Bald drei Deutsche in der Formel 1?

Mick Schumacher hat „Sitz fix!“: F1-Insider nennt Details und macht auch Hoffnung für Hülkenberg

Mick Schumacher als Testfahrer in der Formel 1.
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Mick Schumacher ist auf dem Sprung in die Formel 1.

Mick Schumacher ist auf dem Sprung in die Formel 1. Insider Helmut Marko hat nun seine „fixen“ Teams genannt. Nico Hülkenberg darf sich ebenfalls Hoffnung auf einen Sitz machen.

  • Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko äußerte sich zu einigen Formel 1-Cockpits.
  • Mick Schumacher hat demnach ab 2021 „fix einen Sitz“.
  • Auch Nico Hülkenberg, der sich selbst pessimistisch äußerte, wird Hoffnung gemacht.

München - Das Fahrer-Karussell in der Formel 1 könnte sich zur Saison 2021 zu Gunsten der deutschen Piloten drehen. Aktuell fährt zwar nur Sebastian Vettel in der „Königsklasse“ des Motorsports, allerdings befinden sich Mick Schumacher und Nico Hülkenberg offenbar auf dem Sprung in ein Cockpit.

Zumindest wenn man Helmut Marko glaubt. Der Motorsportberater von Red Bull äußerte sich in einem Interview gegenüber Sky und gab erste Einblicke in die Team-Besetzung für die kommende Saison. So bestätigte er schon, dass Nachwuchsfahrer Yuki Tsunoda bei Red Bull unterkommen wird. „Wir haben unser eigenes Nachwuchsprogramm, aber derzeit haben wir nur einen Kandidaten für einen Formel-1-Sitz, und das ist Yuki Tsunoda. Der ist geplant für Alpha Tauri.“ Der Japaner müsse nur noch die nötigen Punkte für die Superlizenz erreichen.

Formel 1: „Mick Schumacher hat fix einen Sitz“

Was laut Marko ebenfalls als sicher gilt: Dass Mick Schumacher ab 2021 in der Formel 1 fahren wird. „Nach unseren Informationen hat er fix seinen Sitz bei Haas oder Sauber“, so der 77-Jährige. „Wenn man ihm die nötige Zeit gibt, ist ihm sicher eine erfolgreiche Karriere in der Formel 1 gegeben.“

Auch Nico Hülkenberg kann sich Hoffnungen auf einen Stammplatz machen. Für Marko sei noch nicht sicher, ob Alex Albon auch im kommenden Jahr neben Max Verstappen an den Start gehen wird. „Sollte Albon nicht die Erwartungen erfüllen, müssen wir uns außerhalb unseres Kaders umsehen. Die Kandidaten dafür seien „Sergio Perez und Hülkenberg“. Da müsse der Rennstall im Zweifel über den eigenen Schatten springen.

Formel 1-Cockpit bei Red Bull? Marko macht pessimistischem Hülkenberg Hoffnung

„Unser zweiter Platz in der Konstrukteurswertung ist nicht in Gefahr. Deswegen haben wir in diesem Jahr kein Handlungsbedarf. Aber wir sind uns klar, dass wir im nächsten Jahr, wenn wir um die WM fahren wollen, Konstanz brauchen.“ Den Unsicherheitsfaktor fehlender Konstanz könne sich Red Bull im Titelkampf nicht leisten, sollte Albon sich nicht weiterentwickeln.

Hülkenberg selbst äußerte sich zuletzt weniger optimistisch - auch wenn er sich gerne mit Max Verstappen messen würde. Er halte es für „ganz schwierig“ bei RB unterzukommen. „Mir werden da nicht viele Hoffnungen gemacht“, so der Emmericher gegenüber auto, motor, sport. Generell scheint er sich noch nicht in einem Cockpit 2021 zu sehen. „Es gibt ein Überangebot an Fahrern. Und da sind dann auch Fahrer dabei, die wirtschaftlich für gewisse Teams attraktiver sind.“ Die Formel 1 hätte „vielleicht genug Qualitätsfahrer“ und brauche Hülkenberg nicht mehr.

Eine Zukunft in der „klassischen Ersatzfahrer-Rolle“ sieht er für sich allerdings nicht. „Das ist nicht das, wonach ich strebe. Es gab Teams, die mich nach meinem ersten Einsatz als Ersatzfahrer dauerhaft engagieren wollten. Aber ein Stamm-Cockpit hat für mich Priorität.“ Sebastian Vettel hat seinen festen Platz bereits sicher und wird für Aston Martin fahren - allerdings gibt es bereits akute Zweifel an seinen Erfolgschancen. (ta)

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