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Formel-1-Einstieg von Audi und Porsche „beschlossene Sache“: Zwei unterschiedliche Pläne

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Von: Marius Epp

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VW, Porsche und Audi - die Formel 1 winkt.
VW, Porsche und Audi - die Formel 1 winkt. © Hans-Günther Oed / Imago

Audi und Porsche werden übereinstimmenden Medienberichten zufolge ab 2026 Teil der Formel 1 sein. Die Details zum Einstieg.

Spa-Francorchamps - Die Hängepartie hat ein Ende: Die Autohersteller Audi und Porsche werden wohl bald in der Formel 1 mitmischen. Informationen von Sky und anderen Medien zufolge ist der doppelte Einstieg fix. Bei Audi soll es aber schneller gehen.

Schon am Freitag (26. August) ist offenbar im Rahmen des Großen Preises von Belgien in Spa eine Pressekonferenz mit FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem und Audi-Vertretern geplant, auf der der Einstieg der deutschen VW-Tochter ab 2026 verkündet werden soll. Auch der Einstieg von Porsche sei „beschlossene Sache“, das Datum der Veröffentlichung steht jedoch noch nicht fest.

Formel 1: Audi und Porsche bald dabei - in unterschiedlicher Rolle

Sowohl Audi als auch Porsche planen eine Partnerschaft mit einem der zehn Teams in der Formel 1. Audi will Medienberichten zufolge als Motorenlieferant beim Schweizer Sauber-Team einsteigen, das seit 2019 unter dem Namen Alfa Romeo antritt. Porsche hingegen will offenbar eine Partnerschaft mit Red Bull eingehen und 50 Prozent der Chassisfabrik kaufen.

Die Meldung kommt nicht überraschend. Die geplante zeitnahe Verkündung könnte vor allem einen Grund haben: In der Szene wird vermutet, dass man schnell für Fakten sorgen will, um zu verhindern, dass es sich der neue VW-Boss Oliver Blume noch anders überlegt und doch keine zwei VW-Marken gegeneinander antreten lassen will.

Formel 1: Grünes Licht für Audi und Porsche durch neues Motoren-Reglement

In der vergangenen Woche hatte die FIA das neue Motoren-Reglement beschlossen - die letzte mögliche Hürde für den Einstieg der beiden deutschen Marken. Deutschland ist künftig also mit noch mehr Ingenieur-Power in der Königsklasse des Motorsports vertreten. Mercedes bekommt Konkurrenz aus dem eigenen Land. Sollte dann noch ein deutscher Pilot mit an Bord sein, entsteht eine große Chance am Horizont.

Im Fahrerfeld wird der deutsche Einfluss dagegen sinken. Sebastian Vettel wird seine Karriere am Ende der Saison beenden, Mick Schumacher bangt noch um sein Cockpit für die nächste Saison. Möglich ist wiederum, dass die Formel 1 bald wieder ein Rennen in Deutschland austrägt: Der Frankreich-GP wurde aus dem Kalender gestrichen. (epp)

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