Mehrere Interessenten aus dem Ausland

Von wegen Mega-Gehalt! Bayern-Juwel Musiala stellt ganz andere Forderungen für mögliche Vertragsverlängerung

Jamal Musiala jubelt mit Leroy Sané und Thomas Müller
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Jamal Musiala soll beim FC Bayern bald einen Profivertrag unterschreiben.

Beim FC Bayern soll Hasan Salihamidzic einen Kader für die Zukunft gestalten, doch ausgerechnet beim größten FCB-Talent sollen die Verhandlungen stocken.

  • Der FC Bayern hat mit dem Transfer von Jamal Musiala 2019 einen echten Glücksgriff getätigt.
  • Der 17-Jährige ist fester Teil des Profikaders und soll bald einen Profivertrag erhalten.
  • Bei den Vertragsverhandlungen sind dem Youngster aber offenbar andere Dinge als Geld wichtiger.

Update vom 21. Januar, 13.17 Uhr: Ist jetzt doch alles ganz anders und gibt‘s beim FC Bayern doch keine zweiten „Fall Alaba“? Am Mittwoch wurde berichtet, dass Jamal Musiala angeblich ein Mega-Gehalt beim Rekordmeister für seinen neuen Vertrag fordere und daher die Verhandlungen stocken würden (siehe Erstmeldung vom 20. Januar).

An den Gerüchten ist allerdings nichts dran! Demnach will der 17-Jährige seinen Vertrag an der Säbener Straße weiterhin verlängern und man befindet sich deshalb in Gesprächen mit den FCB-Bossen. Der Youngster mache dabei aber keinen Druck, ist zu hören.

Wie tz weiß: Geld sei dabei nicht der ausschlaggebende Grund, Musiala will vielmehr eine Perspektive aufgezeigt bekommen. Dabei geht‘s vor allem um die kommende Spielzeit, in der dann wieder nur drei Mal gewechselt werden darf. Wie plant der FC Bayern mit ihm? Soll er langfristig Thomas Müller ersetzen oder sieht man ihn eher auf dem Flügel? Beim Rückrunden-Auftakt bei Schalke 04 könnte er sein Bundesliga-Premierentor aus dem Hinspiel wiederholen.

FC Bayern: Jamal Musiala mit Mega-Gehaltsforderung? Vertragsverhandlungen sollen stocken

Erstmeldung vom 20. Januar: München - Beim FC Bayern wurden seit dem Amtsantritt von Hansi Flick viele Teenager in den Kader eingebunden, der Star unter den jungen Spielern ist Jamal Musiala. Der 17-Jährige spielt regelmäßig und macht den gestandenen Profis Konkurrenz, doch seine Vertragsverhandlungen sollen stocken. Grund dafür sind scheinbar die Gehaltsforderungen von Musiala und seinem Berater.

FC Bayern: Rummenigge über Profivertrag für Musiala - scheitert der Abschluss an Mega-Forderung des Spielers?

Karl-Heinz Rummenigge lobte Musiala zuletzt vor etwa vier Wochen im Interview mit der Abendzeitung in höchsten Tönen. „Ich bin begeistert von dem Jungen. Er ist 17 Jahre alt und spielt beim Champions-League-Sieger regelmäßig eine gute Rolle“, so der FCB-Boss. „Wenn er den Anspruch hat, sich ständig zu verbessern, wird er beim FC Bayern eine positive Zukunft haben“, meinte Rummenigge damals und brachte zugleich einen Profivertrag für Musiala ins Spiel.

„Gehen Sie mal davon aus, dass Hasan Salihamidzic in dieser Richtung aktiv sein wird“, hieß es kurz vor Weihnachten. Wie die Sportportale SPOX und Goal nun berichten, soll die Spielerseite ein jährliches Gehalt von 5,8 Millionen Euro verlangen. Der Verein soll demnach nicht bereit sein, Musiala derartige Summen zu bezahlen. Der gebürtige Stuttgarter hat derzeit einen gültigen Fördervertrag bei den Münchnern, der bis Sommer 2022 gültig ist. Dieser soll durch einen Profi-Kontrakt ausgetauscht werden.

FC Bayern: Konkurrenz aus England - Salihamidzic

Derzeit besteht vonseiten mehrerer Premier-League-Vereine Interesse an einer Verpflichtung des Teenagers, weshalb Musialas Berater hoch pokert. Sogar der FC Liverpool soll bereits seine Fühler nach dem Offensiv-Talent ausgestreckt haben. Die Zukunft des englischen U21-Nationalspielers, der auch für den DFB spielberechtigt wäre, könnte also auch in dessen ehemaliger Heimat liegen. Im Sommer 2019 holten die Bayern Musiala ablösefrei vom FC Chelsea, wo er acht Jahre lang in der Akademie ausgebildet wurde.

Sollten die Bayern Musiala binden, wäre ein hochdotierter Vertrag aufgrund der finanzstarken Konkurrenz wohl unumgänglich. Hasan Salihamidzic zeigte allerdings bereits klare Kante bei David Alaba und kam den Gehaltsforderungen des langjährigen Bayern-Profis nicht nach. Ob „Brazzo“ den jüngsten Bundesliga-Spieler und -Torschützen der FCB-Historie zu einer Unterschrift bewegen kann, mit der beide Seiten zufrieden sind, bleibt also abzuwarten. (ajr)

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