1. dasgelbeblatt-de
  2. Sport
  3. Formel 1

Schumi-Neffe bekommt kurioses Knöllchen - und will es nicht bezahlen

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

David Schumacher bekommt einen Strafzettel - dabei hat er gar nichts Verbotenes getan.
David Schumacher bekommt einen Strafzettel - dabei hat er gar nichts Verbotenes getan. © Imago/Hübner/Montage/Screenshot Instagram-Story davidschumacher_official

David Schumacher wurde Opfer eines Schnitzers der Polizei. Der Neffe von Michael Schumacher erhielt ein unberechtigtes Knöllchen.

Köln - Ein Stück Papier unter dem Scheibenwischer bei der Rückkehr zum Auto verheißt meist nichts Gutes. Nur den Wagen kurz abgestellt, schon ist das Knöllchen da. Widerstand ist in den meisten Fällen zwecklos, denn in der Regel liegt nun mal ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vor.

Doch auch Polizeibeamte sind Menschen und machen Fehler - so geschehen bei David Schumacher, dem Sohn von Ralf Schumacher und Neffen von Formel-1-Legende Michael Schumacher. Der DTM-Pilot erzählt in seiner Instagram-Story von einem kuriosen Vorfall.

David Schumacher bekommt Strafzettel für fehlende Umweltplakette - mit einem E-Auto

Schumacher filmt sein Auto, einen Hyundai, am Straßenrand in Köln. Er findet einen Strafzettel vor, auf dem das Logo „Umweltzone“ gedruckt ist. Der Tatvorwurf ist klar: Schumacher ist ohne die benötigte Umweltplakette in der Innenstadt von Köln unterwegs. In vielen deutschen Großstädten ist die Einfahrt für Verbrenner-Autos ohne den grünen Aufkleber mit der „4“ nicht erlaubt.

Der Rennfahrer ist reichlich verwundert über das Knöllchen. Zwar klebt tatsächlich keine Plakette auf seiner Windschutzscheibe, allerdings hat sein Hyundai auch keinen Verbrennungsmotor. Es handelt sich um ein emissionsfreies E-Auto. Offenbar ging der Polizist oder die Polizistin von einem normalen Benzin- oder Dieselmotor aus und zückte den Sttrafzettel.

David Schumacher nach Knöllchen ratlos: „Weiß nicht, warum“

„Ich weiß nicht, warum“, rätselt Schumacher, zeigt die Aufschrift „electric“ auf der Rückseite des Wagens und kündigt an, die Strafe nicht zu bezahlen. Ob Schumachers fahrender Untersatz ein „E“ am Ende des Kennzeichens hatte, ist auf dem Video nicht erkenntlich, das hätte dem Beamten die Arbeit wohl erleichtert. Der Zusatz ist aber nicht verpflichtend.

Der Beweis: David Schumacher fährt ein E-Auto.
Der Beweis: David Schumacher fährt ein E-Auto. © Screenshot Instagram-Story davidschumacher_official

Was seine Rennsport-Karriere betrifft, befindet sich der 20-Jährige in einer schwierigen Lage. Wie sein Cousin Mick, der momentan um sein Cockpit bangen muss, möchte auch er in die Formel 1. Dafür braucht er allerdings ein Cockpit in der Formel 3 oder Formel 2. Und das wiederum ist ohne Sponsoren kaum möglich, wie er vor wenigen Wochen erklärte.

„Die FIA Formel 2 und die FIA Formel 3 machen da richtig schlechte Arbeit“, kritisierte er. Aktuell fährt er in der DTM für das Team Winward Racing. Er sei „nicht sicher, ob mir das Auto dabei hilft, etwas für den Formelsport zu lernen“, sagte Schumacher. (epp)

Auch interessant

Kommentare