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Bayern will Gespräch mit Ribéry suchen

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Fühlt sich wohl in München: Franck Ribéry

Tel Aviv - Nach den positiven Signalen von Franck Ribéry für eine mögliche Vertragsverlängerung hofft der FC Bayern München auf einen längerfristigen Verbleib des französischen Mittelfeldstars beim Fußball-Rekordmeister.

“Wir haben immer kundgetan, dass es unser Wunsch wäre, dass der Vertrag nicht nur bis zum 30. Juni 2011 läuft, sondern auch darüber hinaus. Das ist eine Laufzeit, die uns zumindest im Moment ruhig schlafen lässt. Aber wir haben gesagt, es wäre schön, einen Spieler dieser Qualität auch darüber hinaus an den FC Bayern binden zu können“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Montag im Rahmen der Reise zum Champions-League-Spiel an diesem Dienstag bei Maccabi Haifa.

Ribéry, der von Real Madrid auch nach dem erfolglosen Werben in der Sommerpause weiterhin heiß begehrt ist, hatte am Wochenende durchblicken lassen, dass er sich auch einen längeren Verbleib in München gut vorstellen könne. “Der Verein wird eine Idee haben. Ich habe auch schon eine Idee. Im Fußball geht es manchmal sehr schnell. Eine kleine Sitzung und dann können sich Sachen entscheiden“, hatte der französische Nationalspieler erklärt. “Ich fühle mich hier geliebt. Es tut gut, dass mir vor allem die wichtigen Leute im Verein vertrauen. Auch wie die Fans bei meinem Comeback reagiert haben, tat gut. Das gibt einem Spieler sehr viel Kraft.“

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Die Aussagen hat auch der Bayern-Vorstand registriert. “Die Worte habe ich zur Kenntnis genommen, wir gehen damit vernünftig um. Das sind Worte, die den Fans von Bayern München sicher sehr gefallen“, sagte Rummenigge. “Wir werden diese Dinge in aller Ruhe intern diskutieren und zum gegebenen Zeitpunkt das Gespräch führen. Wann wir das führen werden, werde ich sicher nicht bekanntgeben. Wir haben da keinen Zeitdruck“, sagte Rummenigge.

Ohnehin, so betonte der Vorstandschef erneut, habe man “nie“ ein Problem mit Franck Ribéry gehabt. “Da haben einige versucht, einen Keil zwischen dem FC Bayern und Franck Ribéry oder zwischen dem Trainer und Franck Ribéry reinzuhauen. Das war ein Versuch, der von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.“ Ribéry habe sich ja nie negativ über den FC Bayern oder den Verein geäußert. Auch seinen Beratern könne man keinen Vorwurf machen, sie hätten sich in der Öffentlichkeit “immer absolut sauber und korrekt verhalten“.

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