60 Prozent Verlust

FCB-Marktwerte 2016: Das sind die größten Verlierer

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Trotz des erfolgreichen FCB-Fußballjahres gibt es auch unter den Bayern-Stars Marktwert-Verluste.

München - Der FC Bayern darf mit seinem Fußballjahr 2016 zufrieden sein. Dennoch verloren einige Stars deutlich an Marktwert - vor allem altehrwürdige Leistungsträger gucken in die Röhre.

Nach einem tollen Fußballjahr 2016 darf der FC Bayern zufrieden zurückblicken. Durch die guten Leistungen tat sich auch einiges bei den Marktwerten der Bayern-Stars, die das Portal Transfermarkt.de nun resümiert. Besonders die drei Youngster Joshua Kimmich, Renato Sanches und Kingsley Coman steigerten ihre Werte - Sanches gelang gar eine Steigerung um unglaubliche 3650 Prozent.

Doch auch in den Reihen des deutschen Rekordmeisters gibt es Spieler, die das Jahr 2016 mit einem deutlichen Marktwertverlust beschließen werden. Darunter fallen ein absoluter Führungsspieler und zwei verletzungsanfällige Flügelflitzer. 

Arjen Robben: Marktwertverlust von 60,7 Prozent

Der größte Verlierer beim FC Bayern ist der niederländischen Weltklasse-Mann Arjen Robben. Allein im Kalenderjahr 2016 verpasste der 32-Jährige mit Oberschenkelproblemen, einem Muskelfaserriss, Adduktorenbeschwerden und diversen kleineren Wehwehchen 22 Spiele. Kein Wunder also, dass sich das auch in seinem Marktwert widerspiegelt. Dieser fiel von 28 auf elf Millionen Euro - das bedeutet einen prozentualen Verlust von 60,7 Prozent.

Philipp Lahm: Marktwertverlust von 40,9 Prozent

Auch der Kapitän der Bayern guckt im Jahr 2016 marktwerttechnisch in die Röhre. Philipp Lahm, dessen Zukunft nach wie vor ungeklärt ist, muss einen Verlust von 40,9 Prozent hinnehmen. Sein Marktwert fiel von 22 auf 13 Millionen Euro. Um den Führungsspieler rankten sich zuletzt immer wieder Gerüchte, er werde den vakanten Posten von Matthias Sammer als Sportdirektor übernehmen. Seinem Marktwert scheint das nicht allzu gut getan zu haben.

Franck Ribéry: Marktwertverlust von 40 Prozent

Der dritte im Bunde der größten Marktwert-Verliererbeim FC Bayern ist Franck Ribéry. Der französische Zauberfuß verlängerte seinen Vertrag jüngst um ein weiteres Jahr. Problem: auch er gilt mittlerweile als äußerst verletzungsanfällig. Er verpasste zuletzt aufgrund von muskulären Problemen sieben Spiele. Ribérys Marktwert fiel von 15 Millionen auf neun Millionen Euro - das bedeutet einen Verlust von 40 Prozent. 

Dass die alten Hasen bei den Bayern aber dennoch die tragenden Säulen sind, ist unbestritten. Der gemeine FCB-Fan mag sich gar nicht vorstellen was passiert, wenn die Konstanz in Person auf der rechten Abwehrseite nicht mehr aufläuft - oder was passiert wenn die Scorerpunkte von Robbéry einmal ausbleiben sollten. Mit diesen Überlegungen befasst sich natürlich auch der Verein selbst - und treibt die Transferplanungen voran.

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