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Zé Roberto: „Der HSV ist perfekt für mich“

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Zé Roberto will zum HSV. © Sampics

München - Zé Roberto spricht im exklusiven tz-Interview über seinen bevorstehenden Wechsel zum Hamburger SV.

Hallo Zé, sind Sie noch im Urlaub ?

Zé Roberto: Ja, ich bin gerade in Sao Paulo und lasse es mir mit der Familie gut gehen.

Keine Sehnsucht nach Fußball?

Zé Roberto: Doch, schon…

Fragt sich nur bei welchem Verein, oder?

Zé Roberto: Angebote gibt es genug.

Amerika, Arabische Emirate, Manchester City und aus der Bundesliga. Köln war interessiert…

Zé Roberto: Ja, weil mich Michael Henke empfohlen hat. Aber Köln war keine Option für mich.

Auch der HSV hat jetzt Interessse, stimmt das?

Zé Roberto: Ja, das stimmt.

Und, haben Sie Lust?

Zé Roberto: Total. Die Verhandlungen sind schon sehr weit fortgeschritten. Das ist doch perfekt für mich und meine Familie. Der HSV ist ein großer Klub, mit guten Strukturen, einem super Stadion und tollen Fans. Sie spielen international und meine Kinder müssten sich nicht an eine andere Kultur gewöhnen.

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Haben die Hamburger ein gutes Angebot unterbreitet?

Zé Roberto: Ja, es ist wirklich gut. Sie bieten mir zwei Jahre mit einer Option auf ein drittes. Und außerdem soll ich möglicherweise danach Scout in Südamerika werden und für die Hamburger so agieren wie Giovane Elber es für die Bayern macht.

Wieso gehen Sie nicht zu ManCity und sahnen richtig ab?

Zé Roberto: Das ist doch nicht das Wichtigste. Ich habe keine Lust, in England zu leben. Die Kinder müssten sich extrem umgewöhnen. Das HSV-Angebot ist noch nicht vollständig angenommen – aber so gut wie. Es kann alles schnell gehen und vielleicht bin ich schon in den nächsten Tagen Hamburg-Spieler.

Und wann kehren Sie nach München zurück?

Zé Roberto: In den nächsten Tagen. Ich muss noch ein paar Sachen klären, zum Beispiel den Dienstwagen bei Bayern abgeben. Und mich verabschieden von meinem großartigen Ex-Klub. Bis dahin kümmere ich mich um meine Stiftung für bedürftige Kinder hier in Brasilien , entspanne mich noch etwas – und freue mich dann, wieder anzugreifen.

Interview: Mario Volpe

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