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Pokal: Bayern machen kurzen Prozess und stehen im Viertelfinale

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Von: Lena Meyer

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FC Bayern Basketball vs Rasta Vechta
Koponen (li.), Lo (vorn) & Co. machten kurzen Prozess © Christina Pahnke / sampics

Es war das erste Do-or-die-Spiel der noch jungen Saison – und die FCB-Baskets sorgten gleich einmal für einen souveränen Erfolg. Das Team um Danilo Barthel gewann daheim gegen Gießen.

München -Es wurde lange gefordert und in diesem Jahr kam die BBL dem Wunsch nach. Der Pokal-Wettbewerb wird seit dieser Saison im Ko.-System unter den 16 etablierten Teams der Liga ausgespielt. Nur die beiden Aufsteiger dürfen nicht teilnehmen. Und so kam es, dass die FCB-Baskets am Sonntag im zweiten Heimspiel dieser Spielzeit bereits zum Pokal-Achtelfinale antreten mussten. Obwohl Neuzugang Derrick Williams noch nicht im Kader stand, machten die Titelverteidiger in ihrem ersten Entscheidungsspiel kurzen Prozess und besiegten Underdog Gießen deutlich mit 106:92 (60:33).

Die Roten bewiesen von Anfang an, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Während im BBL-Duell gegen Vechta noch die Ballverluste das große Problem waren (insgesamt 18), präsentierten sich die Münchner am Sonntag deutlich konzentrierter. Die Abläufe wirkten eingespielter und es schlugen insgesamt nur sechs Ballverluste zu Buche. Daher war es auch kein Wunder, dass sich das Team von Dejan Radonjic schnell einen komfortablen Vorsprung erspielt hatte. Die Gäste aus Gießen wirkten hilflos, hinzu kamen unterirdische Trefferquoten. Zur Halbzeit führten die Bayern bereits mit 60:33.

Nach der Pause hatten Topscorer Danilo Barthel (17 Punkte) & Co. zwar ein paar Probleme in der Defensive, behielten aber dennoch die Oberhand. Gut eine Minute vor Schluss knackte Vladimir Lucic die 100-Punkte-Marke. „Wir müssen in Zukunft länger so spielen, wie wir es in der ersten Hälfte getan haben“, resümierte Radonjic. Auf wen die Münchner nun im Viertelfinale treffen, wird am kommenden Freitag ausgelost.

Lena Meyer

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