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Millionenklage gegen Ribéry abgewiesen

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Franck Ribéry kann sich wieder auf den Fußball konzentrieren. © ap

München/Luxemburg - Das Transfertheater um Franck Ribéry ist vorbei - jetzt ist auch die Millionenklage gegen den Fußballstar von Bayern München vorerst vom Tisch.

Das luxemburgische Bezirksgericht hat die Klage von Ribérys ehemaligem Berater Bruno Heiderscheid für unzulässig erklärt, sagte Ribérys Luxemburger Anwalt Jean-Jacques Schonckert am Montag der Deutschen Presse-Agentur dpa unter Berufung auf das Gerichtsurteil (194/2009/AZ 119.064) vom 14. Juli.

Heiderscheid hatte von seinem ehemaligen Klienten 2 665 840 Euro gefordert und Ribéry vorgeworfen, bei dessen Wechsel von Olympique Marseille zu den Bayern die getroffene Provisionsvereinbarung gebrochen zu haben. Heiderscheid kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

Im April 2008 hatte Heiderscheid einen Prozess vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS verloren, damals hatte der Luxemburger Spielerberater den französischen Nationalspieler auf Zahlung von 600 000 Euro verklagt. "Dieses Gericht hat damals entschieden, dass nicht der Spieler seinem Agenten Geld schuldig ist, sondern umgekehrt", teilte Schonckert mit. Danach wurde Heiderscheid, von dem sich Ribéry 2007 getrennt hatte, verurteilt, dem Fußballer eine Summe von 340 600 Euro zurückzuerstatten. Den Betrag habe Ribéry bis heute nicht erhalten.

dpa

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