München noch nicht rund, die Leihe des Brasilianers könnte laut italienischen Medien bereits vorzeitig abgebrochen werden. Beim letzten Spiel der Bayern stand der 30-Jährige nicht einmal im Kader des Rekordmeisters, nun sprach Hansi Flick bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg über den Leihspieler von Juventus Turin.

„Unser Kader ist fast vollzählig, die Qualität im Training ist sehr ansprechend. Douglas hat eine Phase gehabt, in der er hart gearbeitet hat. Wir haben versucht, ihn den nächsten Schritt weiterzubringen“, leitete der Trainer seine Kritik vorsichtig sein. Aktuell sei „der Konkurrenzkampf aber sehr groß“, daher sei die Kadernominierung eine „schwere Entscheidung für das Trainerteam“. Bereits beim Sieg in Freiburg stand Costa nicht einmal im Kader.

„Er muss dem Trainerteam zeigen, was für eine Qualität er hat. Deswegen ist es da sein Job, nochmal eine Schippe drauflegen“, so die deutlichen Aussagen des Triple-Trainers. Sollte Costa in dieser Saison noch eine Rolle bei den Bayern spielen wollen, sollte er sich Flicks Worte zu Herze nehmen. Andererseits könnte das Kapitel schon bald beendet sein.

FC Bayern: Juve-Leihgabe Douglas Costa bald wieder weg? Rückkehrer zündete noch nicht

Erstmeldung vom 18. Januar: München - Im letzten Sommer starteten die Bayern trotz Corona eine kleine Transferoffensive. Neben der teuren Verpflichtung von Leroy Sané holten die Bayern auch einige ablösefreie Spieler und liehen zwei Profis aus. Einer der Leihspieler ist Rückkehrer Douglas Costa, dessen zweites München-Kapitel nicht wie erwartet verläuft. Costas Verein Juventus Turin soll einem Bericht zufolge einen ungewöhnlichen Plan mit dem Brasilianer haben.

FC Bayern: Rückkehrer Douglas Costa hinkt Erwartungen hinterher - zuletzt nicht einmal im Kader

Costa konnte sich seit seinem Leihwechsel am Deadline-Day nicht als echte Alternative auf seiner rechten Außenbahn etablieren und ist beim FCB nur Ergänzungsspieler. Am vergangenen Sonntag fand sich Costa beim 2:1-Sieg gegen Freiburg nicht einmal auf der Ersatzbank wieder, was Hansi Flick knallhart begründete. Der Flügelspieler stand laut seinem Trainer neben Bouna Sarr nicht im Kader, da die Bayern „viele gesunde Spieler“ hätten, wie er auf der Pressekonferenz meinte. „Deswegen mussten wir heute entscheiden und die beiden hat es getroffen“, fügte Flick hinzu.

In 19 Einsätzen in allen drei Wettbewerben kommt der 30-Jährige auf einen mageren Treffer sowie drei Vorlagen, die Leistungen und die Erwartungen gingen bislang weit auseinander. Eine Verpflichtung Costas über den Sommer hinaus soll für die FCB-Bosse um Karl-Heinz Rummenigge ohnehin nicht zur Debatte zu stehen, wie die Gazetta dello Sport schreibt.

FC Bayern: Bricht Juventus die Leihe ab? Dritter Verein innerhalb einer Saison möglich

Die Norditaliener, bei denen Costa seit 2018 fest unter Vertrag steht, sollen die Entwicklung des 31-fachen brasilianischen Nationalspielers sehr kritisch beobachten. Da sein Vertrag erst 2022 endet und das Gehalt laut Gazetta dello Sport bei rund sechs Millionen Euro jährlich liegt, steht dem Bericht zufolg ein Abbruch der Leihe im Raum. Die Turiner sollen sich jedoch bereits nach einem neuen Verein für Costa umsehen, wie das Blatt schreibt.

Während einer regulären Saison könnte Douglas Costa während des Winter-Transferfensters nur zu Juventus zurückwechseln, da er bereits am Anfang der Saison für die Bianconeri auf dem Platz stand. Doch aufgrund der besonderen Umstände in dieser Saison könnte Profis zu einem dritten Verein innerhalb einer Saison wechseln. Grund dafür ist eine Regel-Lockerung der FIFA.

Doch welche Klubs kämen in Frage? Nur Spitzenvereine aus England oder Spanien könnten sich den Rekord-Abgang der Bayern leisten. Aus der Premier League soll es in der Vergangenheit bereits Interesse gegeben haben, die Gazetta nennt die Wolverhampton Wanderers und Rekordmeister Manchester United. Ein erneuter Wechsel ist jedoch recht unwahrscheinlich, aufgrund der vielen Spiele wird Costa noch einige Gelegenheiten bekommen, seine Qualitäten für die Bayern auf den Platz zu bringen. (ajr)

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