Lieber Klinsi - böser Klinsi

Jürgen Klinsmann führt die Bayern jetzt mit härterer Hand.
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Jürgen Klinsmann führt die Bayern jetzt mit härterer Hand.

Nach den Rückschlägen zu Saisonbeginn hat Trainer Jürgen Klinsmann die Reißleine gezogen und seinen Führungsstil beim deutschen Fußball-Meister FC Bayern München deutlich verändert.

“Die Hierarchie wurde sichtbarer“, gestand der Coach im Rückblick auf die schwierigen ersten Wochen in seinem neuen Amt als Vereinstrainer in einem Interview der Wochenzeitung “Die Zeit“ (Donnerstag-Ausgabe). “Ich konnte nicht länger immer nur der ,good guy' sein.“

Zunächst habe es im neuen Trainingszentrum an der Säbener Straße, wo Klinsmann vor knapp sieben Monaten die Nachfolge von Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld angetreten hatte, ein für alle offenes Trainerbüro gegeben. “Jeder hatte Zutritt, jeder wusste immer, wer da war.“ Als Konsequenz aus den zunächst ausbleibenden Erfolgen habe er sich dann nach den ersten Wochen ein Einzelbüro einrichten lassen: “Ich war nicht mehr für alle greifbar. Das war für alle gut“, erinnerte sich Klinsmann. “Natürlich war ich in dieser Situation nicht entspannt.“

Als Trainer erlebe er Momente echter Schwäche, gestand Klinsmann, räumte zugleich aber ein: “In den meisten Situationen darfst du diese Schwäche nicht zeigen, du musst mit Weitblick reagieren.“

So schön jubelt Klinsi

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Quelle: DPA

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