HSV-Boss: „Wir können Tabellenführer werden“ / Klinsi selbstsicher

Stoppt Hamburg die Zauber-Bayern?

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In Topform - und unter Klinsi gesetzt: Bastian Schweinsteiger beim Jubel mit den Kollegen.

München/Hamburg - Im Süden haben die Bayern bereits geglänzt, jetzt geht’s in Norden. Nach der 5:1-Klatsche für Stuttgart wollen die Bayern nun auch den HSV in die Schranken weisen.

„Man braucht nur auf die Tabelle schauen. Wir sind höchstmotiviert in Hamburg drei Punkte anzustreben, aber es wird schwer“, sagt Bayern-Coach Jürgen Klinsmann vor dem Nord-Süd-Schlager. So leicht wie in Stuttgart dürfte es allerdings nicht werden. Allein die Tabellensituation verspricht ein engeres Spiel als gegen die Schwaben-Schlaffis. „Wir können mit einem Sieg Tabellenführer werden“, frohlockt Bernd Hoffmann, der HSV-Vorstandschef, der mit 33 Punkten nur zwei Zähler hinter den Münchnern lauert.

HSV - FCB: Der Vergleich Mann gegen Mann

HSV - FCB: Der Vergleich Mann gegen Mann © dpa
Endlich wieder Bundesliga! Am Freitag beginnt mit dem Schlagerspiel zwischen dem HSV und dem FC Bayern die Rückrunde der Bundesliga-Saison 2008/2009. Der Gewinner der Partie wird zumindest bis zum Samstag Tabellenführer bleiben - wenn das keine Voraussetzungen für einen tollen Fight sind... tz-online.de vergleicht Mann gegen Mann und rechnet zusammen. © dpa
Frank Rost (HSV): Lange Jahre hatte der HSV ein Torhüterproblem, doch seit Januar 2007 ist das anders: Damals wechselte Frank Rost vom FC Schalke 04 an die Elbe. Der 35-Jährige ist in Hamburg Leader. absolut unumstritten und verfügt über die satte Erfahrung von 345 Bundesliga-Spielen. © dpa
Michael Rensing (FC Bayern) In seiner ersten Halbserie als Nummer 1 hatte der Bayern-Keeper Höhen und Tiefen. Im Verlauf der Hinrunde steigerte er sich jedoch und zeigte mehrere Glanzleistungen wie etwa in Lyon. Beim 5:1-Pokalsieg beim VfB Stuttgart nahezu beschäftigungslos, was ihm in Hamburg so wohl nicht nochmal passieren wird. In puncto Erfahrung seinem Kontrahenten klar unterlegen. Punkt für den HSV. Zwischenstand: 0:1 gegen Bayern. © dpa
Marcell Jansen (HSV): Im vergangenen Sommer floh er vor der übermächtigen Konkurrenz bei den Bayern in Richtung Hamburg, doch auch dort hat's bisher noch nicht so richtig g'funzt. Jansen kommt nach anfänglichen Verletzungsproblemen zwar auf seine Einsätze, der Durchbruch ist ihm bisher aber noch nicht gelungen. Spielte seine besseren Partien auf der Position im linken Mittelfeld und könnte eventuell auch gegen die Bayern dort zum Einsatz kommen. © dpa
Philipp Lahm (FC Bayern): Einer der besten Außenverteidiger Europas und der Hauptgrund, weshalb sein Pendant auf HSV-Seiten die Bayern verließ. Klarer Punkt für Bayern. Zwischenstand: 1:1. © dpa
Joris Mathijsen (HSV): Der Holländer gehört sicher zu den besten Innenverteidgern der Bundesliga und besticht vor allem durch seine Unaufgeregtheit. Kaum ein Verteidiger erledigt seinen Job so unspektakulär und doch zufriedenstellend wie der 28-Jährige. © dpa
Martin Demichelis (FC Bayern): Was wäre die Bayern-Defensive ohne den Argentinier? Micho hat alles, was einen modernen Verteidiger ausmacht: Kopfball- und Zweikampfstärke, Spielintelligenz, ein gutes Aufbauspiel und taktisches Verständnis. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 2:1 für Bayern. © dpa
Bastian Reinhardt: Jedes Jahr aufs Neue werden Bastian Reinhardt neue Kontrahenten in der Innenverteidigung vor die Nase gesetzt - und jedes Jahr beißt sich der 1,94-Meter-Hüne durch und erkämpft sich einen Stammplatz. Ähnlich wie Kollege Mathijsen verübt Reinhardt seinen Job grundsolide und schaltet sich bei Standardsituationen gefährlich in die Offensive ein (zwei Saisontore). © dpa
Lucio (FC Bayern): Der Brasilianer mit dem großen Offensivdrang ist so etwas wie der Dauerbrenner in der Bayern-Innenverteidigung. Wenn er nicht leichtsinnig wird, zählt er nach wie vor zu den besten Innenverteidigern der Liga und hat gegenüber Reinhardt die Nase vorn. 3:1 für Bayern. © dpa
Guy Demel: Ob im Mittelfeld oder auf der Rechtsverteidigerposition: Guy Demel spielt beim HSV fast immer - und fast immer gut. Der Franzose besticht durch seine enorme physische und technische Stärke, wirkt jedoch in der öffentlichen Meinung oft unterbewertet. In der Defensive ist Demel ein "Schrank", einzig seine Offensivqualitäten lassen zu wünschen übrig. © dpa
Christian Lell (FC Bayern): Da Massimo Oddo gesperrt ist und er in Stuttgart seine starke Leistung bot, wird Christian Lell auch gegen den HSV hinten rechts verteidigen. Wie Demel wird auch Lell etwas unterbewertet, dennoch scheint der Hamburger einen Tick stärker: Punkt für den HSV. Zwischenstand: 3:2 für Bayern. © dpa
Collin Benjamin: Der Namibier ist ein Stehauf-Männchen und der dienstälteste HSV-Spieler (seit 2001). Mehrfach durch langwierige Verletzungen ins zweite Glied gerutscht, schaffte Benjamin immer wieder den Sprung zurück. Ursprünglich war seine angestammte Position die rechte Außenbahn, mittlerweile ackert der 30-Jährige am liebsten auf der Sechser-Position. Profitiert auch vom Weggang Nigel de Jongs. © dpa
Zé Roberto (FC Bayern): Der Brasilianer ist wie guter Wein, wird mit dem Alter immer besser. Deswegen bemühen sich die Bayern auch, den Super-Sechser noch länger an sich zu binden. In der Bundesliga ist er derzeit mit seiner Klasse konkurrenzlos. Punkt für Bayern. Zwischenstand: 4:2 für Bayern. © dpa
David Jarolim (HSV): Der Tscheche hat eine bayerische Vergangenheit, kickte er doch einst in der Jugend für den FCB. Mittlerweile ist der HSV-Kapitän zu einem der gefürchtestesten defensiven Mittelfeldspieler der Liga geworden. Zum einen wegen seiner rustikalen Zweikampfführung, zum anderen wegen seiner Eigenschaften, bei Berührungen durch Gegenspieler extrem schnell zu fallen. © dpa
Mark van Bommel (FC Bayern): Bayerns Aggressiv-Leader spielte in Stuttgart 45 Minuten lang mehr als ordentlich, musste dann aber Andi Ottl weichen. Mit dem Kapitän ist aber schon seit langem wieder zu rechnen. Unentschieden. Zwischenstand: 5:3 für Bayern. © dpa
Piotr Trochowski (HSV): "Troche" macht für gewöhnlich gegen seinen Ex-Klub seine besten Spiele. Man erinnere sich nur an das Hinspiel, als der Nationalspieler beim 2:2 einen Treffer erzielte und den anderen vorbereitete. Zeigte schon im Pokal gegen die Löwen eine gute Leistung. © dpa
Franck Ribéry (FC Bayern): Auch wenn der Franzose ab und an "Cirque du soleil" (O-Ton Uli Hoeneß) macht, so kann ihm in der Bundesliga keiner das Wasser reichen. Ein Franck Ribéry toppt sie alle. Klarer Punkt für Bayern. Zwischenstand: 6:3 für Bayern. © dpa
Jonathan Pitroipa (HSV): Er war zu Beginn der Hinrunde der Geheimtipp zum Shootingstar der Saison, doch der Neuzugang des SC Freiburg hatte nach starkem Beginn doch deutliche Anpassungsprobleme mit dem schnellen Bundesliga-Fußball. Der ungemein trickreiche und schnelle "Pit" pendelt weiterhin zwischen Startelf und Reservebank. © dpa
Bastian Schweinsteiger (FC Bayern): Schweini spielte in Stuttgart absolut überragend und scheint punktgenau zum Rückrundenauftakt in Bestform zu sein. Klarer Punkt für Bayern. 7:3 für Bayern. © dpa
José Paulo Guerrero (HSV): Weil Ivica Olic gesperrt ist, darf Guerrero von Beginn an ran. Der Peruaner spielt in dieser Saison nur eine untergeordnete Rolle im HSV-Sturm - an Olic und Petric gibt's kein vorbeikommen. Immerhin, der dritte Ex-Münchner in der HSV-Startelf erzielte im Hinspiel einen Treffer. © dpa
Luca Toni (FC Bayern): Auch beim Pokalspiel in Stuttgart schraubte Luca Toni - zum einen beim Jubel seines Treffers zum zwischenzeitlichen 3:0, zum anderen an einer neuen Rekordmarke: Nach seinem Tor und seiner Vorlage zum 5:0 steht der Italiener bei sensationellen 68 Torbeteiligungen in 66 Pflichtspielen für die Bayern - sensationell. Klarer Punkt für die Bayern. Zwischenstand 8:3 für die Bayern. © dpa
Mladen Petric (HSV): Der Neuzugang von Borussia Dortmund spielte eine überragende Vorrunde (acht Treffer) und ist aus dem HSV-Angriff nicht mehr wegzudenken. Auch in seinem ersten Jahr für den BVB glänzte der Kroate in der Hinunde, baute dann aber in der Rückserie ab. Man darf gespannt sein, wie es dieses Jahr läuft. © dpa
Miroslav Klose (FC Bayern): "Miro" hat sich in der Hinrunde in unnachahmlicher Art aus seinem Tief gearbeitet und erzielt wieder Tore wie am Fließband (sechs). Dennoch knapper Punkt für den HSV. Zwischenstand: 8:4 für Bayern. © dpa
Die Bank (HSV): Viel Routine steht HSV-Trainer Martin Jol auf der Bank nicht zur Verfügung. Nigel de Jong ist weg (für 20 Millionen zu Manchester City), Thimothee Atouba verletzt und Thiago Neves (Bild) hat die Umstellung auf den deutschen Fußball noch nicht geschafft. Bleiben junge Leute wie Jerome Boateng, Änis Ben-Hatira, Tunay Torun oder Neuzugang Marcel Ndjeng. Eine richtig gut besetzte Bank sieht anders aus. © dpa
Die Bank (FC Bayern): Auch wenn Toni Kroos und Lukas Podolski ausfallen: Jürgen Klinsmann hat noch genügend Alternativen. Tim Borowski und Hamit Altintop warten auf ihre Chance, ebenso Neuzugang Landon Donovan, der sich in den Testspielen treffsicher ins Team einfügte. Punkt für Bayern. Endstand: 9:4 für Bayern. © dpa
Schauplatz des Duells ist die HSH Nordbank Arena. Wir erinnern uns: In diesem Stadion wurden die Bayern 2001 unter dramatischen Umständen Deutscher Meister. Wenn das keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückrunde sind... © dpa
Wer zuletzt lacht... Die beiden Trainer Jürgen Klinsmann und Martin Jol. Freuen wir uns, dass es endlich wieder losgeht! © dpa

Folgen auf die großen Sprüche auch starke Leistungen? Selbstvertrauen haben die Hanseaten. „Ich habe keine Angst vor den Bayern, wir spielen daheim“, führt HSV-Coach Martin Jol an, „es könnte ein richtiger Thriller werden, der uns viel Freude machen wird“. Die Statistik erlaubt es den Hamburgern, voller Vorfreude auf das Spitzenspiel zu schielen. Die aktuelle Bilanz gegen den HSV ist seit der Saison 2005/06 schlechter als gegen jeden anderen Erstligisten: In den letzten sieben Partien gelang den Bayern nur ein Sieg, daneben gab es je drei Unentschieden und Niederlagen. Die Hamburger riechen die Lunte. Da geht doch was. „Wir sind hungrig nach Titeln und wollen die Bayern jagen“, sagte Hoffmann, auch wenn er zugibt, dass der Konkurrent wirtschaftlich weit voraus ist: „Auf Augenhöhe zu kommen, das kann für den HSV zehn bis 15 Jahre dauern.“

Erst Recht, wenn sich die Hamburger, wie die meisten Liga-Konkurrenten die besten Spieler wegkaufen lassen müssen. Neuester Bayern-Coup ist schließlich Ivica Olic, der den Löwen im Pokal gerade drei eingeschenkt hat. Gegen Bayern muss er gesperrt zuschauen. „Wir sind stolz, dass Olic zu uns kommt. Ob sein Fehlen ein Vorteil für uns ist weiß ich nicht. Aber die haben Qualität und spielen auch in drei Wettbewerbe. Das wird ein harter Brocken“, glaubt Klinsmann. Der HSV läuft zwar ohne Olic auf, dafür aber mit der glänzenden Heimspielbilanz von 22 der möglichen 24 Punkte.

„Ich glaube, dass der HSV eine schwere Konkurrenz für uns um den Titel sein wird“, zollte Bayern-Manager Uli Hoeneß dem Konkurrenten Respekt. Apropos Konkurrenz. Für Schweinsteiger ist das im Moment ein Fremdwort. „Bastian ist der Platzhirsch auf der Position. Nach der tollen Vorrunde hat er seine Leistung in Stuttgart bestätigt. Das muss Hamit jetzt schlucken“, stellt Klinsmann klar. Aber bei Bayern zählt eben nicht der Einzelne, sondern das Gesamtwerk…

„Es ist sehr viel Selbstvertrauen da. Wir haben in den nächsten vier Monaten viel vor. Aber wir denken nur an die nächsten Aufgaben. Wir wissen was das für eine heiße Kiste in Hamburg wird.“

Mario Volpe

VfB-FCB: Die Bayern in der Einzelkritik und weitere Bilder vom Spiel

VfB-FCB: Die Bayern in der Einzelkritik und weitere Bilder vom Spiel © 
Der Schock steht ihm ins Gesicht geschrieben: VfB-Trainer Markus Babbel. © dpa
Ribéry trifft zum 2:0 für die Bayern. © dpa
Während der Franzose zum Jubeln aufbricht, fuchtelt Jens Lehmann wild mit den Armen. © dpa
Klares Signal in die Stuttgarter Kurve. © dpa
Schließlich noch die Glückwünsche von Schweini abholen. © dpa
Schneller als Khedira: Franck Ribéry. © dpa
Luca Toni erzielt das 3:0 und schraubt... © dpa
... und schraubt und schraubt. © dpa
Schließlich darf Ribéry gratulieren. © dpa
Jens Lehmann motzte und lamentierte. Allein, es half nichts. Der Ex-Nationalkeeper kassierte satte fünf Buden. © dpa
Was Ribéry misslang, schafft Schweini: Er verwandelt den zweiten Bayern-Elfmeter zum 4:0 sicher. © dpa
Franck Ribéry sogar am Boden noch schneller am Ball als Jan Simak. © dpa
Luca Toni obenauf, Serdar Tasci down. © dpa
Die VfB-Spieler wie begossene Pudel... © dpa
Jens Lehmann ... © sampics
... ist bedient. © sampics
Den Bayern-Verantwortlichen hingegen ... © sampics
... ist das Erstaunen über die Höhe des Siegs ins Gesicht geschrieben. © sampics
... die Bayern dagegen ließen sich zurecht von ihren Fans feiern. © dpa
Eine eindrucksvolle Vorstellung. © dpa
Hoch sollen wir leben! © sampics
Was ist denn das bitte für ein spitzbübisches Lächeln? Uli Hoeneß und der DFB-Pokal... © dpa
Die Einzelkritik: Michael Rensing: In der ersten Halbzeit nicht ein einziges Mal gefordert. Auch ohne Keeper hätte der VfB das Bayern-Tor nicht getroffen. In der zweiten Häfte fing er sich dann doch noch eins. Der Rest? Eine Weltklasse-Parade und viel Ruhe. Note: 2 © dpa
Christian Lell: Verrichtete auf Rechts seinen Part solide. Allerdings: Gegen die offensiv nicht existenten Stuttgarter konnte er naturgemäß nicht sonderlich auffallen. Note: 3 © fishing4
Lucio: Gute Darbietung. Wenn’s hart auf hart kommt, ist er sich für nichts zu schade. Scherenschläge in der Luft oder Kopfballduelle mit Migräne-Gefahr? Egal. Lucio ist dabei. Note: 3 © dpa
Martin Demichelis: Machte mit Lucio den Laden dicht. Wirklich viel musste er dafür nicht leisten, denn die Stuttgarter strahlten überhaupt keine Torgefahr aus. Dafür hätte aber Demichelis um ein Haar eingeköpft. Egal, er muss ja nur Tore verhindern, und das tat er gut. Note 3. © fishing4
Philipp Lahm: Wie immer. Fehlerlos, ballsicher, eifrig, intelligent. Permanent im Vorwärtsgang, ohne jemals die Defensive zu vernachlässigen. Mann, ist der gut. Note: 2 © dpa
Bastian Schweinsteiger: Maßvorlage auf Demichelis, die nicht verwertet wurde, dann kurz darauf das 1:0. Schweini nutzte einen kapitalen Fehler von Boka und netzte souverän ein. Per Elfer traf er auch zum 4:0. Note: 1 © dpa
Ab der 58. Hamit Altintop: Gab sofort Gas, beackerte die rechte Seite wie gewohnt laufstark. Er will ins Team, das merkt man. Aber nach dieser Schweini-Leistung wird’s nichts leichter. Note: 3 © dpa
Mark van Bommel: Bleibt er? Geht er? Seine Entscheidung steht an. Bis dahin spielt er allerdings verdammt gut. Ruhig, souverän und dominant. Vor allem defensiv eine abgezockte und wertvolle Darbietung des Holländers. Note: 3 © Sampics
ab der 46. Minute: Ottl. Reihte sich mühelos in die Bayern-Maschinerie ein. Note 3. © Sampics
Zé Roberto: Elfer rausgeholt, Tor vorbereitet und selber eingenetzt. Glänzend vom 34-Jährigen. Jede Aktion hatte Hand und Fuß. Ruhig und überlegt machte Zé wie so oft alles richtig. Note: 1 © dpa
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Franck Ribéry: Zwischen Genie und Wahnsinn. Leitete das 2:0 ein und vollendete eiskalt. Mit vielen Zauberpässen, aber auch mit viel Arroganz. Versuchte wieder mal einen Panenka-Elfer per Lupfer. Doch Lehmann blieb stehen. Insgesamt eine ziemlich starke Leistung von Ribéry. Note: 2 © dpa
Miroslav Klose: Eine gute Chance versiebte er, weil er zu lange mit dem Abschluss zögerte. Dem ersten Elfer ging sein Schuss voraus. Kapital konnte bekanntlich nicht daraus geschlagen werden. Mannschaftsdienlich wie immer. Note: 3 © dpa
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Luca Toni: Die Stuttgarter deckten ihn konsequent, aber nicht überhart. Zu selten konnte er sich von den Schwaben befreien. Einmal reichte es dann aber doch – und der Ohrschrauber begrüßte die Stuttgarter Kurve. Nach Traumvorlage von Ribéry lupfte Toni lässig an Lehmann vorbei. Ein weiteres Tor bereitete er mustergültig vor. Note: 2 © dpa
Ab der 68. Landon Donovan: ohne Bewertung. © fishing4

Quelle: tz

Quelle: tz

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