FC Bayern 

Dembélé auf der Wunschliste des FC Bayern weit oben, aber nur zweite Wahl

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Hat Ousmane Dembélé Platz, ist der junge Franzose kaum zu stoppen - der FC Bayern will ihn haben - als Plan B.

Der FC Bayern München sucht nach den Abgängen von Ribéry und Robben noch nach Verstärkung. Aktuell buhlen die Roten um Leroy Sané - die Alternative wäre nicht wesentlich billiger und heißt Dembélé. 

München – Beim FC Bayern gilt weiterhin: Aber bitte mit Sané! Der Transfer von Flügelflitzer Leroy Sané (23) hat höchste Priorität, es gibt allerdings auch einen Plan B an der Säbener Straße. Kommt es nicht zu einem Deal mit Manchester City, dürften sich die Münchner beim FC Barcelona melden. Ousmane Dembélé (22) soll in den Münchner Fokus gerückt sein.

Dembelé könnte für Barça überflüssig werden

Laut „Sport Bild“ und „Kicker“ steht der Ex-Dortmunder (2016/17) auf der erweiterten Wunschliste des FCB. Hintergrund: Bei Barça bahnt sich die Rückkehr von Neymar (Paris Saint-Germain) an, zudem soll Atléticos Antoine Griezmann kommen. Dann wäre für Dembélé wohl endgültig kein Platz mehr im katalanischen Starensemble. Schon in der abgelaufenen Saison bestritt er nur die Hälfte aller möglichen Spielminuten (42 Einsätze, 14 Tore, neun Vorlagen).

Zweifelsfrei ist der französische Weltmeister von 2018 ein Flügelspieler mit besonderen Fähigkeiten. Dembélé ist beidfüßig, ragte beim BVB in jungen Jahren mit Tempodribblings heraus und glänzte zudem als Assistgeber. In München noch immer unvergessen: sein Traumtor im DFB-Pokal-Halbfinale 2017. Rechts im Strafraum ließ er David Alaba per Haken ins Leere laufen, schnibbelte das Leder via Unterkante der Latte ins linke Kreuzeck.

Ousmane Dembélé: Sein Starrsinn ist gefürchtet 

Aber es gibt auch beim 22-Jährigen eine Kehrseite der Medaille. Als Dembélé im Sommer vor zwei Jahren das Interesse des FC Barcelona vernommen hatte, erschien er einfach nicht mehr zum Dortmunder Training – wollte so seinen Transfer erstreiken. Auf ähnliche Art wollte er bereits 2015 als U-18-Kicker von Stade Rennes einen Wechsel zu RB Salzburg erzwingen. Rennes blieb damals hart, in Dortmund hatte Dembélé letztlich Erfolg. Der BVB suspendierte den Franzosen zunächst, einigte sich dann mit Barça auf eine fixe Ablöse von 105 Millionen Euro. Durch Bonuszahlungen sollen die Schwarz-Gelben inzwischen 142 Millionen an Dembélé verdient haben. Der übrigens hinterließ sein Haus in Dortmund vermüllt, wurde vor Gericht zu 10. 000 Euro Strafe verdonnert.

Bei Barça kam Dembélé kaum zum Einsatz

In Spanien hatte der Flügelflitzer einen denkbar schlechten Start. In der Spielzeit 2017/18 machte er nur 23 Partien (vier Tore, acht Vorlagen).Erst setzte Dembélé eine langwierige Oberschenkelverletzung matt, dann zog er sich einen Muskelbündelriss zu. Diese Verletzungen wurden mit seinem Streik beim BVB und der deshalb mangelnden Fitness in Zusammenhang gebracht.

Meist im Schatten des Magiers: Dembélé mit Barça-Star Lionel Messi.

Zudem, so berichteten spanische Zeitungen, ernährte sich Dembélé vorzugsweise von Fast Food. Sein Klub reagierte, stellte ihm einen persönlichen Koch und einen Aufpasser zur Seite.

Die zweite Saison lief besser für den Franzosen, die Konkurrenz (Messi, Suarez, Coutinho) aber blieb knüppelhart. Grund genug für eine Flucht nach München?

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Der FC Bayern nach Verstärkung auf den Flügeln. Als heißer Kandidat gilt Leroy Sané. Doch der Transfer würde ein Vermögen kosten. Als Sané-Alternative denkt Bayern über Dembélé nach - sein Transfer nach München wäre eine Sensation.

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