Vettel: Bahrain fordert uns eine Menge ab

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Sebastian Vettel muss in Bahrain wieder schwitzen

München - Formel-1-Doppelweltmeister Sebastian Vettel erklärt in seiner tz-Expertenkolumne, warum die Rennstrecke von Bahrain den Piloten alles abverlangt.

Die Strecke in Bahrain fordert eine Menge von uns Piloten, weil es heiß ist und man durch ständig wechselnde Kurven nie richtig in einer Runde zur Ruhe kommt. Da die Strecke mitten in die Wüste gebaut ist, hat man immer mit Sand zu kämpfen. Für die Teams ist es eine Herausforderung, die Grip-Verhältnisse für das Rennen vorauszuahnen.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Bei den Tests am Freitag sind oft andere Abstimmungen gefragt als am Sonntag. Die Bremsen werden wegen der hohen Temperaturen extrem gefordert. Nehmen wir zum Beispiel die Kurve eins: Sie ist sehr eng, besonders beim Start merkt man das. Man gewinnt kein Rennen in der ersten Kurve, man verliert es höchstens. Das heißt: Beim Start bloß nicht zu viel riskieren. Die Gefahr, in ein anderes Auto zu rutschen, wenn man es mit dem Spätbremsen übertreibt, ist extrem hoch.

Die vierte Kurve ist eine der wenigen Stellen, wo man ans Überholen denken kann. Es muss aber alles passen. Kommt man von der Ideallinie ab, wird es rutschig und spätes Bremsen kann dazu führen, dass die Vorderräder blockieren. Man sollte sich den Überholversuch gut überlegen. Die Kurve sieben ist der langsamste Teil der Strecke. Ich schätze, dass wir da auf etwa 65 km/h runterbremsen müssen. Ich sage das deshalb, weil sie eigentlich viel Abtrieb, sprich steile Flügeleinstellungen, verlangt. Das macht man aber nicht, da man sonst auf der langen Geraden „verhungert.“

Es muss ein Kompromiss gefunden werden, denn zu wenig Flügel bedeutet hier im Extremfall, dass das Auto ganz schön schwänzeln kann.

Sebastian Vettel

Quelle: tz

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