Ferrari-Präsident Montezemolo stichelt los

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Luca di Montezemolo

Madonna di Campiglio - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat offenbar Sebastian Vettels Team Red Bull als schlechte Gewinner bezeichnet.

„Ich sehe Menschen, die WM-Titel gewonnen haben und sich nicht wie Champions benehmen können“, sagte Montezemolo - ohne den Namen Red Bull zu nennen, aber dennoch mit eindeutigem Adressaten: „Wenn sie irgendwann einmal zehn Prozent von dem gewonnen haben, was wir gewonnen haben, werden wir antworten.“

Montezemolo bezog sich offensichtlich auf die Vorwürfe des Red-Bull-Beraters Helmut Marko, der nach dem Wechsel des Chef-Strategen Neil Martin aus dem Weltmeister-Team der Formel 1 zu Ferrari unterstellt hatte, Ferrari wolle den „Red-Bull-Teamgeist abwerben“.

Auch gegen Vettel, der seinem Piloten Fernando Alonso im letzten Rennen den sicher geglaubten WM-Titel entriss, stichelte der Verwaltungsvorsitzende Ferraris. „Ich wache jede Nacht auf und denke an dieses Rennen“, sagte er mit Blick auf das durch taktische Fehler verlorene Saisonfinale in Abu Dhabi: „Ich will nicht sagen, wer der beste Fahrer der Welt ist. Aber ich weiß es.“

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
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Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
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Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Tolle Frontpartie... © dpa
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Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
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Geballte Männerträume! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste.  © dpa
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Rot und Weiß: Keine Frage, diese Farben passen zusammen.  © dpa
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Ein Traum in rot. © dpa
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Alien-Alarm in der Boxengasse. © dpa
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Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
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Ein Ferrari auf zwei Rädern. © dpa
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Beste Wohnlage in Monte Carlo: Ein Yacht im Hafen. © dpa
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Spieglein, Spieglein an der Wand... © dpa
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Erinnerungsfoto auf der Automesse. © dpa
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Ein heißer Flitzer... © dpa
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Bequeme Sitzgelegenheit, so eine Motorhaube! © Jantz
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Ziemlich windschnittig... © ap
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Silber auf rotem Grund: ein überdimensionales Ferrari-Logo. © ap
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Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
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Rennsport gestern... © ap
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und Rennsport heute. © ap
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Teamwork in der Boxengasse. © ap
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Netter Fuhrpark! © Bodmer
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Ferrari-Anhänger feiern einen Formel-1-Sieg. © dpa
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Ein Ferrari auf dem Familienparkplatz. © dpa
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Alles glitzert und funkelt... © dpa
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Ein Gefährt für Oldtimer-Fans. © dpa
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Schon seit Generationen baut Ferrari schnelle Flitzer. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Roter Traum! © dpa
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Ferrari mit Klappdach. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zur Abwechslung mal ein Ferrari in Silber. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Firmenlogo. © ap

Immerhin lobte Montezemolo den deutschen Weltmeister als „Beispiel für die neue Fahrergeneration“. Als besonderen Vertreter hierfür nannte er aber Mercedes-Pilot Nico Rosberg: „Er hat eine fantastische Saison hingelegt. Er ist intelligent und schnell - und immer schneller zu sein als Michael, ist der beste Beweis dafür.“

Rekordweltmeister Michael Schumacher sei nach den elf gemeinsamen Jahren bei Ferrari „Teil meines Herzens, Teil meines Lebens, ein sehr wichtiger Teil der Ferrari-Geschichte“. Wie Alonso, der Schumacher trotz der enttäuschenden Comeback-Saison am Vortag als größten Rivalen im Kampf um den Titel bezeichnet hatte, gehöre er „zu den wenigen Menschen, die nicht daran zweifeln, dass er ein fantastischer Fahrer ist“.

Fragen, ob er vermute, dass Red Bull im Vorjahr beim Gewinn des Fahrertitels und der Konstrukteurs-WM die Budget-Grenze überschritten habe, beantworte der Ferrari-Boss ausweichend: „Es gibt Gerüchte, über Teams, die das Limit nicht eingehalten haben, aber ich habe keine Ahnung, ob das stimmt.“

Einen Verlust des „typisch italienischen Geistes“ durch die Verpflichtung der Engländer Martin und zuvor Pat Fry für die Ingenieur-Abteilung sieht er nicht. „Wir brauchen besondere Menschnen. Und wenn wir Ausländer in unserem Team haben, bin ich froh darüber. Das bringt die frische Luft einer neuen Kultur ins Team“, sagte der 63-Jährige.

sid

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