Ansammlung von Alpha-Tieren

Ancelotti-Kenner prophezeiht Machtkämpfe: „Rummenigge wie ein Pitbull “

Laut dem Biographen von Carlo Ancelotti könnte es beim FC Bayern zu Verwerfungen in der Führungsetage kommen. Er verrät, wie der „Mister“ darauf reagieren würde.

München - Seit jeher tummelt sich beim FC Bayern eine Ansammlung von Alpha-Tieren. Bei möglichen Neuverpflichtungen im Management-Bereich wird immer sogleich diskutiert, ob der jeweilige Kandidat denn die Fähigkeit habe, mit den beiden Führungspersönlichkeiten Karl-Heinz Rummenigge sowie Uli Hoeneß umzugehen. 

Der Buchautor und Ancelotti-Biograph Detlef Vetten hat nun gegenüber dem Focus erklärt, wie Carlo Ancelotti sich in einem möglichen Machtkampf zwischen den Alpha-Tieren verhalten würde.

Ancelotti-Biograph: Rummenigge wie ein Pitbull“

„Jupp Heynckes hatte einst eine Allianz mit Hoeneß, weswegen Rummenigge noch nicht diesen Killerinstinkt hatte. Rummenigge verhält sich mittlerweile regelrecht wie ein Pitbull“, so Vetten. Hoeneß sei dagegen ein Taktiker im Kampf Mann gegen Mann, meint der Biograph. „Ich glaube, dass es da noch viele Verwerfungen geben wird, die dann überraschend über die Bayern-Fans hereinbrechen werden. Da hält sich Ancelotti aber heraus, das kümmert ihn nicht.“

Vetten weiter: „Dass es in der Führungsetage zwei Hähne gibt, die gerade in den Käfig geworfen wurden, kennt er. Er war immer bei Vereinen, die in der Chefetage kompliziert waren. Ob das ein Silvio Berlusconi beim AC Milan war oder sonst wer - Ancelotti ignoriert sowas.“

„Ancelotti hat im Leben gelernt, dass er am Schluss der Sieger ist“

Der „Mister“ war von 2001 bis 2009 beim AC Mailand unter Vertrag, bevor er es dann beim FC Chelsea, Paris Saint Germain und Real Madrid mit weiteren starken Persönlichkeiten in der Führungsetage der jeweiligen Klubs zu tun bekam. Sein Biograph Vetten schlussfolgert: „Wer mit einem Berlusconi klar kommt, kommt auch mit drei Rummenigges klar. Ancelotti hat im Leben gelernt, dass er am Schluss der Sieger ist.“

In Zukunft könnte Ancelotti noch einen weiteren Ansprechpartner beim FC Bayern dazu bekommen. Mit Hasan Salihamidzic steht ein Ex-FCB-Spieler in den Startlöchern. „Brazzo“ gilt als Wunschkandidat von Präsident Uli Hoeneß für den vakanten Posten des Sportdirektors

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sdm

Rubriklistenbild: © dpa

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