Katalanen bieten angeblich 40 Millionen Euro

Barca an Bayern-Star interessiert: Vieles spricht gegen Wechsel

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Thiago (l.) wechselte 2013 vom FC Barcelona zum FC Bayern. Nun wollen die Katalanen den „verlorenen Sohn“ offenbar zurückhaben.

München - Der FC Barcelona ist angeblich an einer Rückholaktion von Thiago Alcantara interessiert. Es gibt aber mehrere Gründe, die gegen einen solchen Transfer sprechen.

„Thiago oder nix!“ Diese Aussage vom damaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola wird wohl immer im Zusammenhang mit der Verpflichtung des gebürtigen Italieners genannt werden. Pep wollte Thiago 2013 unbedingt - und bekam ihn für 25 Millionen Euro. Und die Fans des FC Bayern durften sich fortan an der fußballerischen Extraklasse des heute 25-Jährigen erfreuen. Doch trotz einer Ballbehandlung zum Zungeschnalzen und fußballerischer Klasse, wie man sie bei einem Bayern-Spieler nur selten gesehen hat, konnte Thiago der Mannschaft in den ersten Jahren nie so richtig seinen Stempel aufdrücken. Der letzte Tick schien immer zu fehlen, um beim FC Bayern eine Ausnahmeposition einnehmen zu können.

Seit vergangenen Sommer aber scheint Thiago in seiner neuen Rolle unter Trainer Carlo Ancelotti aufzublühen. Der Italiener lässt dem spanischen Halb-Brasilianer taktisch mehr Freiraum, und der dankt es mit konstant starken Leistungen. Bisheriges Highlight der Saison war dabei Thiagos Super-Leistung beim 3:0 gegen RB Leipzig, als er als Vorbereiter und Torschütze glänzte

Und kaum läuft‘s so richtig rund, kommen auch schon Transfergerüchte auf. So soll nach spanischen Medienberichten Barcas Coach Luis Enrique erpicht darauf sein, den „verlorenen Sohn“ nach Barcelona zurückzuholen. 40 Millionen Euro wollen die Katalanen demnach springen lassen, um die Gebrüder Alcantara wieder Seite an Seite spielen zu sehen, heißt es - Thiagos kleiner Bruder Rafinha gehört bei den Katalanen zur erweiterten Stammformation, gemeinsam in der Profi-Mannschaft spielten sie dort allerdings nie.

Vieles spricht dafür, dass es sich bei der Meldung nur um ein windiges Gerücht handelt. Zum einen ist noch nicht einmal klar, ob Luis Enrique auch in der kommenden Saison Trainer bei Barca sein wird. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und bislang äußerte sich der Coach über seine Zukunft nebulös. Den klaren Wunsch, bei den Katalanen weiterzumachen, hat Enrique noch nicht geäußert. Dementsprechend dürfte auch die Kaderplanung für Sommer 2017 noch nicht die oberste Priorität beim derzeitigen Tabellenzweiten der Primera Division haben. 

Außerdem hat Thiago, wie oben erwähnt, erst jetzt einen großen Schritt bei seinem derzeitigen Klub getan. Den Verein ausgerechnet in diesem Moment zu verlassen, wäre in Anbetracht dieser Tatsache beinahe töricht. Außerdem erwartet Thiagos Frau Julia (siehe Fotostrecke) im Frühjahr ihr erstes Kind. Ein Umzug käme da eher ungelegen.

Weihnachtsfeier im H‘ugo‘s: Der Babybauch-Vergleich

FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Douglas Costa de Souza mit seiner Frau Luisa Ramos. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Douglas Costa de Souza mit seiner Frau Luisa Ramos © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Rafinha. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Kingsley Coman mit seiner Frau Sephora Coman. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Kingsley Coman mit seiner Frau Sephora Coman. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Die Spanien-Fraktion: Xabi Alonso mit seiner Frau Nagore Aramburu und Thiago Alcántara mit seiner Frau Júlia Vigas. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Die Frau an der Seite von Thiago, Julia Vigas, ist übrigens ebenso schwanger wie die Ehefrau von Robert Lewandowski. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Man sieht es deutlich. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Bitte lächeln. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Carlo Ancelotti und seine Frau Mariann Barrena McClay. Links im Bild Ancelottis Schwiegermama. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Robert Lewandowski mit seiner Frau Anna Lewandowska. Bei ihr sieht man noch nicht so viel von der Schwangerschaft wie bei Julia Vigas. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Arjen Robben und Gattin Bernadien. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Arjen Robben und Gattin Bernadien. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Sven Ulreich mit seiner Frau Lisa. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Fesch: Renato Sanches. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Juan Bernat. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Franck Ribery mit Ehefrau Wahiba. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Zuguterletzt der Patron: Uli Hoeneß kam mit Ehefrau Susi zur Weihnachtsfeier. Man beachte das wunderschöne FC-Bayern-Rot des Mantels. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Strammen Schrittes zieht es den Präsidenten ins Warme. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Knapp dahinter Ehefrau Susi. © Jantz
FC Bayern München, Weihnachtsfeier
Julia Vigas (l.), die Ehefrau von Thiago, ist in ihrer Schwangerschaft schon weiter als Anna Lewandowska, das ist deutlich zu erkennen. © Jantz

Mal ganz abgesehen von all diesen Punkten: Der Spieler hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2019. Und die Roten werden den Spieler jetzt, da er allmählich damit beginnt, sein ganzes Potenzial abzurufen, sicher nicht einfach gehen lassen.

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