"Ich will mich für Bayern aufopfern"

Wenn er spielt, dann mit vollem Einsatz: Bayerns Mittelfeldmann Andreas Ottl
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Wenn er spielt, dann mit vollem Einsatz: Bayerns Mittelfeldmann Andreas Ottl

Andreas Ottl spricht im Interview über seine Ziele, über die Konkurrenz durch mögliche Neuverpflichtungen – und Jens Jeremies…

Herr Ottl, eine Vorbereitung neigt sich wieder mal dem Ende zu, wieder mal haben Sie Vollgas gegeben. Wie nah sind Sie nun wirklich der Stammelf?

Andreas Ottl:Die Vorbereitung lief gut, ich bin fit aus dem Urlaub zurückgekommen. Während der Pause habe ich meine Einheiten gemacht, ich bin topfit.

Wie kontrolliert Jürgen Klinsmann die Fitness seiner Spieler?

Ottl:Er hat seine Art, wie er die Einheiten der Mannschaft nahe bringt. Bei den sehr intensiven Einheiten sieht er, ob ein Spieler fit ist. Dazu werden wir regelmäßig gewogen und das Körperfett wird gemessen.

Was kostet ein Kilo zuviel auf den Rippen?

Ottl:Bis jetzt mussten wir keinen Betrag festlegen… Außerdem wird so etwas nicht an Strafen gemessen, wir haben Eigenverantwortung.

Der FC Bayern im Formcheck und Bilder vom Spiel in Mainz

Der FC Bayern im Formcheck und Bilder vom Spiel in Mainz © 
Manager Uli Hoeneß und Trainer Jürgen Klinsmann im Interesse der Medien. © Fishing4
Manager Uli Hoeneß nachdenklich. © Fishing4
Trainer Jürgen Klinsmann gut gelaunt. © Fishing4
Jürgen Klinsmann lächelnd. © Fishing4
Bastian Schweinsteiger im Zweikampf gegen den ehemaligen Bayern-Spieler Florian Heller. © Fishing4
Torwart Christian Wetklo rettet vor Miroslav Klose. © Fishing4
Kopfballduell zwischen Martin Demichelis und Aristide Bance. © Fishing4
Elkin Soto im Zweikampf gegen Martin Demichelis. © Fishing4
Bastian Schweinsteiger im Zweikampf gegen Milorad Pekovic. © Fishing4
Torschütze Luca Toni jubelt mit Miroslav Klose über das Tor zum 0:2. © Fishing4
Abklatschen. © Fishing4
Miroslav Klose gegen Milorad Pekovic. © Fishing4
Luca Toni gegen Niko Bungert und Milorad Pekovic. © Fishing4
Tim Borowski gegen Markus Feulner. © Fishing4
Bastian Schweinsteiger und Milorad Pekovic. © Fishing4
Landon Donovan erzielt das Tor zum 0:3 per Kopfball. © Fishing4
Landon Donovan jubelt über das Tor zum 0:3. © Fishing4
Torschütze Bastian Schweinsteiger jubelt über das Tor zum 0:4 mit Hamit Altintop und Luca Toni. © Fishing4
Landon Donovan gegen Roman Neustädter. © Fishing4
Miroslav Klose geht für Landon Donovan aus dem Spiel. © Fishing4
Landon Donovan jubelt. © Fishing4
Michael Rensing: Hielt erst stark gegen Bancé, dann in der 20. Minute gegen Soto mit einer Superparade. Sonst ohne Fehler. So könnte er den langen Schatten von Olli Kahn bald hinter sich lassen. Formcheck: 100 Prozent © Fishing4
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Christian Lell: Zu Beginn mit einigen Stockfehlern, fing sich dann aber. Topfit ist er, klar, aber im Spiel nach vorne eben auch limitiert. Dennoch könnte er im Duell mit Oddo die Nase vorn haben. Formcheck: 75 Prozent © Fishing4
Martin Demichelis: Hatte ein paar technische Probleme, im Spielaufbau mit einigen ungenauen Pässen. Auch hinten nicht immer sicher. Formcheck: 70 Prozent © Fishing4
Daniel van Buyten: Stark im Kopfball, wirkte ab und an etwas unbeweglich. Wird seine Einsätze bekommen, aber für die Stammelf dürfte es nicht reichen. Formcheck: 80 Prozent © dpa
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Philipp Lahm: Blieb ziemlich blass, ihm fehlte sein kongenialer Partner Ribéry. Nach hinten aber beinahe fehlerfrei. Formcheck: 80 Prozent © Fishing4
ab der 46.: Massimo Oddo: Musste auf die ungewohnte linke Seite, Lell durfte rechts weiter machen. Ein Zeichen von Klinsi? Eine Empfehlung für sich gab Oddo nicht ab. Formcheck: 70 Prozent © dpa
ab der 60.: Breno: Ein Innenverteidiger auf rechts außen – das zeigt, wie weit er vom Stamm weg ist. Formcheck: 60 Prozent © düa
Hamit Altintop: Er ist noch nicht da, wo er hin will – die Fehlpassquote ist noch zu hoch, es fehlt ihm noch die Spritzigkeit im Zweikampf. Kämpferisch aber wie immer top. Formcheck: 80 Prozent © Fishing4
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Mark van Bommel: Freundschaftsspiele gibt es für ihn nicht, er ging ordentlich zur Sache. Fing unheimlich viele Bälle schon im Aufbau ab und verteilte die dann gut. Schon in Topform. Formcheck: 100 Prozent © Fishing4
ab der 46.: Andreas Ottl: Spielte was er kann, zeigte, dass Klinsi ihn immer bringen kann. Erster Einwechselspieler im Mittelfeld. Formcheck: 75 Prozent © dpa
Tim Borowski: War mit dabei, fiel aber kaum auf. Dürfte es im Kampf um die Stammplätze schwer haben. Formcheck: 70 Prozent © Fishing4
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Bastian Schweinsteiger: Kam auf Ribérys Position schwer ins Spiel. Ihm fehlte das Tempo um die Zweikämpfe zu gewinnen, blieb daher lange wirkungslos. Dann aber die Vorlage zum 2:0 und das Tor zum 4:0. Dennoch: Wenn er einen Stammplatz will, sollte er sich steigern. Formcheck: 80 Prozent © Fishing4
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Miroslav Klose: Erzielte das 1:0 und war unheimlich viel unterwegs. Hatte aber auch einige Fehlpässe. Formcheck: 80 Prozent © Fishing4
ab der 60.: Landon Donovan: Tore drei und vier im fünften Spiel. Alle Achtung! Formcheck: 80 Prozent © Fishing4
Luca Toni: Hatte nur wenige Ballkontakte. Als er aber vor dem Tor auftauchte, machte er das Tor eiskalt. Formcheck: 80 Prozent © Fishing4

Konkret gefragt: Werden Sie in der Rückrunde Stammspieler?

Ottl:Der Saisonverlauf hat gezeigt, dass ich sehr nah dran bin an der ersten Elf. Als ich ran durfte, habe ich meine Leistung gebracht – das haben mir der Trainer und das Team attestiert. Ich arbeite weiter daran, diese Wertschätzung zu steigern, dass der Trainer nicht mehr an mir vorbei kommt. Ich will mich festbeißen in der ersten Mannschaft. Und ich würde nicht sagen, dass ich weit weg bin davon. Man sieht eine stetige Verbesserung in den letzten ein, zwei Jahren – ich glaube, dass kann man auch an den Aussagen von Uli Hoeneß ablesen.

Wie schaffen Sie es, trotz vieler Enttäuschungen ruhig zu bleiben?

Ottl:Natürlich fährst du dann mal mit dem Auto heim und bist richtig sauer. Aber wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat, sieht man die Dinge meist gelassener.

Verfluchen Sie es manchmal, ein Eigengewächs und nicht ein teurer Einkauf zu sein?

Ottl:Nein, überhaupt nicht. Ich identifiziere mich 100-prozentig mit dem FC Bayern. Es dauert vielleicht ein, zwei Jahre länger, bis meine Entwicklung im Verein gesehen wird. Aber ich merke, dass meine Entwicklung anerkannt wird. Vielleicht kann man bei mir einen Vergleich zu Jens Jeremies ziehen: Er hat sich über Jahre erarbeitet, ein enorm wichtiger Bestandteil des FC Bayern zu werden. Er hat für den Verein extreme Leistungen gebracht. Das wurde anerkannt. Seine Karriere ist gewissermaßen vorbildlich für mich.

Was aus diesen Bayern-Kickern wurde...

Was aus diesen Bayern-Kickern wurde... © 
Bayern-Stars wie Elber, Effenberg oder Ballack sind noch heute unvergessen. Andere kickten mit großem oder eher kleinem Erfolg an der Säbener Straße - und heute kann sich kaum mehr jemand an sie erinnern. Oder wissen Sie noch aus dem Stand, wer Carsten Lakies, Marcel Witeczek (Foto: Mannschaftsfoto aus dem Jahr 1996) oder Michael Sternkopf waren und was sie heute machen? © dpa
tz-online.de zeigt Ihnen, was die Ex-Bayern-Stars der letzten 20 Jahre heute (Stand: 01.10.2008) machen. Zum Beispiel CHRISTIAN NERLINGER. Der spielte einst bei den Bayern, ehe er zu den Glasgow Rangers, Borussia Dortmund und zum 1. FC Kaiserslautern wechselte. Seit Sommer 2008 ist er Teamchef beim FC Bayern. © dpa
EMIL KOSTADINOV: "Emil Kostadinov ist ein hervorragender Fußballer, er zeigt es leider viel zu selten". So lautete einst das Urteil von Franz Beckenbauer über den bulgarischen Stürmer, der zwischen 1994 und 1996 für den FC Bayern stürmte (27 Spiele/7 Tore). Immerhin gewann Kostadinov mit den Bayern den UEFA-Cup. Heute arbeitet der 41-Jährige für den bulgarischen Fußball-Verband. © dpa
CARSTEN LAKIES: Lakies (links) machte für die Bayern genau ein Bundesliga-Spiel - und erlangte doch Berühmtheit. Er wurde am 10. Mai 1997 im Spiel gegen den SC Freiburg für Jürgen Klinsmann eingwechselt. Das frustete "Klinsi" so sehr, dass er seiner Wut mit dem mittlerweile berühmten Tritt in eine Werbetonne freien Lauf ließ. Heute ist der 37-Jährige Trainer beim Oberligisten KSV Baunatal. © dpa
ZVEJZDAN MISIMOVIC: Der Bosnier ging einst durch die harte Fußball-Schule bei Herrmann Gerlands Bayern-Amateuren, ehe er 2002 den Sprung zu den Profis schaffte. In zwei Jahren kam "Zwetschge" allerdings nur auf drei Einsätze und wechselte 2004 zum VfL Bochum. Dort reifte er zum gestandenen Bundesliga-Spieler und kam über den Club im Sommer 2008 nach Wolfsburg. © dpa
JEAN-MARIE PFAFF: Der ehemalige belgische Nationaltorwart hütete zwischen 1982 und 1988 den Kasten des Rekordmeisters. Schon bei seinem Debüt im Bayern-Dress schrieb Pfaff Fußball-Geschichte, als er einen Einwurf (!) von Bremens Uwe Reinders ins Tor passieren ließ. Seit 2003 ist der heute 55-Jährige regelmäßig im belgischen Fernsehen zu sehen. In der Doku-Soap "De Pfaffs" spielt Pfaff einmal in der Woche sich selbst. © dpa
SVEN SCHEUER: Ab 1989 war Sven Scheuer elf Jahre lang Ersatztorwart des FC Bayern, zunächst hinter Raimond Aumann, dann hinter Oliver Kahn. 1999 wurde der Keeper gemeinsam mit Mario Basler von den Bayern supsendiert, nachdem sich das Duo in einem Restaurant in Regensburg mit anderen Männern geprügelt haben soll. Heute lebt der 37-Jährige in Kitzbühel. © dpa
MARKUS SCHUPP: Der 42-Jährige (im Bild rechts im Trikot von Eintracht Frankfurt) spielte von 1992 bis 1995 bei den Bayern (91 Spiele/12 Tore) und feierte dort mit dem Gewinn der Meisterschaft 1994 seinen größten Erfolg. Nach seiner Spielerlaufbahn schlug Schupp eine Karriere als (Co-)Trainer (Burghausen, HSV) ein. Seit Sommer 2008 ist Schupp ohne Job, bildet sich aber durch diverse Hospitanzen bei verschiedenen Vereinen stets weiter. © dpa
PAULO SERGIO: Der Brasilianer spielte zwischen 1999 und 2002 für den FC Bayern. Unvergessen sein Beitrag zum Champions-League-Sieg im Jahr 2001. Zwar verschoss Sergio im Finale gegen den FC Valencia einen Elfmeter, dafür ebnete der exzellente Techniker mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg bei Manchester United im Viertelfinal-Hinspiel den Weg ins Endspiel. Heute ist der 39-Jährige als Scout für die Bayern in Brasilien im Einsatz. © dpa
MARCEL WITECZEK: Witeczek spielte zwischen 1993 und 1997 für den FC Bayern (97 Spiele/6 Tore) und war einer der Torschützen beim 4:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart, der den Bayern 1997 unter Giovanni Trapattoni die Meisterschaft bescherte. Heute ist der 39-Jährige u.a. als Trainer für das "Mobile Fußball-Cmap" von Schorsch Dreßen tätig. © dpa
PATRIK ANDERSSON: Einer der heimlichsten Stars, die der FC Bayern je herausgebracht hat. Immerhin war es der schwedische Verteidiger, der die Bayern am 20. Mai 2001 zum Meistertitel schoss, nachdem für vier Minuten ja eigentlich schon der FC Schalke Deutscher Meister gewesen war. Anschließend wechselte der stille Schwede zum FC Barcelona, um dann seine Karriere bei Malmö FF ausklingen zu lassen. Heute lebt der 37-Jährige wieder in seiner Heimat. © dpa
UWE GOSPODAREK: Der Keeper ist ein Eigengewächs des FC Bayern und stand zwischen 1991 und 1995 beim Rekordmeister unter Vertrag (7 Spiele). Seither verdingte sich "Gospo" beim VfL Bochum, dem 1. FC Kaiserslautern, Jahn Regensburg, Wacker Burghausen und Borussia Mönchengladbach. Bei den "Fohlen " spielt der 35-Jährige noch heute. © dpa
ANDREAS HERZOG: Der heutige Team-Manager Österreichs erlebte beim FCB nicht gerade seine glücklichste Zeit. 28 Spiele und gerade mal zwei Tore brachte der Österreicher in der Saison 195/96 zustande. Zu allem Überfluss sah sich der Mittelfeldspieler auch eines "Angriffs" von Oliver Kahn ausgesetzt, als dieser Herzog bei einem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart nach einem Fehlpass im Mittelfeld am Schlawittchen packte und mächtig durchschüttelte. © dpa
CARSTEN JANCKER: Der Stürmer mit der markanten Glatze erfand das Wort "bullig" neu. In 143 Bundesligaspielen erzielte er für die Bayern 48 Tore. Und er trifft noch heute: Jancker kickt für den österreichischen Erstligisten SV Mattersburg. © dpa
BERKANT GÖKTAN: Den Namen kennen Sie? Als Löwen-Angreifer (2006 bis 2008), der am 21. Oktober 2008 wegen Kokainmissbrauchs entlassen wurde? Ja, ganz recht. Doch zur Jahrtausendwende spielte der gebürtige Münchner (l., mit Stefan Effenberg) beim Stadtrivalen FC Bayern. Meist kam er in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, durfte jedoch auch zweimal Bundesliga-Luft schnuppern. © dpa
ANTONIO DI SALVO: Und noch ein heutiger Löwen-Spieler. "Toni" kam 2000 aus Paderborn zu den Bayern und dort in zwei Spielzeiten zu insgesamt sechs Liga-Einsätzen. Den Durchbruch schaffte er aber erst nach seinem Wechsel zum FC Hansa Rostock. © dpa
TOBIAS RAU: Eines der größten Missverständnisse der jüngeren Bayern-Geschichte. Beim VfL Wolfsburg sorgte der Jung-Profi in der Saison 2002/2003 für Furore und wurde in die Nationalelf berufen. Der FCB schnappte sich das Talent. Der Außenverteidiger bereute den Wechsel jedoch schnell: Nach einem völlig verkorksten Bayern-Gastspiel wechselte Rau zu Arminia Bielefeld, wo er derzeit zwischen Tribüne, Bank und Spielfeld pendelt. © dpa
MICHAEL STERNKOPF: 1991 wechselte der langaarige Frauenschwarm für 1,7 Millionen Mark vom Karlsruher SC zum FC Bayern, um seinen Traum von der Nationalelf zu verwirklichen. Klappte nicht: Beim FC Bayern war er selten mehr als Ergänzungsspieler. Nach Stationen in Gladbach, Freiburg, Bielefeld (Foto) beendete Sternkopf seine Berg-und-Tal-Karriere bei Kickers Offenbach. Seiner letzten Station blieb er erhalten und arbeitet beim OFC als Marketing-Leiter. © dpa
THOMAS BERTHOLD: Der FC Bayern holte den Weltmeister von 1990 aus Italien an die Isar. Doch Erich Ribbeck hatte was gegen das Enfant Terrible und verbannte ihn auf die Tribüne. Der damalige Bayern-Schatzmeister Kurt Hegerich bezeichnete ihn als "bestbezahlten deutschen Golfprofi nach Bernhard Langer". Vor kurzem ist Thomas Berthold unter die Reiseveranstalter gegangen und organisiert Trips zur WM 2010 nach Südafrika. © dpa
JEAN-PIERRE PAPIN: In Frankreich heißt der Ex-Stürmer "JiPéPé", Franz Beckenbauer war das immer zu schwer - er zog die Bezeichnung "Schabababa" vor. Satte sechs Millionen Mark überwies der FC Bayern für Papin an den AC Mailand. Zwischen 1994 und 1996 erzielte er in 27 Ligaspielen nur magere drei Tore für den FCB. Danach ließ er seine Karriere in Frankreich ausklingen. Zuletzt trainierte er bis Mai 2008 den französischen Traditionsclub RC Lens. © dpa
CIRIACO SFORZA: Den Schweizer Mittelfeld-Regisseur lotste Otto Rehhagel 1995 zum FC Bayern, wo er aber nur eine Saison überdauerte. Nachdem "König Otto" schon nach einer Saison vom Thron geschubst wurde, musste auch Sforza gehen. Von 2000 bis 2002 wagte er einen neuen Anlauf an der Säbener Straße. Heute arbeitet Ciriaco Sforza als Trainer auf Vereinssuche. © dpa
ALI DAEI: Der FC Bayern lotste den Iraner im Jahr 1998 an die Isar, wo er in 23 Ligaspielen immerhin 6 Tore zur Meisterschaft in Ottmar Hitzfelds erster Trainer-Saison beisteuerte. Heute trainiert Ali Daei die iranische Nationalmannschaft. © dpa
RAIMOND AUMANN: Vor der Kahn-Ära war die Aumann-Ära. Der schnauzbärtige Keeper trug den Namen "Balu" nach dem Bären aus "Das Dschungelbuch. Er hütete in 216 Ligaspielen das Bayern-Tor und ließ seine Karriere bei Besiktas Istanbul ausklingen. Heute ist Raimond Aumann wieder in Diensten des FC Bayern unterwegs und arbeitet als Fanbeauftragter. © dpa
JAN WOUTERS: Der charismatische Mittelfeldspieler kam in der Saison 1991/1992 von Ajax Amsterdam zum FC Bayern. 1994 wechselte er zurück in die Niederlande zum PSV Eindhoven und machte sich danach als einer der begehrtesten Assistenztrainer Hollands einen Namen. Beim PSV durfte er immerhin kurzzeitig auch als Chefcoach ran, heute ist er wieder Co. © dpa
BRUNO LABBADIA: Lang ist's her, aber auch der gebürtige Hesse spielte mal für die Bayern. Zwischen 1991 und 1994 netzte er in den Ligaspielen 28 mal für den FCB ein und verabschiedete sich 1994 mit dem Meistertitel. Heute (Foto) coacht Labbadia den Bundesligisten Bayer Leverkusen. © dpa
HANS PFLÜGLER: Der gebürtige Freisinger heißt eigentlich Johannes Christian Pflügler - doch alle nennen ihn Hansi. Er kickte über ein Jahrzehnt für die Bayern und bestritt 278 Ligaspiele. Noch während seiner Karriere studierte er und machte einen Abschluss als Stahlbauingeneieur. Der Fußball hat ihn aber trotzdem nie losgelassen: Hansi Pflügler arbeitet beim FC Bayern als Abteilungsleiter im Bereich Merchandising. © dpa
ROQUE SANTA CRUZ: Bei Bayern galt der Paraguayer als "ewiges Talent" und erzielte in acht Jahren nur 31 Tore. Nach seinem Wechsel zu Blackburn Rovers 2007 klappte es mit dem Roquen besser: Mit 20 Liga-Toren in der ersten Saison schoss sich Santa Cruz zu England Top-Torjäger-Riege. © dpa
JORGINHO: Der gläubige Brasilianer mit dem biblisch langen Namen Jorge de Amorim Oliveira Campos stabilisierte von 1992 bis 1995 die Bayern-Defensive. In seiner Heimat Rio de Janeiro eröffnete er nach Karriereende eine Fußballschule für Straßenkinder und heuerte im Sommer 2006 als Co-Trainer der brasilianischen Nationalelf an. © dpa
ALAIN SUTTER: Bei Bayern habe er den Spaß am Fußball verloren, so der Schweizer. Auch die Bayern haben schnell den Spaß an Alain Sutter verloren. Unter Giovanni Trapattoni war er 1994/95 nur Ergänzungsspieler und flüchtete anschließend nach Freiburg. Sutter trägt noch heute wallendes Haupthaar, einen mystischen Bart und lebt auf Mallorca. Von dort fliegt er immer wieder in seine Heimat und ist dort als TV-Experte so etwas wie der "Günter Netzer der Schweiz". © dpa

Zé und van Bommel gesetzt, Baumjohann und Timoschtschuk im Anflug, Schweini drängt in die Mitte. Ist Ihnen nicht bange vor der Zukunft?

Ottl:Nein, mir ist überhaupt nicht bange. Es werden immer wieder Namen durch die Stadt gejagt, aber vor der Zukunft habe ich nicht im Ansatz Angst. Ich dränge mich auf und reagiere nicht beleidigt. Auch über eine Ausleihe habe ich mir nie Gedanken gemacht. Das Feedback vom Verein zeigt: Ich bin nahe an der ersten Elf.

Die aktuelle Transferbörse des FC Bayern: Wer könnte kommen, wer gehen?

Die aktuelle Transferbörse des FC Bayern: Wer könnte kommen, wer gehen? © 
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Schon mitten in der aktuellen Saison hat Uli Hoeneß alle Hände voll zu tun. Er muss für 2009/10 schon zahlreiche Gespräche führen, Angebote abgeben, Interesse bestätigen oder dementieren. Die Gerüchteküche brodelt. Sehen Sie hier, an wem die Bayern derzeit konkretes Interesse haben und was noch spekuliert wird. © sampics
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Anatolij Timoschtschuk: Geschafft! Der Super-Sechser wechselt zum 1. Juli 2009 zum FC Bayern München. Die Bayern lassen sich seine Dienste eine Ablöse in zweistelliger Millionenhöhe kosten. Klinsmann schwärmte schon in höchsten Tönen vom Ukrainer: "Er ist für uns von großem Interesse. Das hat er nicht nur in den Spielen gegen Bayern gezeigt, sondern in vielen internationalen Spielen. Wir glauben, er könnte uns nächste Saison viel geben" © dpa
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Ivica Olic (rechts): Der treffsichere HSV-Offensivmann soll Lukas Podolski als Stürmer ersetzen. Der kampfstarke Kroate kommt im Sommer zum Nulltarif. © dpa
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Alexander Baumjohann: Der Mönchengladbacher kommt an die Säbener Straße. Anfang Februar unterschrieb er einen Dreijahresvertrag. Obwohl viele Fans skeptisch sind: Er will sich im Stile eines Hamit Altintops durchsetzen und kommt voller Motivation nach München. © dpa
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Lukas Podolski: Die Hängepartie ist beendet! Für geschätzt 10 Millionen Euro kehrt Lukas Podolski zum 1. FC Köln zurück. Er ist der erste namhafte Abgang für die nächste Saison. Podolski bekommt seinen Wunsch erfüllt, die Bayern eine volle Kasse. Und alle Beteiligten scheinen glücklich, dass es geklappt hat. © dpa
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Toni Kroos: Ein Leihgeschäft hatten die Bayern-Verantwortlichen lange kategorisch ausgeschlossen. Letztlich stimmten sie ihm aber doch zu. Toni Kroos spielt auf Leihbasis bis zum 30. Juni 2010 für Bayer Leverkusen. © sampics
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Willy Sagnol: Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Seine Achillessehne zwingt den Publikumsliebling dazu, seine Laufbahn zu beenden. Nach monatelangem Hoffen kam das Karriere-Aus im Januar. © sampics
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Mats Hummels: Der zunächst zu Borusssia Dortmund ausgeliehene Innenverteidiger Mats Hummels wird nicht zu den Bayern zurückkehren. Anfang Februar hat der BVB das Abwehrtalent fest verpflichtet. © dpa
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Juri Schirkow: Der Russe von ZSKA Moskau soll laut Sport Bild ein heißer Kandidat für die linke Defensivseite sein. Rechtsfuß Philipp Lahm könnte dann die Seite wechseln. Schirkows Stern ging bei der EM 2008 auf, wo er mit seiner offensiven Spielweise auffiel und prompt in das 23 Spieler starke Uefa-Allstar-Team gewählt wurde. © dpa
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Rod Fanni (r.): Wie "France Football" berichtet, sollen die Bayern den Franzosen von Stade Rennes mehrfach beobachtet haben. Er könnte Willy Sagnol und Massimo Oddo auf der Rechtsverteidiger-Position ersetzen. Seine Stärken hat der zweimalige Nationalspieler eher in der Defensive. Sein Vertrag läuft bis Juni 2011, es wäre also eine Ablöse fällig. © dpa
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Hernanes (l.): Den Brasilianer hat Zé Roberto als seinen Nachfolger vorgeschlagen, falls er selbst den FC Bayern verlassen sollte. Am 26. März 2008 feierte er sein Debüt in der brasilianischen Nationalmannschaft. Zé Roberto beschreibt ihn als "jung, stark, beidfüßig". © dpa
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Mario Gomez: In der Sommerpause schaffte es Bayern nicht, den eiskalten Nationalstürmer loszueisen. Doch danach ging der Flirt in eine neue Runde. Inzwischen scheint jedoch die Wahrscheinlichkeit auf einen Wechsel gesunken zu sein. Den Bayern ist Gomez, für den etwa 30 Millionen Euro Ablöse fällig werden, zu teuer. Und der Stürmer vom VfB Stuttgart sagte in einem Interview: "Nur hier habe ich einen Vertrag, und wo man einen Vertrag hat, da spielt man auch" © dpa
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Milan Jovanovic (rechts): Der Offensivmann von Standard Lüttich hat sich selbst ins Gespräch gebracht. Im belgischen Fernsehen sagte er, der FC Bayern sei an ihm interessiert. "Große Spieler gehören in große Teams", findet Jovanovic. Jürgen Klinsmann sagte zu dem angeblichen Interesse der Bayern an Jovanovic nur trocken: "Davon weiß ich nichts." © 
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Pavel Pogrebnyak: Noch einer von Zenit St. Petersburg. Der Name tauchte im Herbst auf, der Russe soll sogar erste Gespräche bestätigt haben. Inzwischen ist es aber ruhiger geworden - und als möglicher Podolski-Ersatz ist Ivica Olic im Anmarsch. © dpa
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Vassilis Torosidis (m.): Nach griechischen Medienberichten soll der FC Bayern den griechischen Defensivmann beobachten. Am stärksten ist der Nationalspieler auf der Rechtsverteidiger-Position. Für ihn wären wohl rund fünf Millionen Euro Ablöse fällig. © dpa
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Jeremy Toulalan (vorn): Von einem konkreten Interesse der Bayern ist nichts bekannt, aber den Franzosen hat ein wichtiger Angestellter des Rekordmeisters empfohlen: Franck Ribéry höchstpersönlich. "Jeremy Toulalan wäre einer, der uns vor allem international wirklich helfen würde", so der Franzose zu "L'Équipe". © dpa
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Yoann Gourcuff (vorn): Noch einer, den Franck Ribéry auf seinem persönlichen Wunschzettel hat. An der Seite des zentralen Mittelfeldspielers ist Franck Ribéry zuletzt in der Nationalmannschaft zu Hochform aufgelaufen. Ob die Bayern-Bosse auf die Tipps ihres Mittelfeldmanns hören? © dpa
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Sébastien Frey: Noch eine Empfehlung von Franck Ribéry. Der Bayern-Star hat den Verantwortlichen in einem ZDF-Interview Torwart Sébastien Frey nahe gelegt. Den Keeper vom AC Florenz kennen die Bayern bereits aus der Champions-League-Gruppenphase. Auf diesem Foto trifft Miroslav Klose gegen Frey. © dpa
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Marko Marin: Nach Informationen der "SZ" soll der Rekordmeister Interesse am Gladbacher Jung-Nationalspieler Marko Marin (19) haben. Eine Bestätigung von offizieller Seite steht allerdings aus. © dpa
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Florent Malouda: Der Daily-Star in England meldete kurz vorm Jahreswechsel, Bayern hätte über acht Millionen Euro für Chelseas Star geboten. © dpa
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Mario Mandzukic (rechts): Über den kroatischen Nationalspieler von Dinamo Zagreb wurde Anfang Dezember kräftig spekuliert. Der Stürmer ist erst 22, hat also noch einiges Entwicklungspotenzial. Doch von offizieller Seite wurde nie etwas bestätigt. © dpa
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Artur Boruc: Auch bei den Bayern im Gespräch: Celtic Glasgows Keeper Artur Boruc. Der polnische Nationaltorhüter war schon vor einem Jahr als Kahn-Nachfolger im Gespräch, die Bayern schenkten aber MIchael Rensing das Vertrauen... © dpa
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Carlos Kameni: Ebenfalls ein Name, der in der Gerüchteküche auftacht. Der Nationaltorwart Kameruns spielt bei Espanyol Barcelona und gilt seit Jahren als einer der besten Keeper in der Primera Division. Kameni wäre im Sommer 2009 ablösefrei. © dpa
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Aiden McGeady: Schottische Medien melden ein Bayern-Interesse am irischen Nationalspieler Aiden McGeady (22) von Celtic Glasgow. © dpa
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Rafinha: Gerüchten zufolge soll der FC Bayern am kleinen Außenverteidiger von Schalke 04 dran sein. Sinn könnte eine Verpflichtung durchaus machen: Willy Sagnol (Karriereaus) steht nicht mehr zur Verfügung, und ob Massimo Oddo (nur ausgeliehen) nächstes Jahr noch an der Säbener Straße kickt, ist unklar. © dpa
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Zé Roberto: Mister Unverzichtbar könnte die Bayern im Sommer ablösefrei verlassen. Die würden ihn gerne unbedingt halten und können sich berechtigte Hoffnungen machen. "Ich möchte gerne bleiben", sagt der Mittelfeldspieler. "Meine Familie fühlt sich wohl, und wir haben hier noch große Ziele mit den Bayern." © dpa
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Mark van Bommel: Der Vertrag des Holländers läuft zum Saisonende aus. Gerüchten zufolge soll der HSV an dem Fighter interessiert sein. Das neue Vertragsangebot der Bayern stellt ihn nicht zufrieden: "Ich überlege, ob ich das eine Jahr annehme. In meinen Augen ist ein Jahr für einen fitten 31-jährigen etwas zu wenig.“ © sampics
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Christian Lell: In einem Interview mit dem "kicker" hat der Außenverteidiger mit einem Wechsel gedroht: "Wenn ich hier keine Wertschätzung bekommen sollte, bin ich mir sicher, dass ich sie in der großen Fußballwelt anderswo bekomme. Ich habe meinen Vertrag nicht bis 2011 verlängert, um mich wieder hinten anszustellen. Ich habe Ziele, die ich nur erreichen kann, wenn ich kontinuierlich spiele." © dpa
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Lucio: "Spätestens 2010 bin ich weg", sagte der Brasilianer zur tz. "Ich bin hier glücklich, aber es ist nicht mein oberster Wunsch zu verlängern. Vielleicht bin ich nächstes Jahr woanders, bei einem noch größeren Verein, noch glücklicher.“ © sampics
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Franck Ribéry: Sein Vertrag läuft bis 2011, und er hat versprochen, er bleibe. Ein Ribéry hält sein Wort. Klar ist aber auch: Er steht bei zahlreichen Großklubs auf dem Zettel. Und hat zuletzt auch mehrfach mit einem Wechsel kokettiert: "Ich habe vier Jahre Vertrag. Aber versprechen, dass ich ihn erfüllen werde? Das ist schwierig. Man weiß im Fußball nie, was passiert." © sampics
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Daniel van Buyten: Wenn er spielen darf, zahlt es der Belgier meist mit guten Leistungen zurück. Doch das darf er viel zu selten. "Auf die Bank habe ich keine Lust mehr", sagte er Anfang Dezember zur tz. Konkret sind die Abwanderungsgedanken wohl noch nicht - aber wenn sich an seiner Situation nichts ändert, könnten sie das durchaus werden. © sampics
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Massimo Oddo: Der Italiener ist nur für ein Jahr vom AC Mailand ausgeliehen. Bislang konnte er noch nicht alle Erwartungen erfüllen. Bemühen sich die Bayern überhaupt um eine Weiterverpflichtung? © dpa
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José Ernesto Sosa: Ihm mangelt es beim FC Bayern vor allem an Spielpraxis. Deshalb sollte der Argentinier ausgeliehen werden. Das Ausleihgeschäft mit US Palermo zur Rückrunde ist jedoch geplatzt. © fishing4

Ist diese Einstellung vielleicht einer der Gründe, warum Sie Uli Hoeneß als „perfekten Spieler für den FC Bayern“ bezeichnet hat – ganz im Gegensatz zu Podolski?

Ottl:Es ist schön, eine solche Aussage zu hören. Aber ich kenne ja meinen Stellenwert im Verein. Solche Sätze treiben mich auch an, weiter Druck zu machen. Eben so wie Jens Jeremies, der sich extrem für den Verein aufgeopfert hat. Das will ich auch. Das mit Lukas ist eine andere Situation, er hat sich das ganze Umfeld anders vorgestellt.

Können Sie sich vorstellen, für immer hier zu bleiben?

Ottl:So weit kann man im Fußball nie planen. Ich will mich hier als Sechser etablieren. München ist meine Heimat. Hier habe ich meine Freunde, meine Familie, meine Freundin. München, der FC Bayern, Andi Ottl – das gehört einfach zusammen.

Interview: Tobias Altschäffl

Pokalschlager VfB gegen FC Bayern: Der Vergleich Mann gegen Mann - und wer eigentlich gewinnen müsste

Pokalschlager VfB gegen FC Bayern: Der Vergleich Mann gegen Mann - und wer eigentlich gewinnen müsste © 
Das erste Pflichtspiel der Rückserie ist für den FC Bayern gleich ein echter Kracher: Zum Südderby reist der Vorjahresmeister am Dienstag zum Vorvorjahresmeister VfB Stuttgart. Wer wird als Sieger vom Platz gehen? tz-online.de vergleicht Mann gegen Mann und rechnet zusammen. © dpa
Jens Lehmann (VfB): 39 Jahre ist der Torwart-Opa inzwischen alt - und hat noch nichts von seiner Klasse eingebüßt. Bis auf vereinzelte Wackler strahlte der Ex-Nationalkeeper in der Hinrunde eine unglaubliche Ruhe aus und hielt für die Schwaben viele Punkte fest. © dpa
Michael Rensing (FC Bayern) In seiner ersten Halbserie als Nummer 1 hatte der Bayern-Keeper Höhen und Tiefen. Im Verlauf der Hinrunde steigerte er sich jedoch und zeigte mehrere Glanzleistungen wie etwa in Lyon. Auch in den Winter-Tests präsentierte sich Rensing stark. Allerdings: Wo Lehmann ist, möchte Rensing erst noch hin. Knapper Punkt für den VfB. Zwischenstand: 0:1 gegen Bayern. © dpa
Christian Träsch (VfB): Der Ex-Sechziger kämpfte sich im Verlauf der Hinrunde in die Mannschaft, spielte mal links, mal rechts und verdrängte mit Arthur Boka und Ludovic Magnin immerin gestandene Nationalspieler. Außerdem schoss er ein überragendes Volley-Tor gegen Werder Bremen. © dpa
Philipp Lahm (FC Bayern): Der beste Außenverteidiger der Bundesliga, wenn nicht Europas, muss keinen Vergleich scheuen. Ohne weitere Worte: Klarer Punkt für Bayern. Zwischenstand: 1:1. © dpa
Matthieu Delpierre (VfB): Der französische Abwehrchef ist der Turm in jeder Defensivschlacht der Stuttgarter. Er ist nicht nur zweikampfstark, sondern räumt vor allem in der Luft alles weg, was ihm entgegenfliegt. © dpa
Martin Demichelis (FC Bayern): Was wäre die Bayern-Defensive ohne den Argentinier? In der Vorbereitung wirkte Micho etwas wackelig, dennoch steckt ein Weltklassemann wie er einen Klassemann wie Delpierre in die Tasche. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 2:1 für Bayern. © dpa
Serdar Tasci (VfB): Dem Deutsch-Türken gehört die Zukunft in der Nationalelf. Joachim Löw ist begeistert von dem Defensivtalent. Der für sein Alter (21) erstaunlich abgeklärte Verteidiger wird immer stärker. © dpa
Lucio (FC Bayern): Der Brasilianer mit dem großen Offensivdrang ist so etwas wie der Dauerbrenner in der Bayern-Innenverteidigung. Wenn er nicht leichtsinnig wird, zählt er nach wie vor zu den besten Innenverteidigern der Liga und hat gegenüber Tasci die Nase vorn. Weil Lucio allerdings möglicherweise noch unter den Nachwehen seiner Grippe leidet: Unentschieden. Zwischenstand: 3:2 für Bayern. © dpa
Ricardo Osorio (VfB): Der Mexikaner beackert beim VfB die rechte Seite. Er macht dies mit großer Zuverlässigkeit, setzt dabei aber selten Glanzlichter. © dpa
Christian Lell (FC Bayern): Derzeit scheint er gegenüber Massimo Oddo die besseren Karten zu haben. Im Test gegen Mainz bewies er große Fitness, ihm unterliefen aber auch einige Stockfehler. Beide Teams haben auf der Rechtsverteidiger-Position noch Luft nach oben. Daher: Unentschieden. Zwischenstand: 4:3 für Bayern. © dpa
Thomas Hitzlsperger (VfB): Der Nationalspieler ist beim VfB vom linken Mittelfeld auf die Sechser-Position gewandert. Dort zieht der Kapitän die Strippen und kommt aus dem Hinterhalt immer wieder mit seinem Hammer daher. Seine Schüsse treffen mal ins Tor, mal in die vierte Etage. Michael Rensing sollte dennoch gewarnt sein. © dpa
Zé Roberto (FC Bayern): Der Brasilianer ist wie guter Wein, wird mit dem Alter immer besser. Deswegen bemühen sich die Bayern auch, den Super-Sechser noch länger an sich zu binden. In der Bundesliga ist er derzeit mit seiner Klasse konkurrenzlos. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 5:3 für Bayern. © dpa
Sami Khedira (VfB): Der hochtalentierte Deutsch-Tunesier suchte beim VfB lange nach seiner Idealposition und wurde von Armin Veh meist im rechten oder offensiven Mittelfeld eingesetzt. Unter Markus Babbel wurde er gemeinsam mit Thomas Hitzlsperger zur Doppel-Sechs gemacht und lief dort zur größten Form seiner noch jungen Karriere auf. Hinten räumte er ab, vorne schoss er Tore. © dpa
Mark van Bommel (FC Bayern): Der Aggressiv-Leader zeigte sich in den Testspielen bereits in Topform. Stark im Abräumen, stark im Aufbau. Unentschieden. Zwischenstand: 6:4 für Bayern. © dpa
Martin Lanig (VfB): Weil Löwen-Neuzugang Timo Gebhart wegen muskulärer Probleme ausfällt, muss Markus Babbel auf Alternativen zurückgreifen. Den Platz auf der linken Seite könnte Martin Lanig (Foto rechts) einnehmen. Der Ex-Fürther gilt wegen seiner Statur als Schwaben-Ballack und hat sich erstaunlich gut in der Bundesliga eingefunden. Andere Optionen wären Jan Simak und Yildiray Bastürk. © dpa
Franck Ribéry (FC Bayern): Egal, für welche der Optionen sich der VfB-Trainer entscheidet: Ein Franck Ribéry toppt sie alle und würde es vielleicht sogar mit allen drei auf einmal aufnehmen. Klarer Punkt für Bayern. Zwischenstand: 7:4 für Bayern. © dpa
Roberto Hilbert (VfB): In der Meistersaison war er der Senkrechtstarter und Wirbelwind auf der rechten Seite, danach fiel er in ein Tief. Der VfB-Trainerwechsel scheint ihm aber gut getan zu haben, unter Markus Babbel zeigt er aufsteigende Form. © dpa
Bastian Schweinsteiger (FC Bayern): Bei ihm ist noch Luft nach oben, wie sich in den Testspielen zeigte. Wenn er seine Form der Hinrunde zum Pflichtspielstart wiederfindet, steckt er jedoch einen Hilbert in die Tasche. Punkt für Bayern. 8:4 für Bayern. © dpa
Mario Gomez (VfB): Dem FC Bayern ist die kolportierte Ablöse von 30 Millionen Euro zu hoch. Natürlich dürfte er da extra motiviert sein und beweisen wollen, dass er jedes Geld der Welt wert ist. © dpa
Luca Toni (FC Bayern): Spaghetti-Bomber gegen Spätzle-Kanone. Wenn zwei derartige Top-Stürmer aufeinandertreffen, kann es eigentlich nur ein Ergebnis geben: Unentschieden. 9:5 für Bayern. © dpa
Ciprian Marica (VfB): Gut für Bayern: Cacau, der den Rekordmeister im April 2007 im Alleingang abgeschossen hatte, fällt wegen einer Nierenkolik aus. Seinen Platz dürfte der Rumäne Ciprian Marica einnehmen, der wieselflink ist, aber die Erwartungen beim VfB noch nicht restlos erfüllen konnte. © dpa
Miroslav Klose (FC Bayern): "Miro" hat sich in der Hinrunde in unnachahmlicher Art aus seinem Tief gearbeitet und erzielt wieder Tore wie am Fließband. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 10:5 für Bayern. © dpa
Die Bank (VfB): Wen kann Markus Babbel noch bringen, um dem Spiel eine Wende zu geben? Der VfB ist in der Breite nicht überragend aufgestellt, das hatte bereits Ex-Trainer Armin Veh kritisiert. Alternativen wären etwa Khalid Boulahrouz in der Defensive oder Arthur Boka (Foto) für die Außenbahn. © dpa
Die Bank (FC Bayern): Auch wenn Daniel van Buyten, Toni Kroos und Lukas Podolski (Foto) ausfallen: Jürgen Klinsmann hat noch genügend Alternativen. Tim Borowski und Hamit Altintop warten auf ihre Chance, ebenso Neuzugang Landon Donovan, der sich in den Testspielen treffsicher ins Team einfügte. Punkt für Bayern. Endstand: 11:5 für Bayern. © dpa
Wie immer gilt natürlich: Wichtig ist aufm Platz. Anpfiff in der Mercedes-Benz-Arena zu Stuttgart ist um 20:30 Uhr, das ZDF überträgt live. © dpa

Quelle: tz

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