„Abteilung Attacke“ mit Hoeneß und Rummenigge 

Ulis Sprüche: Auch Schweinis Familienplanung war Thema

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Fahren verbal wieder schwere Geschütze auf: Uli Hoeneß (l.) und Karl-Heinz Rummenigge ergänzen sich in der „Abteilung Attacke“ nahezu perfekt. 

München - Beim FC Bayern geht‘s seit Freitag nicht nur auf dem Platz rund. Wir zeigen die besten Aussagen der roten Sprüche-Show - von und mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.

Die „Abteilung Attacke“ ist zurück! Seit der erneuten Inthronisierung von Uli Hoeneß wird beim FC Bayern auch verbal wieder scharf geschossen: Tatort Jahreshauptversammlung am Freitag. Tatort Fanclub-Treffen am Sonntag. Wir haben die besten Sprüche des Bayern-Präsidenten, von Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge und von Jerome „back to earth“ Boateng vom Wochenende gesammelt.

Uli Hoeneß über...

…die letzten Bayern-Spiele des Jahres: „Bis Weihnachten müssen wir uns durchwursteln.“

...seine erneute Wahl zum Präsidenten:Ich habe davon geträumt, einen Tag wie heute zu erleben.“

...seine Zeit im Gefängnis: „Ich habe mich im Gefängnis wie ein Häftling verhalten, der es nicht besser machen kann. Die Beurteilung der Chefin in Landsberg hat dazu beigetragen, dass ich eine Halbstrafe erhalten habe, was in Bayern nicht selbstverständlich ist. Man muss alles zu hundert Prozent erfüllen, um die Chance auf eine Halbstrafe zu erhalten. Und ich habe es geschafft.“

…seine Führungsqualitäten: „Ich verspreche euch, ich werde euch nicht enttäuschen! Die Fähigkeit, in einer klaren Sprache und Aussprache Probleme anzusprechen, ist nicht verloren gegangen, sie schläft nicht, sie ruht und sie kann bei Bedarf jederzeit zurückkommen. Ich werde keine Lame Duck sein.

...Nico Rosbergs Weltmeister-Titel in der Formel 1: „Das freut mich sehr, weil Nico ein riesen Bayern-Fan ist. Außerdem mag ich den Hamilton nicht.“

…die Löwen als Stadion-Mieter: „Sechzig träumt seit Jahren vom eigenen Stadion. Sie müssten mal mit Donald Trump reden, der ist ein Immobilien-Tycoon. Vielleicht baut der ihnen sowas.“

...sein Verhältnis zu BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: „Wir sollten die Rivalität zu den Dortmundern erhalten. Ich werde bestimmt nicht mit Herrn Watzke Arm in Arm durch die Welt laufen.“

…RB Leipzig als neuen Konkurrenten: „Sie haben 4:1 gewonnen (in Freiburg, Anm. d. Red.). Wir haben neben Dortmund einen zweiten Feind, den wir jetzt endlich wieder attackieren können.“

...seine unglückliche Wortwahl in Bezug auf Leipzig und Dortmund: „In meiner Euphorie habe ich natürlich ein völlig falsches Wort gesagt. Das gilt sowohl für Leipzig als auch für Dortmund. Im Fußball gibt es keine Feinde, die gibt es im Krieg.“

...das sich anbahnende Titel-Duell mit Leipzig: „Wir werden sie bekämpfen - und besiegen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Spaß kommt auf. Es ist ganz wichtig, dass wir wieder richtige Gegner haben, denn das wirkt nicht leistungsmindernd für einen Profi bei Bayern, sondern eher leistungsfördernd.“

...die Möglichkeiten von RB Leipzig: „Ich denke, dass sie in der Winterpause möglicherweise noch was zulegen, der Herr Mateschitz wird es schon richten.“

...die Zukunft von Bastian Schweinsteiger: „Er soll sich bis zum letzten Tag von Manchester auszahlen lassen, Golf spielen und dann arrivederci sagen. Außerdem ist seine Ana eine so sympathische und wunderhübsche Frau, dass ich mir vorstellen könnte, dass er sich mit Familienplanung beschäftigt.“

Karl-Heinz Rummenigge über...

…Investoren im Fußball: „Wir haben keinen Hasan Ismaik. Gott behüte uns vor solchen Leuten.

…die Zukunft des FC Bayern: „Mit dem Spiel gegen Leverkusen beginnt eine neue Zeitrechnung. Jetzt geht's los!“

...die Saisonziele: „Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten hart arbeiten, dass wir auch im kommenden Sommer wieder auf dem Rathausbalkon feiern können. Diese Genugtuung sollten wir uns alle gönnen.“

...Trainer Ancelotti und die Vorzüge des FC Bayern: „Wir ticken hier anderes als Vereine, die du vorher trainiert hast. Carlo hat die wunderbare Gabe, Menschen im positiven Sinne mitzunehmen. Beim FC Bayern gilt: Einer für Alle, Alle für Einen. Auf geht's Bayern.“

Rummenigge-Opfer Jerome Boateng reagierte auf die recht persönliche Kritik an ihm nach dem 2:3 bei FK Rostow:Darüber kann ich nur lachen. Das nächste Mal kann er mir das auch ins Gesicht sagen.“

Der Vorstands-Boss hatte zuvor gepoltert: „Jerome muss mal wieder etwas zur Ruhe kommen. Das ist mir schon seit Sommer etwas zu viel. Es wäre in seinem Sinne und in dem des Klubs, wenn er mal wieder 'back to earth' kommen würde.“

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mg

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