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So feierten die Meister-Bayern das Double

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Von: Lena Meyer

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In der Rodman Bar wurde gefeiert © tz

Die FCB-Baskets können nicht nur Meisterschaften holen, sondern sie wissen auch, wie man diese richtig feiert! So ausgelassen ging es bei den Münchnern nach dem Titelerfolg zu.

München - Die FCB-Baskets können nicht nur Meisterschaften holen, sondern sie wissen auch, wie man diese richtig feiert! Nach ihrem fulminanten 106:85-Triumph im fünften Spiel gegen ALBA Berlin machten die Münchner Korbjäger anschließend die Sonntagnacht zum Tag. Das gesamte Team feierte in der extra reservierten Rodman Bar in der Nähe des Gärtnerplatzes. Für dieses besondere Ereignis wollte man unter sich bleiben. Spätestens als dort erneut „We are the champions“ angestimmt, und der Pokal mit Champagner gefüllt wurde, kannte die Stimmung kein Halten mehr. In den Gesichtern: die absolute Erleichterung.

Denn hinter den Roten liegt alles andere als eine leichte Playoffs-Zeit. Immer wieder hatten die Münchner mit Problemen zu kämpfen. Immer wieder sah es so aus, als würde das große Ziel, das Double zu holen, platzen. Danilo Barthel, der zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt wurde, sagte: „Die Serie gegen ALBA Berlin hat uns noch einmal alles abverlangt. Wir sind unglaublich glücklich, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen konnten.“

FCB-Geschäftsführer Marko Pesic hielt kurz nach dem Titelerfolg seiner Schützlinge inne und stand gedankenverloren auf dem Parkett. Nach all der Kritik an den Entscheidungen der vergangenen Wochen – unter anderem dem späten Trainerwechsel von Sasa Djordjevic hin zu Dejan Radonjic – sah sich der Ex-Profi in seiner Arbeit bestätigt. „Es waren drei harte Jahre seit unserem letzten Titel 2014. Wir haben damals nicht alles richtig gemacht. Was genau, darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Aber ich freue mich einfach unglaublich, dass es jetzt wieder geklappt hat. Für die Mannschaft, für Uli Hoeneß und für die Fans. Dieser Titel ist ein Gemeinschaftstitel“, so Pesic überglücklich. Die Spieler hätten auch in den schweren Situationen zum Verein gehalten. „Wir mussten in den vergangenen Wochen Sachen durchmachen, die wir vielleicht lieber im Oktober hätten klären sollen“, resümierte der Geschäftsführer und fügte hinzu: „Aber die Mannschaft hat uns nicht im Stich gelassen.“

Besonders das Entscheidungsspiel am Samstag zeigte noch einmal den Willen, mit dem die Roten in die Mission Titel gestartet waren. Die Münchner ließen ihren Kontrahenten aus der Hauptstadt nahezu keine Möglichkeiten. „Das war unser bestes Spiel in dieser Saison“, befand Center Barthel. Und so war jede Champagnerflasche, die in der Meisternacht geleert wurde, hart verdient.

Wie es nun weitergeht? Darüber wollen die Verantwortlichen in den kommenden Tagen verhandeln. Die Chancen auf einen Verbleib von Dejan Radonjic sind jedenfalls mit dem Titel gestiegen. FCB-Präsident Uli Hoeneß, der nach dem Sieg sehr schnell die Halle verließ, bedankte sich auf seinem Weg explizit bei dem Montenegriner.

Bevor aber Entscheidungen preisgegeben werden, steht nun erst einmal die öffentliche Party an. Am Dienstag ab 18.30 Uhr erwarten die Bayern ihre Fans am Nockherberg zur großen Meisterfeier.

Lena Meyer

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