Perfekt! Luiz Gustavo kommt im Winter

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Kräftig durchatmen: Luiz Gustavo wechselt zum FC Bayern.

München - Der Wechsel von Luiz Gustavo vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum deutschen Fußball-Meister Bayern München schon im Winter ist perfekt.

Der Wechsel von Luiz Gustavo vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum deutschen Fußball-Meister Bayern München schon im Winter ist perfekt. Der Klub bestätigte seinen ersten Zugang in der Winterpause am Neujahrstag. Demnach erhält der Brasilianer bei den Bayern einen Vertrag bis 2015. Als Ablöse für den 23-Jährigen, der in Hoffenheim einen Kontrakt bis 2014 besaß, waren zuletzt 15 Millionen Euro im Gespräch gewesen.

FC-Bayern-Transferbörse: Japaner sollte kommen

Der erste Neuzugang für den Winter steht fest! Es werden wohl keine weiteren hinzukommen - oder doch? Klicken Sie sich hier durch mögliche Zu- und Abgänge! © Getty
Luiz Gustavo (1899 Hoffenheim): Der 23-Jährige Brasilianer ist der erste Winter-Neuzugang. Das wurde zum Jahreswechsel offiziell bestätigt. Bereits zuvor hatte die tz über die Einigung berichtet. Als Ablösesumme sind 15 Millionen Euro im Gespräch.  © Getty
Takashi Usami (Gamba Osaka): Der 18-Jährige wurde als Nachwuchsspieler des Jahres in der japanischen J.League ausgezeichnet. Louis van Gaal hat das Interesse am Youngster bestätigt. "Ich hätte mir den Spielern gern angeschaut. Von der Spielanlage her wäre Usami unter anderem eine Option als Nummer 10 gewesen." Allerdings stellte sein Verein auf stur und ließ ihn nicht zum Probetraining nach München reisen © Getty
Héctor Moreno: Laut der großen mexikanischen Sport-Webseite Mediotiempo ist ein deutscher Verein am 22-jährigen Innenverteidiger Héctor Moreno von AZ Alkmaar dran. Das gibt dessen Berater zu Protokoll, ohne den Verein zu nennen. Gleichzeitig sagte er jedoch, van Gaal halte den Mexikaner für "den nächsten Rafael Marquez". Spekulationen sind also erlaubt - wenn auch wohl eher für die Sommer-Transferperiode. © Getty
Benoît Trémoulinas (Girondins Bordeaux): Franck Ribéry empfahl gegenüber der "Bild" seinen Landsmann, und auch der Linksverteidiger selbst zeigte sich geschmeichelt, mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht zu werden: "Natürlich wäre ich interessiert." Doch wie tz-online erfuhr, wird Trémoulinas auch in der Rückrunde bei Bordeaux spielen. Wie Ende Dezember aus Frankreich verlautete, beobachtet der FC Bayern zwar den Spieler seit längerem, es gab aber in den letzten Wochen weder zu ihm Kontakt noch zu seinem Verein. © Getty
Arturo Vidal
Arturo Vidal (Bayer Leverkusen): Nach Informationen des "Express" denkt der FC Bayern über eine Verpflichtung des Chilenen nach. Er könnte die Lücke im Mittelfeld schließen, sollte Schweinsteiger oder van Bommel den Rekordmeister verlassen. "Selbstverständlich machen sich die Münchner Gedanken um Vidal", behauptet Bayer-Experte Reiner Calmund, "der Junge ist auf der Position top und könnte das Vakuum bei den Bayern schließen". © Getty
Dirk Kuyt (FC Liverpool): Der niederländische Offensiv-Allrounder ist vielseitig einsatzbar - und offenbar begehrt. Laut "Footylatest.com" hat sich angeblich auch der FC Bayern in die Liste der Interessenten eingetragen. Ob Mark van Bommel oder einer seiner anderen Oranje-Kollegen im FCB-Dress ihm schon von den Münchnern vorgeschwärmt hat? Helfen wird es wohl wenig, denn Christian Nerlinger hat beim FC Bayern einen Holländer-Stopp verhängt. Für einen wie Kuyt könnte er aber eventuell eine Ausnahme machen ... © Getty
Glen Johnson (FC Liverpool): Der englische Nationalspieler ist ein begehrter Mann. Neben dem FC Bayern sollen laut "Daily Telegraph" auch Tottenham Hotspur und Juventus Turin am Rechtsverteidiger dran sein. Für zwölf Millionen wäre er zu haben - wohlgemerkt Pfund, nicht Euro! Coach Roy Hodgson hat aber die Gerüchte zunächst gebremst. © Getty
Leighton Baines (FC Everton): Der Rekordmeister gibt den Kampf um den englischen Linksverteidiger vom FC Everton auf. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zur Bild: "Wir können ihn ja nicht zu seinem Glück zwingen. Er lebt lieber in Liverpool statt in München. Man kann den Hund nicht zum Jag en tragen." © Getty
Alvaro Dominguez (Atletico Madrid, rechts): Laut spanischen Medienberichten sind die Bayern an Alvaro Dominguez von Atletico Madrid als möglichen Ersatz für den abwanderungswilligen Martin Demichelis interessiert. Die Madrilenen fordern für ihr 21 Jahre altes Eigengewächs eine Mindestsumme in Höhe von 12 Millionen Euro. Allerdings: Sein Berater Jorge Lera zeigte sich von den Gerüchten überrascht. Am 2. Dezember sagte er zu tz-online: "Es gab bislang keinen Kontakt zu Bayern." © Getty
Domenico Criscito (FC Genua): Laut "Sport Bild" beobachten die Bayern den italienischen Nationalspieler schon länger. Er wäre ein Mann für die linke Außenbahn. Allerdings gab er bereits ein Treuebekenntnis ab: "Ich bleibe zu 100% bei Genua", sagte er gegenüber "Tuttomercatoweb.com". Sein Präsident stellte ihn jedoch ins Schaufenster. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. © Getty
Álvaro Pereira (FC Porto): Den uruguayischen Nationalspieler soll der FC Bayern schon seit längerem beobachten. Und offenbar hat der Rekordmeister den Linksverteidiger weiterhin im Fokus. Sein Berater Mariano Estevez Mitte November zu tz-online: "Er wird derzeit von vier großen europäischen Teams beobachtet. Bayern München ist eines davon. Sie haben ihn schon länger im Visier." Seine Ablösesumme soll auf 20 Millionen Euro festgeschrieben sein, im Sommer stand er aber angeblich für "nur" zwölf Millionen Euro im Schaufenster. © dpa
Nicklas Bendtner (Arsenal London): Laut "Daily Mirror" soll der FC Bayern die Entwicklungen beim Stürmer genau verfolgen. Der Däne drohte mit Abschied, falls er noch mehr Zeit auf der Ersatzbank verbringen muss. Allerdings käme ein Wechsel wohl eher im Sommer als im Winter in Frage. © Getty
José Bosingwa (FC Chelsea): Christian Nerlinger saß laut "Kicker" beim Premier-League-Spiel zwischen dem FC Chelsea und dem FC Fulham (1:0) auf der Tribüne. Auch danach wurde José Bosingwa (29) weiter beobachtet. Doch angeblich ist der Rechtsverteidiger aus dem Rennen, weil er nicht überzeugt hat. © Getty
Manuel Neuer (FC Schalke 04): Natürlich ist ausgeschlossen, dass der Keeper in der Winterpause kommt. Und es ist unklar, ob er überhaupt kommt. Doch klar ist: Wenn der FC Bayern im Sommer einen neuen Keeper verpflichtet, steht Neuer ganz oben auf der Kandidatenliste. Bis dahin wird wohl noch eine Menge über den möglichen Deal geschrieben. Zuletzt sprach Trainer Felix Magath ein Machtwort, dass Neuer bis mindestens 2012 bleibt. Ob Neuer damit einverstanden ist? Er hält sich alle Optionen offen, bekennt sich aber auch immer wieder zu Schalke. © Getty
Cédric Carrasso (Girondins Bordeaux): Torwart-Gerüchte gibt es weitere, unter anderem um Cédric Carrasso, an dem neben Schalke laut "RMC.fr" auch der FC Bayern dran sein soll. Doch weitere Namen ersparen wir Ihnen - es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Nummer 1 im Bayern-Tor in der kommenden Saison entweder Butt oder Kraft oder Neuer heißen wird © Getty
Nils Petersen (Energie Cottbus): Der Angreifer erzielt für Energie Cottbus Tore wie am Fließband. Anfragen für den Youngster gehen reihenweise in der Lausitz ein. Darunter befindet sich sogar eine des FC Bayern. Das behauptet zumindest Trainer Claus-Dieter Wollitz. Er plauderte über die Anfrage des Rekordmeisters beim "Falkenberger Fanforum", berichtet die Lausitzer Rundschau. © Getty
Niko Kranjčar (Tottenham Hotspur): Zvonimir Soldo soll nach Angaben der kroatischen Tageszeitung "Jutarnji List" kürzlich in Zagreb aus dem Nähkästchen geplaudert haben: Er habe zuverlässige Informationen, dass der FC Bayern an Niko Kranjčar in teressiert sei. Dabei ist der ehemalige Trainer des 1. FC Köln nicht gerade als Lautsprecher bekannt. Kranjčar spielt seit Sommer 2009 bei Tottenham Hotspur in der Premier League. 54 Länderspiele für Kroatien stehen zu Buche. Er ist beidfüßig im offensiven Mittelfeld flexibel einsetzbar. © Getty
Adil Rami (OSC Lille, links): Er ist der zweite, den Ribéry "empfehlen kann". Auch den Innenverteidiger haben die Bayern laut "Bild" und "L'Équipe" auf der Liste. © Getty
Nacho Monreal (CA Osasuna): Der Linksverteidiger kann nicht nur böse schauen, wie auf diesem Foto, sondern auch am Ball einiges. Er gilt als einer der stärksten Linksverteidiger der Primera Division und gehört zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft von Welt- und Europameister Spanien. Noch spielt der 24-Jährige bei einem vergleichsweise kleinen Verein und wäre für entsprechend wenig Geld zu haben. Zehn bis zwölf Millionen Euro würden die Bayern für einen solchen Spieler wohl stemmen. Gerüchte gab's schon im Sommer. tz-online sprach Anfang Dezember seinen Berater Jorge Lera darauf an. Der sagt: "Es gab bislang keinen Kontakt zu Bayern." © Getty
Nuri Sahin (Borussia Dortmund): Laut "Kicker" hat der FC Bayern den Mittelfeldmann für die kommende Saison auf dem Zettel. Angeblich kann er für sechs Millionen Euro gehen. Von Seiten der Schwarz-Gelben wurde das dementiert, und auch Nuri Sahin gab ein Treuebekenntnis ab. Doch Louis van Gaal sagte sehr nebulös, dass er zu Sahin nichts sagt: "Wenn ich jetzt etwas dazu sage, dann treibt das nur seinen Preis in die Höhe. Außerdem sind dann Schweinsteiger und van Bommel sauer." © dpa
Christian Träsch (VfB Stuttgart) Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, steht Christian Träsch ganz oben auf der Kandidatenliste für die Nachfolge von Mark van Bommel. Der Nationalspieler hat den selben Berater (Robert Schneider) wie die Bayern-Stars Bastian Schweinsteiger und Holger Badstuber. Und er passt auch sonst ins Anforderungsprofil des FC Bayern, der traditionell daran interessiert ist, die besten DFB-Kicker an sich zu binden. Sein Vertrag läuft noch bis 2012. Ein Wechsel würde wohl höchstens im Sommer in Frage kommen. © Getty
Xherdan Shaqiri (FC Basel): Der 19-Jährige hat bleibenden Eindruck hinterlassen - nicht nur beim FC Bayern und nicht nur im direkten Champions-League-Duell. Der Offensiv-Wirbelwind wäre angeblich für zehn Millionen Euro zu haben und steht angeblich auch bei Wolfsburg, Dortmund und weiteren Top-Klubs hoch im Kurs. Zu viel "angeblich"? Dann etwas Konkretes: "Der FC Bayern ist ein Traum", so Shaqiri im Sport1-Interview. "Der FC Bayern ist der beste Klub in Deutschland. Jeder Profi würde gerne dort hin." © Getty
Jón Guðni Fjóluson (Fram Reykjavík, links): Fragen Sie uns nun bitte nicht, wie man diesen Herrn ausspricht. Der Defensiv-Allrounder sollte laut "visir.is" ein Probetraining an der Säbener Straße absolvieren. Ob er für die erste oder für die zweite Mannschaft interessant ist, bleibt unklar. Zwischenzeitlich war Fjóluson bei Fortuna Düsseldorf im Probetraining. Das sagt alles. © Getty
Victor Ruiz (Espanyol Barcelona, rechts): Laut footballpress.net ist der FC Bayern einer von fünf Vereinen, die den jungen Innenverteidiger (Geburtsjahr 1989) beobachten. Interessant ist der spanische U21-Nationalspieler allemal, doch sein Berater dementierte allzugroße Wechselgelüste gegenüber fussballtransfers.com: "Der Spieler hat bei Espanyol Barcelona noch drei Jahre Vertrag. Mehr gibt es zu dem Thema nicht zu sagen." © Getty
Taye Taiwo (Olympique Marseille): Wie mehrere französische Medien, unter anderem "France Football", berichten, ist Taye Taiwo ins Visier des FC Bayern geraten. Der Nigerianer ist noch bei Olympique Marseille unter Vertrag. Im Falle eines Winterwechsels wäre Taiwo allerdings nicht mehr in der Königsklasse spielberechtigt, weil er schon für die Franzosen im Champions-League-Einsatz war. Der Linksverteidiger gilt als schussstarker Mann, der aber auch gefühlvolle Standards mit dem linken Fuß schlagen kann. Und will wohl bei Marseille bleiben. © Getty
Michel Bastos (Olympique Lyon): Und er fliegt, fliegt, fliegt wie ein Flieger ... Bald auch zum FC Bayern? Anders als dieses Foto glauben macht, liegen die Stärken des 1,79-Meter-Manns eher am Boden. Er sammelte schon Länderspiel-Erfahrung in der Selecao und wird von verschiedenen Medien auch immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. © Getty
Gaël Kakuta (FC Chelsea, links) Wie "The People" berichtet, hat der Rekordmeister den 19-jährigen Gaël Kakuta vom FC Chelsea im Visier. Laut der Zeitung haben die FCB-Scouts den Franzosen bei der U19-EM beobachtet. Kakuta hatte mit seinem Wechsel von RC Lens zum FC Chelsea 2007 für Schlagzeilen gesorgt: Wegen angeblichen Vertragsbruchs bei dem Wechsel wurden die Blues mit einer vorübergehende Transfersperre belegt, die später aufgehoben wurde. Am 22. Dezember verlängerte Kakuta schließlich seinen Vertrag bei Chelsea bis 2015 - damit ist ein Wechsel zunächst geplatzt. © Getty
Lacina Traoré (CFR Cluj): Iuliu Mureşan, Präsident des Champions-League-Gegners CFR Cluj, hat Inhalte eines Gesprächs mit Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ausgeplaudert. "Rummenigge hat mir gesagt, dass er drei Spieler in Rumänien beobachtet", so der Cluj-Präsident laut topsport.ru zu rumänischen Medien. "Darunter zwei von uns und einen von einem anderen Klub." Stürmer Lacina Traoré (20) sei einer der beobachteten Spieler. Im Raum steht dem Bericht zufolge allerdings kein Winter-Wechsel. © Getty
Nicolas Otamendi (FC Porto): Der Defensiv-Allrounder vom FC Porto wurde schon in der vergangenen Saison beim FC Bayern gehandelt. Laut der portugiesischen Zeitung "El Correio Da Manha" zählt der Rekordmeister weiterhin zu den interessierten Vereinen, neben vielen anderen. Das Spiel, aus dem dieses Foto stammt, war sicherlich eine schlechte Bewerbung: Gegen Podolski & Co. ging er mit seinen Argentiniern bei der WM mit 0:4 unter. © dpa
Miranda (Sao Paolo, links): Vor der WM kündigte sein Pedro Panzelli an, dass Miranda im Sommer wohl in die Bundesliga wechseln werde und fügte gegenüber Fussballtransfers.com hinzu: "Mit Bayern haben wir ein paar Mal gesprochen." Ein Sommerwechsel also? Wie man an den Temperaturen merkt, ist der Sommer vorbei, und Miranda spielt immer noch in Brasilien. Doch die Gerüchte um ihn und den FC Bayern sowie den VfL Wolfsburg reißen nicht ab. © Getty
Rafael van der Vaart (Tottenham): Der Vollständigkeit halber auch noch van der Vaart! Er sagte vor seinem Sommerwechsel nach Tottenham, dass er gerne zu Bayern wechseln würde. Er sagte NACH seinem Sommerwechsel, dass er gerne zum FC Bayern gewechselt wäre. Und wahrscheinlich hat er seinen Traum, eines Tages das Münchner Trikot zu tragen, immer noch nicht ausgeträumt. © AP
John Heitinga (FC Everton): "Ich weiß nicht genau, wie ernst das Interesse ist, und die Bayern haben mich noch nicht kontaktiert. Aber ich wäre definitiv an einem Wechsel interessiert. Sie spielen Champions League, und ich bin gut genug, um in diesem Wettbewerb zu spielen", sagte Heitinga zu "Voetbal International" und fügte hinzu: "Ich muss zugeben, dass es mir sehr schmeichelt, mit so einem großen Klub wie Bayern München in Verbindung gebracht zu werden." Es folgte ein Treuebekenntnis für Everton, aber bei einer Bayern-Offerte könnte das ja passé sein. Angesichts des Holländer-Stopps kommt der Verteidiger wohl nicht in Frage. © dpa
Gareth Bale (Tottenham Hotspur): Der Waliser gilt als riesiges Talent für die linke Außenbahn, ob offensiv oder defensiv. Laut "Daily Star" haben Bayern-Scouts den 21-Jährigen mehrmals intensiv beobachtet. Nach seinen Galaauftritten in der Champions League dürfte der Linksfuß aber kaum zu bekommen sein, außerdem läuft sein Vertrag noch bis 2014. © Getty
Gregory van der Wiel (Ajax Amsterdam): Der Rechtsverteidiger war im vergangenen Sommer ein ganz heißes Thema bei den Bayern und hatte im Grunde schon sein Okay zu einem Wechsel gegeben. Doch dann sprach Trainer Louis van Gaal ein Machtwort und seinem Youngster Diego Contento das Vertrauen aus. Außerdem sei kein Platz für Rechtsverteidiger van der Wiel, da bei van Gaal immer Philipp Lahm Rechtsverteidiger spielen werde. Ob van Gaal seine Meinung noch einmal übedenkt? Auch dieser Deal dürfte am Holländer-Stopp scheitern. © Getty
Sébastien Corchia (FC Le Mans, rechts): Vergangenen Sommer gab's Wirbel um einen französischen Zweitliga-Spieler. Er selbst hat bestätigt, dass es eine Offerte des FC Bayern gegeben hat. Diese hat sein Verein abgelehnt. Der inzwischen 20-Jährige blieb in Frankreich. Laut eigener Aussage steht er weiterhin unter Beobachtung des FC Bayern - er wäre sicherlich ein guter Ersatzmann für Philipp Lahm. © AP
Fábio Coentrão (Benfica Lissabon): Er war der heißeste Linksverteidiger-Kandidat der vergangenen Transferperiode. Doch am Ende wollte Benfica für den portugiesischen Nationalspieler einfach zu viel Geld. 30 Millionen Euro für einen Linksverteidiger - da schüttelt man an der Säbener Straße nur den Kopf. Coentrão hat seinen Vertrag bei Benfica verlängert, doch angeblich soll er immer noch eine Ausstiegsklausel haben. Und Benfica würde ihn angeblich sogar für 20 Millionen Euro ziehen lassen. © Getty
Per Mertesacker soll nach Sport-Bild-Informationen ein Thema für den nächsten Sommer sein. Der Innenverteidiger von Werder Bremen gelte als heißer Kandidat, wenngleich seine Defizite in der Schnelligkeit als Nachteil angesehen werden. © dpa
Bryan Ruiz (Twente Enschede): Der Costa Ricaner erzielte in der vergangenen Saison satte 24 Tore in der ersten niederländischen Liga. Er soll beim FC Bayern vor einigen Monaten ein Kandidat gewesen sein - für den Fall, dass Franck Ribéry seinen Vertrag nicht verlängert. Das hat er ja bekanntlich - doch interessant bleibt ein 24-Tore-Mann allemal, zumal Ruiz in der Offensive flexibel einsetzbar ist. © Getty
DIE MÖGLICHEN ABGÄNGE: So richtig viele werden im Winter wohl nicht gehen. Aber es gibt da sicherlich welche, die Christian Nerlinger verkaufen würde. Und andere, die gerne gehen möchten. © Getty
Martin Demichelis: Die langjährige Ehe zwischen Demichelis und Bayern ist beendet: Der 2003 nach München gekommene Argentinier verabschiedete sich von seinen Kollegen und heuert in der spanischen Primera Division beim FC Malaga an. © dpa
David Alaba: Auch diese Personalie ist geklärt. Der 18-Jährige trägt bis zum Sommer das Trikot von 1899 Hoffenheim - aber nur auf Leihbasis! Rummenigge zur Bild: "Wir glauben an den Jungen. Der hat das Zeug, ein sehr, sehr guter Fußballer zu werden. So jemand wird nicht verkauft." © Sampics
Edson Braafheid (l.): Wenn der Niederländer einen neuen Verein findet, würden in München wohl nicht allzuviele ins Kopfkissen weinen. Er kann Linksverteidiger spielen und auch Innenverteidiger - theoretisch. Nur durfte er all das beim FC Bayern fast nie. Die "Bild" bringt als Abnehmer Galatasaray Istanbul ins Spiel. © dpa
Andreas Ottl: Vor der Saison konnte ihm Louis van Gaal nicht viele Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Der gebürtige Münchner entschied sich trotzdem gegen einen festen Wechsel nach Nürnberg. Einsätze bekam er trotzdem und profitierte von der Verletzungsseuche des Rekordmeisters. Wenn alle fit sind, ist er wohl nur zweite Wahl. Vielleicht hat Ottl ja Geschmack am Spielen bekommen und sucht sein Glück anderswo. © Getty
Mark van Bommel: Der Kapitän bleibt allerhöchstwahrscheinlich an Bord. "Ich kann nicht sagen, dass ich definitiv bleibe. Das Transferfenster ist bis 31. Januar geöffnet", sagte er zwar zunächst. Doch der tz offenbarte er, dass er nicht die Zelte abbrechen wird - trotz der gewachsenen Konkurrenz durch Neuzugang Luiz Gustavo (23). Van Bommel: "Mein Berater hat gesagt, dass ich zu 99 Prozent bleibe. Seine Stimme ist meine Stimme." © dpa
Ein kleines Hintertürchen lässt er sich jedoch offen. „Es gibt sieben, acht Vereine, die absolutes Top-Niveau haben, wie beispielsweise Real Madrid“, sagt der van-Bommel-Berater Mino Raiola zur tz. „Wenn einer dieser Vereine kommt, dann wäre ein Wechsel noch möglich. Mark würde nur gehen, wenn es für ihn eine Verbesserung gibt." Ob einer dieser Vereine der AC Mailand ist, mit dem van Bommel von "Tuttosport" in Verbindung gebracht wird? Raiola verneint: "Mit keinem dieser Klubs gibt es konkrete Verhandlungen.“ © dapd
Hamit Altintop: Reine Spielzeit ist dem Türken nicht genug. Im Gespräch mit der "Bild" beschwerte er sich darüber, dass er weder Freistöße noch Ecken ausführen darf. "Da sind drei Freistöße, und ich schieße keinen einzigen. Oder da sind Ecken, bei denen ich nicht zum Zug komme", sagt er. Und weiter: "Es sind Punkte, weshalb ich sage: Ich bin nicht zufrieden." Seinen Vertrag hatte er bis Saisonende verlängert. Doch es gibt Gerüchte über einen Winter-Wechsel zu Fenerbahce Istanbul oder Besiktas Istanbul. Medienberichten zufolge müssten sich Halil und Hamit bis 10. Januar 2011 entscheiden, ob sie im Doppelpack zu Besiktas gehen. © dpa
Anatoli Timoschtschuk: Er war einer der größten Profiteure der Verletzungsmisere: Ob als Aushilfs-Innenverteidiger oder auf seiner angestammten Sechserposition - der Ukrainer zeigte, dass man auf ihn zählen kann, wenn er gebraucht wird. Er hatte angekündigt, dass er sich die Situation mal bis Winter anschaut und sich dann überlegt, ob er einen Wechsel ins Auge fasst. Denn klar ist: Timoschtschuk ist sich als Ergänzungsspieler zu schade. Mal sehen, was da noch passiert ... © dpa
Mario Gomez: Im Sommer stand er haarscharf vor einem Abschied und sollte auf Leihbasis zum FC Liverpool. Von einem Tapetenwechsel kann jetzt allerdings nicht mehr die Rede sein: Gomez macht Tor um Tor, und das Überangebot im Sturm hat sich durch den Knorpelschaden von Ivica Olic (fällt wohl bis Saisonende aus) leider auch erledigt. © dpa
Christoph Knasmüllner (2.v.r.): Der offensive Mittelfeldpieler Knasmüllner (18) rückte mehrmals in den Profi-Kader nach. Doch er denkt laut über einen Wechsel nach. Zu sportnet.at sagte er, er wolle "bis Winter richtiger Bestandteil der Bundesliga-Mannschaft sein. Gelingt dies nicht, stehe ich einem Leihgeschäft beziehungsweise einem Wechsel positiv gegenüber. Die 1. und 2. Bundesliga reizen mich. Ich denke, ich habe die Qualität dafür." © sampics
Miroslav Klose: 1899 Hoffenheim, Lazio Rom und Real Madrid sollen an dem Stürmer, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, interessiert sein. © sampics
Diego Contento: Die Konkurrenz auf der Linksverteidiger-Position ist durch die Luiz-Gustavo-Verpflichtung gestiegen. Lazio Rom soll sich um eine feste Verpflichtung bemühen. Auch eine Ausleihe innerhalb der Bundesliga scheint möglich - Borussia Mönchengladbach soll Interesse haben, auch Werder Bremen und VfL Wolfsburg sind noch auf Linksverteidiger-Suche. © Getty
Daniel van Buyten: Daniel van Buyten war in der vergangenen Saison der allseits anerkannte Abwehrchef beim FC Bayern. Inzwischen sind seine Aktien gesunken. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sieht eher schwarz für die Zukunft des Belgiers: "Für ihn wird es nicht einfach, in die Mannschaft zu kommen", so Rummenigge im "Kicker". Das Fachblatt berichtet darüber hinaus, der 32-Jährige sei bereits seinem Ex-Verein Hamburger SV angeboten worden - doch dieser ist offenbar nicht interessiert. © sampics

Vor der offiziellen Bestätigung durch die Bayern hatte Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge im Anschluss an Gespräche mit Hoffenheim Mäzen Dietmar Hopp bereits in der Bild am Sonntag Vollzug gemeldet: „Wir haben uns mit Dietmar Hopp geeinigt. Der Vertrag soll am Sonntag unterschrieben werden.“

Für Gustavo begann am Sonntag die zweitägige sportmedizinische Untersuchung. Am Montag reist der Südamerikaner mit Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger seinen neuen Mannschaftskiollegen ins Trainingslager nach Katar hinterher.

Der Transfer bedeutet nach Münchens mäßiger Hinrunde einen Erfolg für die Bayern-Bemühungen um sofortige Verstärkungen. Noch bis kurz vor Weihnachten hatten Hoffenheims Trainer Rangnick und Hopp Spekulationen über Gustavos Wechsel schon in der an Neujahr angebrochenen Transferperiode zurückgewiesen.

Starke Sprüche: Wie sich die Bayern einst mit Hoffenheim fetzten

Als sich 1899 Hoffenheim und der FC Bayern in der Saison 2008/2009 an der Bundesliga-Spitze duellierten, flog so mancher verbaler Giftpfeil zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und dem Kraichgau. Der "Kicker" hat die besten Sprüche aus beiden Lagern zusammengestellt. Lesen Sie hier nach, was sich Rummenigge, Hoeneß, Rangnick & Co. alles zu sagen hatten. © Getty
Karl-Heinz Rummenigge: "1899? Ich frage mich: Wo haben die sich über 100 Jahre lang versteckt?" © Getty
Uli Hoeneß: "In Hoffenheim wird professionell gearbeitet - und mehr bezahlt, als sie überall rumerzählen." © Getty
Ex-Trainer Ralf Rangnick: "Was Ribéry an Ablöse gekostet hat und an Gehalt kostet - das würde bei uns für zwei, drei Jahre für den ganzen Kader reichen." © Getty
Uli Hoeneß: "Trotz der Finanzkrise hat der Herr Hopp schon noch ein paar Euro übrig, deshalb muss man sie ernst nehmen in den nächsten Jahren. Bayern spielt gegen einen Milliardär." © Getty
Philipp Lahm: "Hoffenheim ist kein Dorfverein, genausowenig wie SAP keine Garagenfirma ist." © Getty
Ralf Rangnick: "Wenn Sie flotte Sprüche hören wollen, müssen Sie nach München fahren. Für flotten Fußball müssen Sie nach Hoffenheim kommen." © Getty
Rangnick: "Wenn es darum geht, das Trikot zu tauschen, ist es okay. Aber um im Western-Bild zu bleiben: Es geht eher darum, uns den Skalp zu sichern." © Getty
Uli Hoeneß soll damals beim 2:1-Sieg der Bayern in der Halbzeit Schiedsrichter Florian Meyer angebrüllt haben: "Die fallen nur um, und Sie fallen auch noch darauf rein. Wenn man so etwas durchgehen lässt, ist das der Tod des Fußballs." © Getty
Dazu Tobias Weis: "Diese Vorwürfe sind doch absoluter Blödsinn! Ich fürchte, wenn wir weiter so spielen, werden wir am Ende der Saison mehr Feinde als Freunde haben." © Getty
Hoffenheims Direktor für Nachwuchsförderung Bernhard Peters wollte Bayern-Manager Uli Hoeneß damals angeblich in der Kabine zum Sieg gratulieren. Doch Hoeneß soll unwirsch reagiert haben: "Das ist eine unglaubliche Sauerei, was ihr da macht! Rangnicks linke Schauspieltruppe!" © Getty
Uli Hoeneß im DSF-Doppelpass: "Ich schätze das Modell Hoffenheim. Das Einzige, was mir Sorge bereitet, ist die Besserwisserei von Ralf Rangnick. Ich habe eine große Sorge: Bisher war er überall im ersten Jahr super, ein Jahr später wurde er entlassen. Die Höhenluft ist sehr dünn. Rangnick versteht es seit sechs Monaten nicht, mit ihr umzugehen." © Getty
Jan Schindelmeiser (damals 1899-Manager): "Die Bemerkungen gegen Ralf Rangnick gingen zu weit. Das war persönlich verletzend." © Getty
Bundestrainer Joachim Löw: "Hoffenheim wird bis zum Schluss oben dabeibleiben. 2009/2010 kann ich mir 1899 sehr gut in der Champions League vorstellen." © Getty
Jan Schindelmeiser, als 1899 Hoffenheim zum besten Team 2008 gekürt wurde: "Ich weiß, dass die Bayern gerne Herbstmeister geworden wären. Wir widmen ihnen diesen Titel. Für uns ist er nicht so wichtig." © Getty
Tom Starke sagte vor dem Duell im Februar 2011, als die Bayern auf Position 5 und Hoffenheim auf Rang 7 standen: "Bei den Bayern läuft es gerade richtig schlecht, das müssen wir ausnutzen. Ich glaube, diesmal sind sie reif!" © Getty

Rangnick hatte dabei eine Freigabe für den Südamerikaner vor Saisonende sogar als „schlechtes Zeichen an die Fans und die Mannschaft“ bezeichnet. Der Klub könne einen seiner wertvollsten, besten und konstantesten Spieler abgeben, wenn man noch solche Möglichkeiten in der Liga hätte. Gustavo hingegen hatte immer wieder bestätigt, schnellstmöglich zu den Bayern abwandern zu wollen.

Im Münchner Team plant Trainer Louis van Gaal mit dem Neuzugang vor allem als Nachfolger für den von einer Ausmusterung bedrohten Kapitän Mark van Bommel. Der Vertrag des Niederländers an der Isar läuft Ende Juni aus.

sid

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