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„Kidnapping“ - Wenger empört über Rummenigge

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Arsène Wenger ist empört über die Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge.

London - Entwickelt sich da ein persönlicher Kleinkrieg zwischen Arsene Wenger und Karl-Heinz Rummenigge? Der Teammanager von Arsenal ist derzeit jedenfalls nicht gut auf den Vorstandsboss der Bayern zu sprechen.

Mit Empörung hat der Franzose auf die Kritik von Bayerns Vorstandsboss an der Transferpolitik des 13-maligen englischen Fußball-Meisters FC Arsenal reagiert. „Ich bin überrascht über so ein aggressives Statement, das mit der Realität nichts zu tun hat“, sagte der 59 Jahre alte Elsässer in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel zu Bayern Münchens Vorstandsboss, der im Zusammenhang mit Arsenal von „Kinderhandel“ und „Kidnapping“ gesprochen hatte.

Die Rekordtransfers der Bayern

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„Wir holen pro Jahr nur zwei, drei Spieler. Und wenn wir Jugendliche holen, dann geben wir ihnen eine richtige Chance. Das alles kann man von Bayern nicht behaupten. Ich bin bestürzt über solch einen Blödsinn“, meinte Wenger mit Blick auf die Tatsache, dass beim deutschen Rekordmeister nur selten Talente die Chance auf einen Stammplatz bekommen.

Rummenigge hatte Ende April dieses Jahres harsche Kritik geübt. „Ein Arsene Wenger holt offenbar jedes Jahr Heerscharen von Spielern aus Frankreich und sonst woher. Dieser Art von Kinderhandel gilt es Einhalt zu gebieten. Das hat inzwischen ja Ausmaße angenommen, da ist das Wort Kidnapping nicht mehr weit“, hatte Rummenigge, Chef der europäischen Klub-Vereinigung ECA, der

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gesagt. Als Beispiel für den Kinderhandel nannte der Bayern-Boss den Transfer von Arsenal-Kapitän Cesc Fabregas, der im zarten Alter von 15 Jahren vom FC Barcelona zu den Gunners gewechselt war.

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