Transfergerücht

Robbens Zukunft offen - ein Klub startet einmalige Aktion

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Steht besonders beim FC Groningen hoch im Kurs: Arjen Robben wird den FC Bayern im Sommer verlassen.

Wohin zieht es Arjen Robben in der nächsten Saison? Nach seiner Ankündigung, den FC Bayern München im Sommer zu verlassen, bemüht sich besonders der FC Groningen - auf ungewöhnliche Art.

Wechselt Arjen Robben zum FC Groningen? Ex-Klub lockt mit besonderem Motto

Update vom 17. Dezember 2018: Der FC Groningen, erster Profiklub von Arjen Robben, buhlt fleißig um den Flügelflitzer. Die Niederländer setzen dabei auf Robbens Grundschule und Rüben-Lastwagen. Das gemeinsame Motto: Arjen, volg je hart! (Arjen, folge deinem Herzen!)

Bei Twitter und Instagram unterstützen bisher rund 800 Leute die Aktion. Vor allem die Schüler der Togtemaarschool, Arjens Grundschule, hoffen auf einen Wechsel nach Groningen. Und ab sofort fährt auch ein Lkw mit Robben Konterfei und den vier magischen Worten durch die Stadt.

Besitzer Bas Schrage sagte „RTV Noord“: „Der Auflieger wird Rüben aus dem Umland zur Fabrik nach Groningen bringen. Er kommt regelmäßig durch die Stadt. Das ist die Absicht.“ Willem Homan meinte zum niederländischen TV-Sender: „Wir hoffen, dass Arjen es sieht.“

Neben Groningen ist mit der PSV Eindhoven auch ein zweiter Ex-Klub (2002 bis 2004) an Robben interessiert. Trainer Mark van Bommel sagte „Fox Sports“: „Es erscheint mir logisch, dass ich ihn anrufe und WhatsApp schreibe, wenn er sagt, dass er Bayern München verlässt.“ Die große Frage bleibt: Was sagt Arjens Herz?

Nanu, den kennen wir doch? Auf einem Rüben-Lastwagen ist das Konterfei von Arjen Robben abgebildet.

Wechselt Arjen Robben zu PSV Eindhoven? Ex-Kollege bestätigt Kontakt

Update vom 15. Dezember 2018: Die Zukunft von Arjen Robben ist noch immer unklar. Als sicher gilt bisher nur, dass seine Zeit beim FC Bayern München im Sommer 2019 enden wird. Bereits am 1. Juli 2019 kann sich der 34-Jährige offiziell einem neuen Verein anschließen.

Zuletzt wurde der Niederländer mit seinem Ex-Verein PSV Eindhoven, für den er von 2002 bis 2004 auf Torejagd gegangen ist, in Verbindung gebracht. Doch was ist dran an den Gerüchten? Auf einer Pressekonferenz hat sich Mark van Bommel, aktueller Cheftrainer des holländischen Klubs, dazu geäußert. „Ich habe mit Arjen bei der PSV, in der Nationalmannschaft und bei Bayern zusammengespielt, daher telefonieren und schreiben wir ab und zu“, sagte der 41-Jährige.

Auch eine mögliche Rückkehr des Flügelflitzers sei thematisiert worden, so van Bommel. „Er wird über meine Frage nachdenken. Er hat sicherlich noch einen Mehrwert, Arjen zählt noch immer zur europäischen Spitze.“

Bereits am vergangenen Donnerstag verriet PSV-Geschäftsführer Toon Gerbrands gegenüber dem Brabanter Rundfunk: „Es hat einen Kontakt gegeben. Und zwar ist Arjen über Mark, der mit ihm zusammengespielt hat, eine Nachricht zugegangen.“

Arjen Robben will Dortmund bis zur Winterpause auf die Pelle rücken

Update vom 10. Dezember, 12.46 Uhr: Obwohl das Aus von Arjen Robben beim FC Bayern offiziell verkündet wurde, hat sich der 34-Jährige auch für seine letzte und insgesamt zehnte Saison beim Rekordmeister noch einiges vorgenommen. Im Kicker sprach der Niederländer nun über seine letzten Monate bei den Münchnern, denn Robben zeigt sich trotz zwischenzeitlicher Krise bei den Bayern optimistisch: „Wir hatten eine schlechtere Phase, gar keine Frage. Da muss man den richtigen Weg erst mal wiederfinden. Das fiel uns dieses Mal auch nicht leicht. Aber so ein Spiel gegen Lissabon, das hilft natürlich. Man hat gemerkt, dass dadurch bei uns etwas passiert ist. So etwas braucht eine Mannschaft“, so Robben. 

„Ich glaube noch an einen Titel“

Für die kommenden Monate wünscht sich Arjen Robben: „Der Rückstand in der Bundesliga ist natürlich ein Pfund. Wir hoffen, dass wir bis zur Winterpause den Abstand nach oben verkürzen können.“ Als besonderes Abschiedsgeschenk würde sich der 34-Jährige natürlich über einen letzten Titel in München freuen: „Ich glaube noch an einen Titel“, so Robben. 

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Arjen Robben über seine Zukunft: „Alles ist offen“

Über seinen Abschied vom Rekordmeister ist der 34-Jährige in erster Linie erleichtert. Obwohl Robben keinen konkreten Grund für seinen Rücktritt erklärt, deutet er an: „Das Spiel gegen Benfica war noch mal eine schöne Bestätigung, dass ich es auf hohem Niveau noch kann. Andererseits will der Verein das Gesicht der Mannschaft verändern, er will sich für die Zukunft rüsten, und das ist alles auch logisch.“

Eine Rückkehr zum Verein hält sich der Niederländer jedoch offen, auch eine Funktion als Trainer oder Manager möchte Robben nicht ausschließen: „Ich werde sicher dem Fußballgeschäft nicht verloren gehen, aber ich freue mich auch auf viele Sachen, die es außerhalb des Fußballs gibt. Doch noch ist es nicht so weit. Im Moment ist das alles kein Thema. Jetzt geht es erst mal darum, mit Bayern ein tolles letztes halbes Jahr hinzubekommen. Das hat absolute Priorität. Den Rest kann man sowieso nicht vorhersagen.“ Auch eine Zukunft bei einem seiner ehemaligen Vereine schließt Robben nicht endgültig aus: „Alles ist offen.“

Arjen Robben: „Vielleicht höre ich ganz auf“

Update vom 9. Dezember, 20.11 Uhr: Wie geht es bei Arjen Robben weiter? Sicher ist bislang nur, dass der Niederländer nach der aktuellen Saison das Trikot des FC Bayern ablegen wird. Im Interview mit dem kicker sagte der 34-Jährige nun: „Vielleicht höre ich ganz auf. Wenn ein Angebot kommt, von dem ich überzeugt bin und sage, das ist noch mal was Schönes, das will ich machen, dann spiele ich weiter. Wenn das ideale Angebot nicht kommt, dann kann auch Schluss sein.“

Zuletzt war über eine zweite Zeit beim FC Groningen spekuliert worden. Dazu sagte Robben: „Ich habe auch schon früher gesagt, dass ich nichts versprechen kann, was eine Rückkehr angeht. Wenn du was versprichst, dann musst du das auch halten.“ Den Zeitpunkt der Verkündung seines Abschieds vom FC Bayern München hält er für richtig: „Dass es jetzt so feststeht, fühlt sich gut an, gerade gegenüber den Fans und dem Verein.“ Er freut sich zum Ende seiner Ära in München auf „eine ganz besondere Zeit“.

Arjen Robben: Groningen hofft auf Rückkehr von FC-Bayern-Star

Update vom 5. Dezember, 12.36 Uhr: Der niederländische Erstligist FC Groningen hofft auf eine Rückkehr seines "verlorenen Sohnes" Arjen Robben. "Es wäre der ultimative Traum, wenn er seine Karriere beim FC Groningen beenden würde", sagte Manager Hans Nijland dem Dagblad van het Noorden. In der Vergangenheit hatte er immer wieder betont, dass er seine Laufbahn gerne in Groningen ausklingen lassen würde. Dort hatte Robben, der aus dem nahen Bedum stammt, 2000 als 16-Jähriger sein Profidebüt gefeiert. 

Nijland berichtete, dass Robbens Vater und Berater Hans ihn am vergangenen Sonntag von den Plänen des Altstars unterrichtet habe. Am Montag habe er Arjen dann eine Nachricht geschickt, in der er ihm seinen Respekt über die Entscheidung mitgeteilt habe. Ein Angebot an Robben habe es aber noch nicht gegeben. "Träumen darf man ja", sagte Nijland, "aber wir sind bodenständige Nordländer und müssen unseren Platz kennen. Wir sprechen von einem der besten Fußballer der Welt."

Groningen kämpft als Tabellen-16. der Eredivisie gegen den Abstieg. Allerdings: Robben soll in Groningen derzeit ein neues Haus bauen lassen, das in Kürze fertiggestellt sei.

Update 4. Dezember, 17.17 Uhr: Nach seiner Ankündigung, den FC Bayern am Ende der aktuellen Saison nach dann zehn Jahren zu verlassen, stellen sich Fans und Experten eine Frage. Wird Arjen Robben, der im Januar 35 Jahre alt wird, seine Karriere beenden oder wird er seine Stiefel noch einmal für einen anderen Verein schnüren? Eine beliebte Variante zum Karriereende ist bei Fußballern ja die Rückkehr zur alten Liebe, zum Klub, bei dem alles begann. Das wäre im Falle von Arjen Robben die PSV Eindhoven.

Robben war 2002 im ALter von 18 Jahren vom FC Groningen zum 24-fachen niederländischen Meister gewechselt und war dort zum international beachteten Youngster geworden. 2004 ging es zum FC Chelsea, 2007 zu Real Madrid und von dort 2009 zum FC Bayern. Führt der Weg 2019 zurück zur PSV Eindhoven?

Die AZ fragte nach beim aktuellen Tabellenführer der niederländischen Eredivisie. Der Verein verwies demnach auf ein jährlich stattfindendes Treffen zwischen Anhängern und Trainer Mark van Bommel. Zur Erinnerung: Van Bommel und Robben spielten zwei Jahre gemeinsam für den FC Bayern. Auf die Frage, ob Robben zur PSV kommen würde, antwortete Van Bommel dort: „Wir sind immer an guten Spielern interessiert und Arjen ist ein guter Spieler.“ 

Das klingt nach ernsthaften Überlegungen, die vor allem die PSV-Fans freuen dürfte. Schon beim Gastspiel des FC Bayern in der Champions League im November 2016 (2:1 für den FCB) präsentierten die Ultras ein Banner mit der Aufschrift: "Der Vertrag wartet bereits auf dich, Arjen". Zuvor hatten sie einen imaginären Arbeitsvertrag an einen Zaun vor dem Teamhotel des FC Bayern aufgehangen. Die Anhängerschaft der PSV Eindhoven würde Robben wohl aufs Herzlichste empfangen.

Weg vom FC Bayern - Karriereende für Arjen Robben?

Update 3. Dezember, 19.09 Uhr: Arjen Robben hat noch nicht über das Ende seiner Karriere entschieden. „Das ist noch offen, hier kann noch alles passieren“, sagte Robben am Montag auf der Internetseite des deutschen Fußball-Meisters. Am Tag zuvor hatte der Profi verkündet, dass er den FC Bayern nach Ende der Saison verlassen wird. „Gegenüber unseren Fans und gegenüber dem Verein ist jetzt alles klar und alle wissen, dass es zum Saisonende vorbei ist“, sagte der Niederländer.

„Ich habe auch genug Zeit, über die Zukunft nachzudenken und was der nächste Schritt sein wird. Es kann sein, dass ich ganz aufhören werde. Es kann aber auch gut sein, dass ich noch weitermache, wenn sich etwas richtig Schönes und Interessantes ergibt“, führte der Niederländer aus. Robben bleibt trotzdem ehrgeizig. „Es ist schon ein bisschen komisch. Wir reden bereits über den Abschied, aber wir haben natürlich noch vieles vor und ich auch“, sagte Robben. „Mein Ziel ist noch immer, mich mit mindestens einem Titel zu verabschieden im Sommer.“

Arjen Robben bestätigt Abschied vom FC Bayern München

Update 2. Dezember, 21.38 Uhr: Arjen Robben hat seinen FCB-Abschied zum Saisonende bestätigt. Während seines Fanclub-Besuchs im Tegernseer Tal sagte der Niederländer bei „Omnisport“: Die Entscheidung habe ich vor einigen Wochen getroffen.“ Nach Informationen der Bild will Robben seine Schuhe im Sommer aber noch nicht an den Nagel hängen, sondern noch ein Jahr bei der PSV Eindhoven oder dem FC Groningen - seinen beiden Ex-Klubs in der Heimat - spielen.

Derweil lässt sich Franck Ribéry trotz der Aussage von Uli Hoeneß ein Hintertürchen offen. Vom Fanclub „13 Höslwanger“ am Chiemsee auf seine Zukunft angesprochen, sagte der Franzose laut Bild: „Du weißt nie, was passiert im Leben. Ich hoffe, aber ich kann das nicht allein machen.“ Seine Zukunft nach der Karriere sieht der Fanliebling in München: „Wenn Platz ist, bleibe ich hier.“

Video: Kein Bambi für Robben wegen Ribéry 

Arjen Robben bestätigt Abschied: „Mein letztes Jahr beim FC Bayern“

Update 2. Dezember, 14.46 Uhr: Nun steht ein Schicksal der legendären Flügelzange fest: Nachdem bereits Uli Hoeneß am Sonntag eine - ziemlich eindeutige - Andeutung in Bezug auf die Zukunft Robbérys gemacht hatte, hat Arjen Robben nun nachgezogen - und bestätigt, dass es für ihn nach dieser Saison nicht beim FC Bayern weitergehen wird. 

Bei dem Fanklub-Treffen der Bayernfreunde Tegernseer Tal sagte Robben gegenüber Omnisport: "Das ist mein letztes Jahr beim FC Bayern. Es waren zehn wundervolle Jahre. Und dann ist es auch gut."

Zukunft von Robbéry: Uli Hoeneß mit brisantem Zitat bei Fantreffen

München - Wie geht es weiter mit Robbéry beim FC Bayern? Uli Hoeneß hat am Sonntag eine Aussage gemacht, die die Fans aufhorchen ließ.

Bei einem Fanklub-Besuch in Forchheim deutete der zuletzt selbst hart kritisierte FCB-Präsident an, dass die Ende dieser Saison auslaufenden Verträge von Franck Ribéry und Arjen Robben höchstwahrscheinlich nicht verlängert werden. "Ribéry und Robben machen sehr wahrscheinlich ihr letztes Jahr beim FC Bayern", sagte Hoeneß. 

Ribéry und Robben trafen gemeinsam 261 Mal für den FC Bayern

Damit würde eine nicht gerade unbedeutsame Ära des Rekordmeisters zu Ende gehen, immerhin spielen Ribéry (seit 2007) und Robben (seit 2009) schon seit vielen Jahren im Dress des FC Bayern und trafen gemeinsam satte 261 Mal für die Münchner. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Titeln, die die geniale Flügelzange mit dem FC Bayern feiern durfte.

Dass beide trotz ihres vorangeschrittenen Fußballer-Alters noch auf höchster Qualität kicken können, bewiesen sie gerade erst beim Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon, das der FC Bayern deutlich mit 5:1 für sich entschieden hatte. Zwei Tore gingen dabei auf das Konto von Arjen Robben, Franck Ribéry verbuchte ebenfalls einen Treffer. Das brachte Robbéry einmal mehr eine Menge Respekt der Bayern-Bosse ein.

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Rummenigge: „Robbéry bekommt glorreiches Kapitel in unserer Geschichte“

Auf der Jahreshauptversammlung lobte Karl-Heinz Rummenigge seine „Rentner-Band“ in den höchsten Tönen: "Das Duo Robbéry bekommt ein eigenes glorreiches Kapitel in unserer Geschichte. Sie haben über 700 Spiele absolviert, dabei 261 Tore geschossen und 289 Vorlagen gegeben. Sie sind Legenden des FC Bayern." Nun könnte es sein, dass dieses Kapitel schon Ende des Sommers geschlossen wird.

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