Erst SGE, dann BVB

Hut ab vor der Kommando-Zentrale: Flick nach Frankfurt-Sieg mit Sonderlob für zwei FCB-Stars

FC Bayern München: Trainer Hansi Flick ist nach dem 5:2-Kantersieg der Münchner gegen Eintracht Frankfurt begeistert von Thomas Müller und David Alaba.

  • FC Bayern München - Eintracht Frankfurt 5:2 (2:0)
  • Beim Kantersieg der Bayern gegen Frankfurt hat David Alaba als Abwehrchef überzeugt.
  • Bayern-Trainer Hansi Flick* zeigt sich von der Leistung des Österreichers begeistert.
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München – Es ist ungewöhnlich, dass ein Trainer nach einem Spiel Akteure herauspickt, um sie öffentlich zu loben. Hansi Flick tat es nach dem Bayern-Sieg gegen die Frankfurter Eintracht trotzdem. „Ich muss heute Thomas Müller herausheben, der die Räume sehr intelligent genutzt hat. Oder David Alaba, wie er als Innenverteidiger hinten rausgespielt hat“, begann Flick seine Lobeshymne auf das Duo.

FC Bayern München: Flick hebt Müller und Alaba heraus

Konkret nach Alaba und seiner Interpretation des Innenverteidigers gefragt, geriet der Bayern-Coach regelrecht ins Schwärmen. „David macht eine sehr gute Entwicklung. Er ist schon auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Bei Ballbesitz hat er einfach die Qualität, ist sehr ballsicher, aber hat natürlich auch ein Auge für Spieler, für den Raum.“ 

Die Qualität des Österreichers, mit langen Bällen für Gefahr im gegnerischen Strafraum zu sorgen, war am Samstag beim Eigentor von Frankfurts Martin Hinteregger gut zu beobachten. Der Linksfuß schickte Gnabry und spielte ihm den Ball zentimetergenau in den Fuß, ehe Hinteregger den Ball ins eigene Tor bugsierte. Der Treffer gehörte mindestens zu 50 Prozent Alaba.

Ein Mann mit dem Gefühl für den Raum: David Alaba (2.v.r.) zeigte gegen Eintracht Frankfurt wieder eine starke Leistung als Abwehrchef.

Flick schätzt aber auch die Defensivarbeit seines Abwehrchefs: „Wie er die Linie hält, wie er organisiert, wie er Druck ausübt, seine Mitspieler auch immer wieder mit Kommandos steuert. Das hat mir sehr gut gefallen.“

FC Bayern: Flick weiß, dass Alaba mit anderen Positionen liebäugelt

Der Bayern-Trainer weiß zwar, dass Alaba immer mal wieder mit anderen Positionen liebäugelt – vor allem mit der Sechs – aber es ist laut Flick schon so, „dass er auf dieser Position aktuell schon ein Maßstab ist“. Im leeren Stadion war deutlicher denn je zu beobachten und vor allem zu hören, dass Alaba die Kommando-Zentrale im Bayern-Spiel ist. Kein Wunder, dass Flick Alaba auch über die Saison hinaus als Innenverteidiger und Abwehr-Boss sieht. Das wäre Niklas Süle als bisherigem Chef der Innenverteidigung ganz recht. Immerhin sagt Süle über sich selbst, dass er kein Lautsprecher sei. Anders als Alaba.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quelle: tz

Rubriklistenbild: © AFP / CHRISTOF STACHE

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