Homan: Der Center und die Familienfarm

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Jared Homan

München - Jared Homan überzeugt nicht nur auf dem Parkett. Die tz traf den 29-Jährigen in einem Café und sprach mit dem Center über den FC Bayern, die Familie und seine Heimat Remsen/Iowa.

Jared Homan, Center des FC Bayern – einer der gefürchtetsten Münchner auf dem Parkett. Teamkollege Chevon Troutman, der in der italienischen Liga selbst gegen den 2,08-Meter-Mann ranmusste, meint: „Gegen Jared zu spielen, bringt wirklich keinen Spaß.“ Denn Homan steht nicht nur für pure Kraft und Dominanz unter dem Korb, er ist auch einer der effektivsten Spieler im Team von Trainer Dirk Bauermann: Bisher sorgte er im Durchschnitt für 13,4 Punkte und 7,6 Rebounds pro Spiel. Das weiß auch Bayerns nächster Gegner Berlin (Samstag, 20 Uhr, Sport 1). ALBA-Guard Heiko Schaffartzik: „Homan und auch Troutman spielen hervorragend.“

Neue Dienstwagen für die Bayern-Basketballer

Die Bayern-Basketballer durften sich über nagelneue Dienstwagen freuen © Ruiz
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Darius Hall und Steffen Hamann © Ruiz
Steffen Hamann, Darius Hall und Aleksandar Nadjfeji © Ruiz
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Aber nicht nur auf dem Spielfeld überzeugt Homan. Die tz traf den 29-Jährigen in einem Café und sprach mit dem Center über den FC Bayern, die Familie und seine Heimat Remsen/Iowa. Die ist nämlich genau 7680,12 Kilometer Luftlinie von München entfernt. Homan: „Wir haben seit etwa hundert Jahren eine Farm im Familienbesitz. Dort leben meine Eltern und mein älterer Bruder mit seiner Frau und seinen Kindern.“ Homans zwei jüngere Schwestern wohnen in Texas. „Im Sommer kehre ich immer für einige Zeit nach ­Iowa zurück, besuche meine Eltern und meinen Bruder. Dann reise ich weiter zu meinen Schwestern und besuche Freunde in verschiedenen Städten.“

Aber auch in München gefällt es Homan: „Ich bin wirklich angekommen und fühle mich sehr wohl hier.“ Und auch im Team laufe es gut. „Wir haben jetzt fünf Spiele in Folge gewonnen und die Chemie, der Zusammenhalt ist noch besser geworden. Diese Entwicklungen wollen wir unbedingt mit in die Playoffs nehmen“, sagt der Routinier, der schon auf der ganzen Welt Basketball spielte.

Der wichtigste Schlüssel für den Erfolg war zuletzt ja das perfekte Zusammenspiel zwischen ihm und seinem Kollegen Troutman. „Wir sind uns in einigen Aspekten sehr ähnlich, mögen es, phsysisch zu spielen“, erklärt Homan. „Oft verstehen wir uns ohne Worte, wir kennen eben die Bewegungen des anderen. Das ist aber bei allen Spielern der Fall. Wir lernen uns einfach immer besser kennen.“

Ob sich Homan vorstellen könnte, auch in der nächsten Saison für die Roten aufzulaufen? „Im Moment gibt es noch keinen Plan. Es ist ja noch sehr früh. Aber wenn alles gut läuft, komme ich gerne zurück. Mir gefallen München, das Team und die Ziele, die wir erreichen wollen.“ Das nächste lautet nun erst einmal: Revanche nehmen und Berlin schlagen. Schließlich verloren die Münchner das Hinspiel mit 79:85. Bauermann: „Jetzt wollen wir den Spieß umdrehen. Und ich glaube, dass wir dazu in der Lage sind. Wir sind in unseren Abläufen immer stabiler geworden.“ Und auf dem Weg zum Korb müssen die Berliner ja auch erst mal an Homan vorbei…

Lena Meyer

Quelle: tz

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