Königsklasse in Aserbaidschan

Baku City Circuit: Spektakulärer Formel-1-Stadtkurs in Aserbaidschan

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel in seinem Ferrari auf dem Baku City Circuit in Aserbaidschan
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Sebastian Vettel in seinem Ferrari auf dem Baku City Circuit.

Die Formel 1 trägt den Großen Preis von Aserbaidschan auf dem Baku City Circuit aus. Der Grand-Prix brachte bislang vier unterschiedliche Sieger hervor.

  • Der Große Preis von Aserbaidschan ist seit 2016 Bestandteil des Formel-1-Kalenders.
  • Der Baku City Circuit ist ein temporärer Stadtkurs durch Aserbaidschans Hauptstadt.
  • Das Rennen ist durch die besondere Streckenführung bei Fahrern und Zuschauern gleichermaßen beliebt.

Baku - Der Baku City Circuit ist ein Stadtkurs, auf dem Formel-1-Rennen ausgetragen werden. 2016 trug die Formel 1 erstmals einen Grand-Prix auf dieser Rennstrecke aus, die durch die Innenstadt von Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, verläuft. Die Geschichte dieses Formel-1-Grand-Prix ist noch jung und begann 2016 mit Nico Rosberg als Sieger. Die Streckenlänge beträgt 6,003 km und die Rennlänge liegt bei 51 Runden. Rekordsieger durfte sich bis 2019 keiner der Formel-1-Piloten nennen – die vier bislang ausgetragenen Rennen brachten vier unterschiedliche Sieger hervor. Der Baku City Circuit ist ein Rundkurs, der vom deutschen Formel-1-Streckendesigner Hermann Tilke entworfen wurde. Acht Rechts- und zwölf Linkskurven leiten die Fahrzeuge durch die Innenstadt von Baku. Bei einer Rennlänge von 306,153 km erreichte der Sieger 2019 Valtteri Bottas eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 199,853 km/h, die schnellste Runde im Rennen fuhr Charles Leclerc mit 1:43,009 min.

Baku City Circuit: Die Formel 1 zu Gast in Aserbaidschan

Auch wenn die Geschichte des Baku City Circuit im Jahr 2020 noch jung ist, sticht die Strecke durch Baku aus dem Formel-1-Kalender deutlich hervor. Der Entwurf der Strecke war eine Herausforderung, da sowohl die Vorgaben der Formel 1 als auch die Wünsche der Regierung Aserbaidschans berücksichtigt werden mussten. Über die gesamte Streckenlänge wurden nicht nur technische Herausforderungen für die Fahrer verteilt, es wurde auch darauf geachtet, dass repräsentative Bauwerke und Sehenswürdigkeiten als Werbung für die Stadt und das Land Aserbaidschan in den Blickpunkt des internationalen Publikums rücken.

Auf dem Kurs wechseln sich fahrerisch anspruchsvolle Passagen mit Vollgassequenzen ab, was für Abwechslung sowohl bei den Fahrern als auch bei den Zuschauern sorgt. Über die gesamte Rennlänge beträgt der Vollgas-Anteil rund 56 Prozent. Auch wenn bei den Fahrern noch kein Rekordsieger herausragt, gibt es mit Mercedes einen Rekordsieger bei den Teams. Drei der vier Rennen konnten Mercedes-Piloten als Sieger beenden.

Baku City Circuit: Fakten, Statistiken und Stimmen zur Geschichte der Formel 1

Die wichtigsten Daten zur noch jungen Geschichte des Baku City Circuit (Stand 2020).

  • Streckenlänge: 6,003 km
  • Rennlänge: 51 Runden (306,153 km)
  • Rekordsieger Fahrer: keiner (in vier ausgetragenen Rennen gab es vier unterschiedliche Sieger)
  • Rekordsieger Teams: Mercedes (3 Siege)
  • Schnellste Runde im Rennen: Charles Leclerc (Ferrari, 2019)

Die Streckenführung macht den Baku City Circuit bei Fahrern und Fans gleichermaßen beliebt. „Aserbaidschan ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken, ich liebe es einfach und bin dort immer sehr gut gefahren. Ich genieße es, dort zu fahren, denn es ist eine einzigartige Strecke“, bekannte Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Und auch für die Zuschauer bietet der Stadtkurs viele Höhepunkte auf der gesamten Streckenlänge. „Der Anstieg vorbei an den Stadtmauern ist nur sieben Meter breit, das fühlt sich in einem Formel-1-Auto sehr eng an - als würde man eine Nadel einfädeln. Es gibt nicht genug Platz für zwei Autos“, beschrieb Sebastian Vettel eine der markanten Stellen der Strecke in Baku, bei der es über die gesamte Rennlänge schwierige Passagen gibt. Wer Sieger oder gar Rekordsieger dieses Grand-Prix werden will, muss nicht nur über fahrerisches Können verfügen, sondern auch kalkulatorisches Geschick beweisen, indem er das Risiko möglicher Kollisionen mit anderen Fahrzeugen minimiert.

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