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FCB-Baskets: Vier Schlüssel zum EuroCup-Sieg

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Von: Lena Meyer

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Basketball Eurocup : FC Bayern Muenchen vs Galatasaray Istanbul
Jared Cunningham & Co. wollen gegen Kazan siegen © Christina Pahnke / sampics

Kazan - Die Ausgangslage der Bayern-Basketballer könnte nicht besser sein. Freitag Abend wollen die FCB-Basketballer mit einem weiteren Sieg gegen Kazan den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Die Ausgangslage der Bayern-Basketballer könnte nicht besser sein. Freitag Abend um 18.00 Uhr (live bei Telekom Sport) starten die Münchner mit einem Sieg im Gepäck in das zweite EuroCup-Viertelfinalduell. Mit einem weiteren Erfolg können die Roten in Kazan also das Ticket für das Halbfinale lösen. Eines ist aber klar: Obwohl die Münchner im Vergleich zu den Russen die deutlich tiefere Mannschaft haben, handelt es sich um keinen Selbstläufer. Das Team aus Kazan will nach der 75:83-Niederlage am Dienstag zurückschlagen. Worauf es jetzt für die Bayern ankommt? Die tz hat gemeinsam mit Telekom-Experte Michael Körner die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Punkt eins, die Defensive: Dies war bereits in Spiel eins der Schlüssel. Körner: „Kazan hat drei wichtige Spieler: Die Guards Quino Golom und Jamar Smith sowie Forward Stephane Lasme. Im ersten Spiel ist es den Bayern gelungen, Smith beinahe komplett aus dem Spiel zu nehmen. Golom musste daher die Hauptarbeit leisten, sowohl im Aufbau als auch als Scorer. Das ist auf Dauer zu viel.“ Gelingt den Bayern erneut eine derartige Defensivleistung, stehen die Chancen auf einen Sieg sehr gut.

Punkt zwei, offensiv attackieren: In der ersten Hälfte taten sich die Bayern am Dienstag offensiv etwas schwer. Erst als die Münchner in der Folge die Zone der Russen attackierten, änderte sich das Bild. „Die großen Spieler der Bayern wirkten in Korbnähe plötzlich deutlich wacher und haben für gute Aktionen gesorgt“, so Experte Körner. Am Freitag sollte das am besten von Anfang an gelingen.

Punkt drei, die Dreier: In Spiel eins war in Sachen Distanzwürfe bei den Bayern der Wurm drin. In der ersten Halbzeit gelang den Münchnern kein einziger Treffer von der Dreierlinie. Körner: „Distanzwürfe sind generell kein zentraler Bestandteil des Spiels der Bayern, normalerweise sind sie nicht so sehr darauf angewiesen. Dass dieses Mal zunächst kein einziger gefallen ist – vor allem dann, als es wirklich nötig war ­– hat den Druck verstärkt.“ Freitag heißt es also: Auch von der Dreierlinie die Nerven bewahren.

Punkt vier, Jared Cunningham: Die Tiefe des Münchner Kaders ist unumstritten. Dennoch dürfte momentan besonders ein Name den Gegnern Kopfschmerzen bereiten: Jared Cunningham. Körner: „Er hat sich noch einmal gesteigert. Cunningham ist überall stark, ob in der Offensive, oder der Defensive.“ Hat der US-Profi einen guten Tag, werden die Münchner kaum zu stoppen sein.

Lena Meyer

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