Franzose vor Wechsel

Top-Klub sieht wohl von Griezmann-Verpflichtung ab - die Chance für den FC Bayern?

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Antoine Griezmann bald im Bayern-Dress? 

Antoine Griezmann wird Atlético Madrid im Sommer verlassen. Nun soll auch der FC Bayern angeklopft haben. Die Chancen steigen, nachdem ein zuvor als Interessent gehandelter Klub wohl aus dem Werben um den Franzosen aussteigt.

Update vom 17. Mai 2019: Antoine Griezmann wird seinen Verein Atlético Madrid zu Saisonende für die festgeschrieben Ablösesumme von 120 Millionen Euro verlassen. Seit das bekannt ist, kursieren in der Gerüchteküche so einige internationale Topklubs als zukünftige Arbeitgeber - darunter neben dem FC Bayern auch Paris Saint-Germain und der FC Barcelona. Ein Interessent scheint nun allerdings von einer Verpflichtung des Weltmeisters von 2018 abzusehen. 

Am Freitag erklärte PSG-Coach Thomas Tuchel, ein Transfer des Offensivspielers sei „nicht realistisch“. Darüber hinaus betonte der ehemalige Bundesliga-Trainer: „Griezmann kann bei jedem Verein der Welt spielen. Es würde jedem Trainer gefallen, ihn zu haben“. Paris benötige aber Defensivsspieler - „und damit müssen wir starten.“

Der FC Bayern scheint im Werben um den 28-Jährigen also einen Konkurrenten weniger zu haben. Dennoch gilt wohl weiterhin der FC Barcelona als Favorit auf eine Verpflichtung des französischen Superstars.

Update vom 16. Mai 2019: Während sich viele Gerüchte um Antoine Griezmann drehen, gibt es wohl auch Neuigkeiten zur Causa Robert Lewandowski. Wie das Sportmagazin kicker erfahren haben will, sollen Paris Saint-Germain und Manchester United beim FC Bayern wegen des Stürmers angeklopft haben. Geht der Pole, sollte Griezmann kommen? Bisher reine Spekulation. Der Vertrag von Lewandowski läuft noch bis 2021 - Bayern will bis 2022 verlängern. Wie wird sich der Stürmer entscheiden?

Sollte der Rekordmeister 120 Millionen Euro für Griezmann locker machen, bräuchte er erstens Geld und zweitens einen Platz im Team. Bei beidem könnte der Pole eine Rolle spielen. Transfermarkt.de schätzt den Marktwert von Lewandowski auf 70 Millionen Euro. 

FC Bayern soll bei Griezmann angeklopft haben - kommt er im Sommer?

Update vom 15. Mai 2019: Erst am Dienstagabend gab Antoine Griezmann offiziell bekannt, dass er Atlético Madrid zum Saisonende verlassen wird. Ein genaues Ziel gab er aber noch nicht an. Klar, dass in dieser Situation viele europäische Top-Klubs hellhörig werden. Und auch der FC Bayern soll erste Schritte auf Griezmann zugemacht haben.

Nach einer Aussage des spanischen Radio-Moderators Arancha Rodriguez, der bei Cope tätig ist, ist der FCB sehr interessiert an einer Griezmann-Verpflichtung. Die Münchner sollen demnach sogar schon Kontakt mit Griezmanns Beraterin und Schwester Maud Griezmann aufgenommen haben. Neben dem FCB sollen auch Paris und Barcelona an dem Franzosen dran sein, der Atlético im Sommer für festgeschriebene 120 Millionen verlassen kann.

Dem Bericht nach hätte der Weg nach München für Griezmann einen großen Vorteil: Bei den Bayern müsste er im Gegensatz zu den anderen Bewerbern keine Gehaltseinbußen befürchten. Demnach soll der Franzose bei seinem jetzigen Arbeitgeber knapp 21 Millionen Euro im Jahr verdient haben. 

Griezmann verkündet Abschied von Atlético Madrid - greift der FC Bayern zu?

Update vom 14. Mai 2019: Frankreichs Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann wird Atlético Madrid nach dieser Saison verlassen. Das verkündete der Offensivspieler am Dienstagabend in einem vom spanischen Spitzenclub über Twitter verbreiteten Video. „Es waren fünf unglaubliche Jahre, vielen Dank für alles, ich trage euch in meinem Herzen“, sagte der 28-Jährige unter anderem in der rund zweiminütigen Botschaft.

Für welchen Club er künftig spielen wird, ließ Griezmann offen. Als Interessent gilt der FC Barcelona. Die Transfersumme dürfte über 100 Millionen Euro liegen.

Video: Transfermarkt-Hammer - Antoine Griezmann verlässt Atlético Madrid

Update vom 19. März 2019: Hollywoodreif verkündete Antoine Griezmann im letzten Sommer in der eigens kreierten Dokumentation „LaDecision“, dass er seinen Vertag bei Atletico Madrid verlängern werde. Damit erteilte der Stürmer den Avancen des FC Barcelona eine Absage. "Die Liebe und das Herz waren die Hauptgründe, um zu bleiben", erzählte Griezmann damals. Ob der Franzose mittlerweile bereut, auf sein Herz gehört zu haben? Offenbar ja. Denn das unrühmliche Aus im Champions League-Achtelfinale scheint ihn seine grenzenlose Zuneigung vergessen zu lassen. Griezmann soll sich nun intensiv mit einem Wechsel beschäftigen. Allerdings ist der FC Barcelona wohl nicht mehr am Weltmeister interessiert, wie ESPN berichtet. 

Griezmann-Transfer: FC Bayern scheiterte bereits in der Vergangenheit

Somit wäre die Bahn frei für die Konkurrenz, zählt dazu auch der FC Bayern? Fakt ist: Der Rekordmeister hatte bereits 2014 einen Transfer des Franzosen realisieren wollen. Der damalige Knackpunkt war die Ablöseforderung der Spanier, wie Michael Reschke, ehemaliger Technischer Direktor beim FC Bayern, im Sport1-Fußballtalk „Doppelpass“ offenbarte: „Wir haben gesagt, wir wären eventuell bereit, 40 bis 45 Millionen Euro für den Spieler zu bieten. Der Spieler kostete aber 75 Millionen." Außerdem wurde der FC Bayern im letzten Sommer mit dem Franzosen in Verbindung gebracht. Dann folgte jedoch das Liebesgeständnis des 27-Jährigen, dessen momentane Aussagekraft allerdings bezweifelt werden darf.

Antoine Griezmann: Ablösesumme liegt bei 120 Millionen Euro

Doch ein großes Problem bleibt weiterhin die Ablösesumme, die heutzutage gleich um ein Vielfaches höher ausfallen würde. Schließlich müsste der FC Bayern im Sommer 120 Millionen Euro berappeln, um die Ausstiegsklausel des Torjägers ziehen zu können. Ein schwindelerregender Betrag, welcher jegliche Transferrekorde des Rekordmeisters sprengen würde. Bleibt ein möglicher Wechsel von Antoine Griezmann deshalb nur reine Illusion? Zumindest die Worte von Uli Hoeneß, der für den Sommer eine nie dagewesene Shopping-Tour ankündigte, lassen Spielraum für Spekulationen. Es ist somit durchaus denkbar, dass auch der Name Griezmann auf seinem Einkaufszettel steht.

Irgendwann in Deutschland? Griezmann mit überraschender Aussage über die Bundesliga

News vom 6. November 2018: Atletico Madrids Stürmerstar Antoine Griezmann sieht die zuletzt viel kritisierte Bundesliga auf Augenhöhe mit der Premier League und schwärmt vom offensiven Fußball in Deutschland. Im internationalen Vergleich sehe er die spanische Liga ganz vorne, allein schon wegen der vielen Teams in den Champions-League-Playoffs, sagte der französische Weltmeister dem Fachmagazin „Kicker“ (Montag). „Danach folgt die Bundesliga oder die Premier League. Die Premier League ist zwar populärer und wird weltweit am meisten angeschaut, da steht die Bundesliga etwas im Schatten, man spricht weniger über sie. Aber was Talente und die Mannschaften anbetrifft, nehmen sich diese beiden Ligen nicht viel.“

Antoine Griezmann: „Die Bundesliga ist sehr attraktiv“

In Deutschland suchten zudem relativ wenige Vereine ihr Heil in der Defensive, dem könne er viel abgewinnen. „Die Bundesliga ist sehr attraktiv, es wird Angriffsfußball gespielt, es fallen viele Tore, wie wir neulich in Dortmund erleben mussten“, sagte der 65-fache Nationalspieler. Vor knapp zwei Wochen war Griezmann mit Atletico beim Champions-League-Vorrundenspiel bei Borussia Dortmund mit 4:0 (1:0) unter die Räder gekommen.

Auf die Frage, ob die Bundesliga für einen Angreifer wie ihn als Wirkungsstätte reizvoll wäre, entgegnete Griezmann laut „Kicker“: „Das könnte sein.“ Allerdings fühle er sich sehr wohl in Madrid und habe noch große Ziele mit Atletico. Seinen Vertrag bei den Rojiblancos hatte er vor der Fußball-WM im Sommer bis 2023 verlängert. Sein angeblicher Jahresverdienst: 20 Millionen Euro.

Lesen Sie auch:  „Offenbarungseid“ - „Sieht nicht gut aus“: Reif und Basler mit deutlichen Worten zur Bayern-Leistung

dpa

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