Blick geht nach Dortmund

Holt der FC Bayern einen Torhüter aus der Bundesliga? Effenberg sicher - „Kann nur einen geben“

Wie geht es nach Manuel Neuer auf der Torwartposition des FC Bayern weiter? Stefan Effenberg macht einen Vorschlag - und blickt dabei zu Borussia Dortmund.

München/Dortmund - Von Borussia Dortmund zum FC Bayern München: Mario Götze, Robert Lewandowski oder Mats Hummels - die Namen, die diesen Weg gingen, sind prominent. In nicht allzu weiter Zukunft könnte ein weiterer dazukommen, zumindest, wenn es nach FCB-Ikone Stefan Effenberg geht.

FC Bayern: Stefan Effenberg bringt BVB-Star für München ins Spiel

Der einstige Nationalspieler, der 2001 mit den Bayern die Champions League gewann, brachte nun ausgerechnet einen BVB-Star an der Säbener Straße in München ins Spiel.

Und zwar, wenn es darum geht, wer als Nachfolger von Manuel Neuer beim Bundesliga-Giganten infrage kommt. „Der deutsche Markt gibt sicher grundsätzlich gute Torhüter her, allerdings keine auf dem Weltklasse-Niveau von Neuer“, schrieb der mittlerweile 53-Jährige in seiner Kolumne für t-online zunächst - und meinte: „Deshalb sollte der Klub den Vertrag mit ihm trotz des hohen Alters über 2023 hinaus verlängern – um ein oder vielleicht auch zwei Jahre.“

2025 wäre Neuer 39 Jahre alt. Es wäre ein sehr gehobenes Alter für einen Fußballer auf diesem Niveau. Effenberg schwebt indes ein möglicher Nachfolger vor - und der käme ausgerechnet vom Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund.

„Aus heutiger Sicht kann es deshalb eigentlich nur einen Nachfolger für Neuer geben: Dortmunds Gregor Kobel, der sich in der kurzen Zeit beim BVB schon enorm weiterentwickelt hat“, erklärte Effenberg: „Ob das nun in zwei, drei oder vier Jahren sein wird: Das ist, nach aktuellem Stand, der richtige Mann für Bayern.“

Sicherer Rückhalt des BVB: Torwart Gregor Kobel (re.).

Und was ist mit dem eigentlich als Ersatz gedachten Alexander Nübel? Der Plan, mit dem ehemaligen Schalker einen jungen Nachfolger im Verein aufzubauen, sei „schon jetzt krachend gescheitert. Nübel ist aktuell an die AS Monaco und Trainer Niko Kovac verliehen – steht allerdings auch dort massiv in der Kritik“, schrieb Effenberg in seiner Kolumne für t-online weiter: „Ich gehe davon aus, dass der FC Bayern das erkannt und aus dem Fall Nübel gelernt hat – und auch aus der Vergangenheit, in der ähnliche Versuche mit Michael Rensing oder Thomas Kraft nicht erfolgreich waren.“

Gregor Kobel: Irgendwann von Borussia Dortmund zum FC Bayern München?

Vor der Saison hatte der deutsche Bundesliga-Rekordmeister den 24-jährigen Nübel in die Ligue 1 ausgeliehen. Doch in Monaco leistete er sich wiederholt Patzer, unter Ex-FCB-Coach Kovac konnte er bislang kaum überzeugen. Ebenfalls vor dieser Saison hatte der BVB indes den Schweizer Kobel vom VfB Stuttgart verpflichtet. Der 23-jährige Goalie schlug in Dortmund, bildlich gesprochen, voll ein. (pm)

Rubriklistenbild: © Tom Weller / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

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