Analyse zur Trainerfrage

„Kein Plan B zu Heynckes“: Warum hinter Hoeneß‘ Aussage wohl Kalkül steckt

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Uli Hoeneß würde alles für den FC Bayern tun.

Mit seinem öffentlichen Offenbarungseid, er habe keinen Plan B, falls Jupp Heynckes im Sommer tatsächlich wie geplant sein Traineramt beim FC Bayern abgibt, sorgt Uli Hoeneß für Wirbel. Doch wie wahr ist dieses Geständnis eigentlich?

München - Es sind eigentlich alarmierende Aussagen, die da von Uli Hoeneß zu vernehmen sind. Im Rahmen zweier Auftritte in Düsseldorf - am Montagabend im Ständehaus-Treffen der Rheinischen Post sowie am Dienstagvormittag beim Branchenkongress SpoBis - sprach der Präsident des FC Bayern München unter anderem über sein Vorhaben, Jupp Heynckes über den Sommer 2018 hinaus als Trainer des Rekordmeisters zu binden.

Hoeneß hat keinen Plan B und sieht Chance auf Heynckes-Verbleib bei zehn Prozent - wirklich?

Er habe keinen Plan B, falls der Triple-Coach seine bis zum Saisonende vereinbarte vierte Amtszeit an der Säbener Straße tatsächlich am 30. Juni beende, sagte Hoeneß in aller Deutlichkeit. Für Plan A, also ein weiteres Jahr Heynckes in München, würde er sogar zu drastischen Methoden greifen. "Wir werden versuchen, den Jupp zu 'charmeurisieren'. Wenn ich ziemlich nackt vor ihm stehe, habe ich vielleicht eine kleine Chance", erklärte Hoeneß am Montag.

Am Dienstagvormittag bezifferte der Bayern-Boss dann die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs des 72-jährigen Trainer auf lediglich „zehn Prozent“. Heynckes sei die beste Lösung, weil er den bevorstehenden Umbruch bei den Münchnern perfekt moderiere. „Wenn ich einen Trainer malen sollte, dann wäre der sehr ähnlich dem Josef Heynckes aus Schwalmtal“, erklärte Hoeneß und bleibt deshalb kämpferisch: „Ich hoffe, ihn davon überzeugen zu können, noch ein Jahr zu bleiben. Wir versuchen, ihm zu vermitteln, dass seine Mission bei den Bayern noch nicht zu Ende ist. Ich gebe nicht auf.“

Wer Heynckes duzen darf - und wer nicht

Im Spielertunnel nach dem 5:2-Erfolg der Bayern über Hoffenheim bot Heynckes Nagelsmann das Du an. Der Trainer der Hoffenheimer soll so etwas wie „Glückwunsch zum Sieg, Jupp!“ geantwortet haben. 
Im Spielertunnel nach dem 5:2-Erfolg der Bayern über Hoffenheim bot Heynckes Nagelsmann das Du an. Der Trainer der Hoffenheimer soll so etwas wie „Glückwunsch zum Sieg, Jupp!“ geantwortet haben.  © dpa
Lothar Matthäus spielte von 1979 bis 1984 und 1987 bis 1988 unter Heynckes als Spieler. Auch er darf den aktuellen Bayern-Trainer duzen. 
Lothar Matthäus spielte von 1979 bis 1984 und 1987 bis 1988 unter Heynckes als Spieler. Auch er darf den aktuellen Bayern-Trainer duzen.  © dpa
Armin Veh, aktueller Geschäftsführer Sport, spielte ebenfalls eine Spielzeit unter Trainer Heynckes. Spätestens seitdem Veh zum Trainer aufstieg, duzen sich die beiden. 
Armin Veh, aktueller Geschäftsführer Sport, spielte ebenfalls eine Spielzeit unter Trainer Heynckes. Spätestens seitdem Veh zum Trainer aufstieg, duzen sich die beiden.  © dpa
Ebenfalls auf der illustren Liste: Die Bayern-Verantwortlichen Karl-Heinz Rummenigge (l.), Uli Hoeneß (r.) und Hasan Salihamidžić (2.v.r.). 
Ebenfalls auf der illustren Liste: Die Bayern-Verantwortlichen Karl-Heinz Rummenigge (l.), Uli Hoeneß (r.) und Hasan Salihamidžić (2.v.r.).  © dpa
Neben den Vereinsbossen Hoeneß und Rummenigge bot Heynckes auch Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (l.), Co-Trainer Peter Hermann (2.v.r.) und Hermann Gerland (3.v.r.) das Du an. Ob Matthias Sammer, Sportvorstand der Bayern während Heynckes‘ Triple-Amtszeit, Jupp sagen darf, ist nicht bekannt. Bekannt ist dafür, dass die Physios und Betreuer der Münchner allesamt die Höflichkeitsform wählen. 
Neben den Vereinsbossen Hoeneß und Rummenigge bot Heynckes auch Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (l.), Co-Trainer Peter Hermann (2.v.r.) und Hermann Gerland (3.v.r.) das Du an. Ob Matthias Sammer, Sportvorstand der Bayern während Heynckes‘ Triple-Amtszeit, Jupp sagen darf, ist nicht bekannt. Bekannt ist dafür, dass die Physios und Betreuer der Münchner allesamt die Höflichkeitsform wählen.  © dpa
Hansi Flick (r.), ehemals beim DFB und mittlerweile Geschäftsführer der TSG Hoffenheim, spielte Ende der Achtziger unter Heynckes beim FC Bayern. Als er Trainer wurde, habe Heynckes gesagt: „Wir sind jetzt Kollegen. Da sagt man Du zueinander.“
Hansi Flick (r.), ehemals beim DFB und mittlerweile Geschäftsführer der TSG Hoffenheim, spielte Ende der Achtziger unter Heynckes beim FC Bayern. Als er Trainer wurde, habe Heynckes gesagt: „Wir sind jetzt Kollegen. Da sagt man Du zueinander.“ © dpa
Nach dem Triple-Erfolg der Bayern im Jahr 2013 bot Heynckes seinen Spielern das Du an in dem Glauben, er würde sie nicht mehr trainieren. 
Nach dem Triple-Erfolg der Bayern im Jahr 2013 bot Heynckes seinen Spielern das Du an in dem Glauben, er würde sie nicht mehr trainieren.  © dpa
Doch Heynckes wurde bekanntermaßen wieder Übungsleiter der Münchner. Die Spieler der Triple-Saison, die auch heute noch für den FC Bayern auflaufen, verzichten aber angeblich freiwillig auf das Du. 
Doch Heynckes wurde bekanntermaßen wieder Übungsleiter der Münchner. Die Spieler der Triple-Saison, die auch heute noch für den FC Bayern auflaufen, verzichten aber angeblich freiwillig auf das Du.  © picture alliance /dpa

Und Heynckes? Der Erfolgscoach zeigte sich zuletzt von den Diskussionen über seine Zukunft genervt. "Warum soll man darüber reden? Das macht keinen Sinn." In Richtung Hoeneß und Vorstandschef Rummenigge sagte er noch vor wenigen Tagen: "Ich werde hoffentlich bald die Gelegenheit haben, mit beiden zusammen darüber zu reden. Dann werde ich ihnen meine Meinung sagen. Das werde ich aber nicht öffentlich sagen. Das ist mir alles zu viel." Klingt nicht gerade nach einer Zusage.

Verhalten sich die Bosse des FC Bayern in der Trainerfrage fahrlässig?

Schenkt man den Aussagen von Hoeneß tatsächlich Glauben, dann herrschen also beim deutschen Branchenführer mit einem Jahresumsatz von 640 Millionen Euro, 290.000 Mitgliedern und über 4000 Fanklubs höchst unsichere Verhältnisse auf einer eminent wichtigen Führungsposition. Schließlich hängt von der Trainerfrage auch die Kaderplanung ab. Heynckes wäre beispielsweise einer weiteren Vertragsverlängerung für Arjen Robben und Franck Ribéry wohlgesonnen. Ein neuer Coach hätte eventuell andere Ansichten. Oder was passiert mit Heynckes‘ Lieblingsspieler Arturo Vidal nach der Verpflichtung von Leon Goretzka? Man stelle sich vor, ein reines Wirtschaftsunternehmen in der Größenordnung des FCB würde sich so verhalten - eine Firmenaktie im Sturzflug wäre da noch die harmloseste Folge.

Hinzu kommt das Szenario, dass dem FC Bayern mögliche Kandidaten für das wohl begehrteste Traineramt der Bundesliga durch die Lappen gehen - denn, vertraut man Hoeneß‘ Geständnis, gibt es ja keinen alternativen Plan. Beispiel Thomas Tuchel: Der von vielen Experten hochgeschätzte Fußballlehrer ist derzeit vereinslos und sicherlich auf der Suche nach einer neuen Anstellung ab Sommer. Doch ob der Ex-Dortmund-Coach so lange abwartet, bis sich der FC Bayern bequemt, ihm ein Angebot zu unterbreiten? Eine zumindest zweifelhafte Annahme. 

Und einfach darauf zu vertrauen, im Frühling einen Wunschtrainer von einem anderen Verein wegzulocken, falls Heynckes bei seinem endgültigen Nein bleibt, ist nicht nur blauäugig, sondern geradezu fahrlässig.

Die FC-Bayern-Dienstwagen 2017/18: Ein Star erstaunlich PS-bescheiden - ein anderer fährt Hybrid

Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen.
Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen. © AFP
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis.
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Natürlich waren auch viele FCB-Fans vor Ort. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Jupp Heynckes und die Fans. © AFP
Noch ein kleines Selfie...
Noch ein kleines Selfie... © AFP
... bevor es endlich zu den Autos geht.
... bevor es endlich zu den Autos geht. © AFP
Der FC Bayern hat seine neuen Dienstwagen für die Saison 2017/18 zur Verfügung gestellt bekommen. Wer fährt welchen? Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © AFP
Rafinha.
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Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Arjen Robben.
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Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Corentin Tolisso.
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Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic.
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic mit 190 PS. © Audi
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Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184.  © Audi
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Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Javi Martínez: Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
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Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic mit 285 PS. © Audi
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Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
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Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184 PS. © Audi
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Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic mit 150 PS. © Audi
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Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
Bayern München - RSC Anderlecht
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Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
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Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Thiago Alcantara.
Thiago Alcantara. © dpa
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
FC Schalke 04 - FC Bayern München
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James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance
James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Tom Starke.
Tom Starke. © dpa
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi

Ist es einem gewieften Machtmenschen und Medienprofi wie Uli Hoeneß zuzutrauen, dass er sein „Baby“, den FC Bayern, durch solch unruhige Fahrwasser schickt? Die Antwort auf diese Frage kann nur „Nein“ lauten. Warum übt der Vereinspatriarch dann den öffentlichen Kniefall?

Nur wenige Menschen im Profifußball wissen öffentliche Aussagen so gut für ihre eigenen Zwecke einzusetzen wie Hoeneß. Klar, wenn es emotional wird, schießt der 66-jährige Vereinspatriarch - gern auch mit hochrotem Kopf - gelegentlich übers Ziel hinaus (Hoeneß kritisiert Borussia Dortmund: “Das ist für den Fußball nicht gut“). Doch in einer  für den Verein solch wichtigen Angelegenheit wie der Besetzung des Trainerpostens überwiegt auch bei einem Gefühlsmenschen wie Hoeneß das Kalkül. Insofern müssen seine Aussagen in Düsseldorf unter der Rubrik „Unwahrheit“, „Notlüge“ oder positiver: „Kalkül“ verbucht werden. Eine andere, rationale Erklärung gibt es für diesen Offenbarungseid nicht - alles andere wäre eine Beleidigung der Intelligenz und Fähigkeiten des „Mister FC Bayern“.

Entweder weiß also Hoeneß, dass Heynckes noch ein Jahr dran hängt, will diese Tatsache aber noch nicht verkünden, weil eventuell noch nicht alle Details geklärt sind. Oder aber die Bayern-Bosse haben längst ihren gewünschten Nachfolgekandidaten gefunden und lenken mit der groß angelegten Werbemaßnahme nur den öffentlichen Fokus auf Heynckes, um in Ruhe mit dem Wunschtrainer zu verhandeln und die kommende Saison zu planen.

So oder so, die Fans des FC Bayern können sich sicher sein, dass Hoeneß alles zum Wohle des Vereins tut. Zur Not auch mal die Wahrheit ein bisschen „biegen“ ...

Lesen Sie auch: Hoeneß mit gutem Rat an Red-Bull-Boss Mateschitz - aber der hört nicht

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