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FCB-Neuzugang Williams: Er hat ein prominentes Vorbild

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FC Bayern München Basketball
Derrick Willimas © sampics / Stefan Matzke

Am Sonntag starten die FCB-Baskets in den Pokal-Wettbewerb. Zuvor verriet FCB-Neuzugang Derrick Williams ein paar Details über sich.

Dürfen wir vorstellen? Derrick Williams, Ex-NBA-Star, Forward und seit vergangenem Mittwoch offiziell ein Teil des FC Bayern Basketball. Der 27-jährige US-Amerikaner ist bereits seit zwei Wochen bei der Mannschaft. Allerdings verzögerte sich die Vertragsunterschrift, weil Williams ein Infekt plagte und die notwendigen medizinischen Tests aufgeschoben werden mussten. Ob der vorerst letzte Neuzugang der Münchner am Sonntag beim Pokal-Achtelfinale gegen Gießen (15.00 Uhr) im Audi Dome auf dem Parkett stehen kann, ließen die Verantwortlichen offen. Einen Eindruck von der Stimmung in seiner neuen Halle machte sich der ehemalige NBA-Profi, der unter anderem für die New York Knicks spielte, bereits am Mittwoch.

„Alle haben mich großartig aufgenommen. Besonders die Fans“, so Williams. „Ich kann es kaum erwarten, auf dem Parkett zu stehen.“ Die Pläne des 27-Jährigen decken sich mit denen der Münchner. „Ich weiß, dass viel von mir erwartet wird. Aber das empfinde ich nicht als Druck, sondern als Herausforderung. Ich will alles dafür tun, die Mannschaft an die Spitze zu bringen.“

Williams: Tiger hat es bewiesen

Daraus, dass er in jedem Fall zurück in die NBA will, macht Williams allerdings keinen Hehl: „Das Engagement beim FC ­Bayern Basketball war derzeit die beste Option für mich.“ Langfristig werde er aber in die NBA zurückkehren, so Williams. „Ich weiß, dass ich es schaffen werde. Die Leute reden, das weiß ich. Aber Tiger (Woods, die Redaktion) hat zuletzt allen gezeigt, dass es funktioniert... du kannst alle gegen dich haben und trotzdem zurückschlagen. Das ist mein Plan“, schrieb der Neu-Münchner unlängst auf seiner Instagram-Seite. Woods hatte nach langer Verletzungspause vor Kurzem sein Comeback mit seinem 80. Turniersieg in Atlanta krönen können.

So lange Williams das Dress der Bayern trage, sei er aber mental zu hundert Prozent bei dieser Aufgabe. „Das kann ich garantieren“, verspricht Williams. Erste Verbesserungsvorschläge hat der US-Profi schon. „Wir hatten am Mittwoch gegen Vechta 18 Ballverluste. Das ist viel zu viel. Gegen ein Euroleague-Team wären es mindestens 30 gewesen.“ Das wissen auch Williams’ Kollegen. Am Sonntag wollen sich die Münchner gegen ­Gießen deutlich stärker präsentieren und mit einem Sieg in die nächste Runde des Pokal-Wettbewerbs einziehen.

Lena Meyer

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