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Luca Toni droht mit Abschied vom FC Bayern

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Luca Toni droht mit einem vorzeitigen Abschied vom FC Bayern. © dpa

München - Sein Vertrag läuft noch bis 2011, doch Fußball-Weltmeister Luca Toni schließt einen vorzeitigen Abschied vom FC Bayern München nicht aus.

 "Bis jetzt war die Mannschaft froh, dass ich da bin. Sollte das einmal nicht mehr so sein, werde ich mich mit einem Wechsel beschäftigen, weil ich keine Last für den Club sein möchte", sagte der Stürmer des deutschen Rekordmeister im Fachmagazin "kicker" (Montagsausgabe). Nach Problemen mit der Achillessehne bereitet Toni sein Comeback vor, aber angesichts der namhaften Konkurrenz im Bayern-Angriff droht dem 32-jährigen Italiener die Ersatzbank. Wegen der Verletzung hat Toni bisher unter Trainer Louis van Gaal noch kein Pflichtspiel bestritten.

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Nach der langen Pause will Toni den internen Wettstreit mit seinen Sturmkollegen Mario Gomez, Miroslav Klose, Ivica Olic und Thomas Müller aufnehmen und einen Stammplatz erobern. "Es ist klar, dass ich spielen will", betonte der Torjäger, "wenn ich fit bin, muss ich mich vor keinem verstecken. Ich fühle mich stark genug für den Konkurrenzkampf. Falls mich der Trainer dann nicht berücksichtigt, muss ich nachdenken." Van Gaal hatte bei seinem Amtsantritt die Stammplatzgarantie bei den Bayern aufgehoben - der Brasilianer Lucio wechselte daraufhin zu Inter Mailand.

In dieser Woche will Toni ins Mannschaftstraining zurückkehren. In den ersten Spielen nach seinem Comeback werde er sich erst einmal auf die Bank setzen, "sollte ich länger nicht spielen, setze ich mich mit den Angeboten anderer Clubs auseinander. Ich kenne meinen Wert und es gibt viele Vereine, die meine Stärken kennen." Schließlich gehe es auch seinen Platz in der italienischen Nationalmannschaft und die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, sagte Toni.

Aufgrund der Millionen-Einkäufe sieht er die Bayern in dieser Saison zum Erfolg verdammt. "Das Team wurde für viel Geld verstärkt, also sind wir zum Siegen gezwungen. Wir müssen Meister werden", sagte Toni, der wie in den vergangenen Jahren beweisen will, dass er ein absoluter Torjäger ist: "Ich plane nicht nur bis Winter, weil ich sicher bin, dass ich bleiben werde. Wenn es nach mir geht, würde ich den Vertrag gerne erfüllen".

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