Wohin zieht es den Deutschen?

Formel 1: Sebastian Vettel scherzt über seine Zukunft - Wechsel zu Racing Point? „Das ist richtig ... “

Sebastian Vettel läuft desillusioniert über die Rennstrecke.
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Ratlos: Sebastian Vettel durchlebt eine äußerst schwere Zeit bei Ferrari.

Sebastian Vettel hat nach wie vor kein Formel-1-Cockpit für 2021. Nun hat sich der Deutsche erneut über seine Zukunft geäußert.

  • Sebastian Vettel* steht nach wie vor vor einer unsicheren Zukunft.
  • Sky-Experte Ralf Schumacher bringt nun eine neue Option ins Spiel (siehe Erstmeldung)
  • Wechselt er zu Racing Point? Nun sprach der Heppenheimer über die Gerüchte (siehe Update vom 6. August).

Update vom 6. August, 19.42 Uhr: Im August nimmt die Gerüchteküche traditionell Fahrt auf. Die heißeste Aktie des Jahres kommt aktuell aber nicht aus dem Profifußball, sondern aus der Formel 1 - und heißt auch nicht Neymar oder Cristiano Ronaldo, sondern Sebastian Vettel: Wohin zieht es den Heppenheimer?

Fest steht, Vettel muss Ferrari zum Saisonende verlassen. Klar ist auch, dass er noch keine Entscheidung über seine weitere Zukunft verkündet hat. Als wahrscheinlichste Variante für eine mögliche Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere gilt mittlerweile ein Cockpit bei Racing Point (siehe Erstmeldung).

Vettel hatte auch bereits „lose Gespräche“ mit dem Rennstall bestätigt, zuletzt aber beteuert, noch keine endgültige Entscheidung über seine Zukunft getroffen haben. „Von meiner Seite gibt es keine Neuigkeiten und nichts zu verkünden“, stellte Vettel am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem zweiten Silverstone-GP klar: „Das Wichtigste ist, dass ich mit meiner Wahl glücklich bin.“

Dann ließ sich der Vierfach-Weltmeister aber doch noch eine Aussage in Richtung Racing Point entlocken - wenn auch mit einem zwinkernden Auge versehen: „Das ist richtig. Wir waren auf dem Weg zur Tankstelle“, meinte Vettel amüsiert auf die Frage, ob er zuletzt bei Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer eine Mitfahrgelegenheit wahrgenommen habe. Womöglich könnten die beiden in Zukunft mehr Zeit miteinander verbirngen, sofern sich der Deutsche Racing Point anschließt.

Sebastian Vettel: Nach Silverstone - Heppenheimer im Zwist mit Mattia Binotti?

Update vom 5. August, 17.04 Uhr: Es war wahrlich kein erfolgreiches Renn-Wochenende für Sebastian Vettel und Ferrari. Wie es um den internen Gemütszustand des viermaligen Weltmeisters bestellt ist, beweist nun eine Aufnahme des Teamfunks kurz nach dem Rennende am Sonntag. Dort reagierte Vettel nämlich sekundenlang nicht auf die Ansage von Teamchef Mattia Binotti*. Vielleicht läuft es für den Heppenheimer ja am Sonntag, den 9. August, besser? Dann steht das zweite Silverstone-Rennen auf dem Programm.

Sebastian Vettel: Formel-1-Zukunft in Gefahr! Größter Traum der Fans geplatzt

Update vom 4. August, 11.19 Uhr: Sebastian Vettel hat zurzeit wenig Freude an der Formel 1. Sein Ferrari-Aus ist besiegelt, seitdem schleppt sich der Deutsche mehr schlecht als recht über die Strecke. Sein Auto kann nicht mithalten. Nicht mit Mercedes, nicht mit Red Bull, zuletzt nicht einmal mehr mit Renault, Racing Point und McLaren.

Wie sieht die Zukunft von Vettel aus? Zuletzt wurde heftig über einen Wechsel zu Alpha Tauri spekuliert, auch eine Rückkehr zu Red Bull scheint möglich. Schließlich liefert Alexander Albon dort keine Glanzleistungen ab. Die Lösung, von der wohl alle Motorsportfreunde träumen, wird es aber nicht. Mercedes-Boss Toto Wolff sagte nach dem ersten Renn-Wochenende in Silverstone: „Wir werden die Hochzeit bald bekanntgeben. Mercedes, mich selbst, Lewis und Valtteri. Im Grunde genommen ist es ein Vierer, den wir da haben. Das ist es, was wir gern tun würden. Es gibt keinen Grund, uns schon aufzulösen.“

Klare Ansage - und ein Vettel-Wechsel zu den Silberpfeilen damit wohl endgültig vom Tisch! Wolff gab sich optimistisch, dass Weltmeister Hamilton bald verlängert. Was macht ihn so sicher? „Weil wir einander vertrauen und seit sieben Jahren im Grunde genommen den gleichen Vertrag haben. Den müssen wir nur aus der Schublade holen und nachlesen, was drinsteht. Letztendlich geht es um die kommerziellen Bedingungen. Aber da sind wir uns immer rasch einig geworden. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen“, erklärte der Mercedes-Motorsportchef.

Sebastian Vettel: Formel-1-Wechsel zu Alpha Tauri? Plötzlich ist auch eine andere Option wieder heiß

Update vom 2. August, 11.42 Uhr: Die sportliche Zukunft von Sebastian Vettel ist weiter offen. Zuletzt wurde über ein künftiges Engagement des Deutschen bei Alpha Tauri spekuliert, der zweite Formel-1-Rennstall von Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz.

Doch offenbar ist auch eine Rückholaktion Vettels zu seinem ehemaligen Team noch nicht ganz vom Tisch. Für den viermaligen Weltmeister soll sein früherer Arbeitgeber Red Bull das absolute Wunschteam sein. Wie Sport1 erfahren haben will, steht die dortige Nummer zwei unter den Fahrern auf dem Prüfstand.

Formel 1: Zweifel an Albon wachsen bei Red Bull - doch er hat prominente Fürsprecher

Die bisher schwachen Leistungen von Alexander Albon sorgen bei Red Bull für Sorgenfalten. Der in London geborene Brite besitzt aufgrund der Herkunft seiner Mutter auch einen thailändischen Pass und fährt offiziell für deren Heimatland. Da 51 Prozent der Anteile von Red Bull einer Familie aus Thailand gehören, hat Albon prominente Fürsprecher auf seiner Seite.

Trotzdem sollte Albon langsam liefern, will er seinen Platz im Red-Bull-Cockpit behalten. Ewig werden sich die Verantwortlichen seine schwankenden Performances nicht anschauen, dann dürfte auch der thailändische Pass Albon nicht vor der Degradierung retten. Vettel wird die Entwicklung bei seiner „alten Liebe“ sicher genau im Auge behalten.

Formel 1: Sebastian Vettel will bei Entscheidung über seine Zukunft nichts überstürzen

Update vom 30. Juli, 19.16 Uhr: Sebastian Vettel will sich bei der Entscheidung über seine Zukunft in der Formel 1 in Geduld üben. „Es ist realistisch, geduldig zu sein und abzuwarten. Es könnte ein paar Wochen dauern oder aber auch länger. Es hat sich nichts geändert“, sagte der Ferrari-Pilot im Vorfeld des Grand Prix in Silverstone: „Ich will mich richtig entscheiden, ich habe keine Eile.“

Dies habe für ihn auch praktische Gründe: „Es ist eine aufregende Zeit. Ich will sicher sein, dass ich das richtig mache. Gute Dinge sollten nicht überhastet werden.“ Zudem scheint er nicht nur auf ein Pferd zu setzen: „Es ergeben sich immer neue Möglichkeiten.“

Die Zielsetzung des viermaligen Weltmeisters ist klar. „Wenn ich bleibe, will ich gewinnen“, sagte der 33-Jährige: „Und wir wissen alle, in welchem Auto man im Moment dafür sitzen muss.“ Da der auch 2020 dominierende Mercedes allerdings „vermutlich keine Option“ sei, müsse er versuchen, „etwas Ähnliches zu finden“.

Vettel-Zukunft: Red-Bull-Aussagen könnten Hintertürchen öffnen

Update vom 30. Juli, 12.50 Uhr: Die Pläne zwischen Sebastian Vettel und einem absoluten Außenseiter für die Saison 2021 könnten sich nun sehr schnell konkretisieren. Der Auslöser dafür ist das Interview eines ehemaligen Weggefährten von Vettel. Red Bulls Markensportkonsulent Helmut Marko bezog aktuell Stellung zu Alpha Tauri. Im Zuge der Anschuldigungen von Renault gegen Racing Point und dem daraus entstandenen „Copygate“ sieht Marko eine Chance für Alpha Tauri: Wenn der Protest gegen Racing Point abgewiesen wurde, hofft auch Red Bull nächste Saison, mit vier gleichwertigen Autos fahren zu können. Eindeutige Aussage - und ein Fingerzeig für Vettel?

Im Interview mit der Kronen-Zeitung sprach Marko bereits über die nächste Saison: „Dann machen wir das mit Alpha Tauri auch und sparen damit noch dazu Geld. Wir hätten halt dann quasi vier Red Bulls.“ Hinzu kommt: Sebastian Vettel fuhr 2008 bei Toro Rosso, dem damaligen Ableger von Red Bull. Mit einem gleichwertigen Red Bull-Wagen könnte der viermalige Weltmeister nächste Saison einen Angriff auf die Dominanz der Mercedes-Fahrer starten.

Im Video: Sebastian Vettels bisherige Stationen in der Formel 1

Sebastian Vettel: Quo Vadis? Der Formel 1-Fahrer mit mehreren Optionen für die nächste Saison

Erstmeldung vom 25. Juli: Heppenheim - Die Formel 1* fährt endlich wieder, die neue Saison ist gerade drei Rennen jung. Und doch gibt es schon unglaublich viel Gesprächsstoff in der Königsklasse des Motorsports. Im Zentrum: Sebastian Vettel*. Der Ferrari-Pilot hat für die neue Saison noch kein neues Cockpit, die Scuderia macht es ihm mit einem trägen Auto gerade auch nicht unbedingt leicht. Trotzdem, das betont der einstige Weltmeister* immer wieder, hat er noch richtig Lust auf die Formel 1*.

Die Frage ist: In welchem Auto kann er nochmal glänzen? Zuletzt war immer wieder über einen Wechsel zu Racing Point* (ab 2021 Aston Martin) spekuliert worden. Die Vettel-Zukunft galt sogar schon als gesichert, er selbst dementierte aber die hartnäckigen Gerüchte. Nun nennt Sky-Experte Ralf Schumacher eine weitere Option. Die hört sich zunächst unglaublich abenteuerlich an - letztlich macht sie aber doch Sinn.

Formel 1: Ralf Schumacher sieht Vettel bei Alpha Tauri statt bei Aston Martin

Schumacher brachte in einem Sky-Interview Alpha Tauri* ins Spiel. Vettel hatte dort seine Karriere begonnen, damals hieß das Junior-Team von Red Bull noch Toro Rosso. Anschließend wechselte er zu Red Bull und entwickelte sich zum Champion. Kehrt er nun zu seinen Ursprüngen zurück? Schumacher spekulierte: „Wir wissen ja, Sebastian hat da angefangen, Franz Tost ist ein großer Fan, so auch Dr. Marko. Vielleicht entwickelt sich da auch noch was.“

Für Schumacher müsste für einen solchen Sensations-Wechsel aber zunächst ein anderes Thema geklärt sein: Racing Point und die Mercedes-Kopie-Vorwürfe von Konkurrent Renault. „Abhängig von der Causa Racing Point, angebliche Kopie oder nicht - wenn das nicht so sein sollte und gewisse Dinge mehr erlaubt sind, könnte ich mir auch vorstellen, dass Red Bull im nächsten Jahr anders agieren wird und auch vier ebenbürtige Autos an den Start bringen kann“, meinte Schumacher. Red Bull und Schwester-Team Alpha Tauri in gleich schnellen Boliden? Spannend! Denn aktuell sind es nur die Bullen, die Mercedes annähernd folgen können.

Sebastian Vettel: Zukunft in der Formel 1? Wechsel nach wie vor möglich

Wenn man diesen Gedanken weiter strickt, bringt er noch einen Vorteil mit sich: Verstappen und Vettel im selben Team? Der Niederländer hatte zuletzt betont, dass er sich den Deutschen an seiner Seite vorstellen könnte. Doch zwei Leader-Typen nebeneinander - das bedeutet in der Formel 1, die im Oktober übrigens nach Deutschland zurückkehrt, eigentlich immer Ärger. Mit Alpha Tauri könnte man dieses Hindernis geschickt umgehen.

So oder so: Schumacher ist sich sicher - ohne mit Vettel selbst gesprochen zu haben - dass man ihn in der kommenden Saison in der Formel 1 sieht. Gleichzeitig stellt er nochmal das eigentlich heißere Gerücht heraus: „Klar, Racing Point/Aston Martin ist eine Riesen-Option.“

Derweil hat in Monaco ein anderer ehemaliger deutscher F1-Fahrer seinen sündhaft teuren Wagen zerschrottet. Der Wert des Boliden: Über 1 Millionen Euro. Vor dem GP-Wochenende in Silverstone musste ein Fahrer infolge eines Corona-Tests isoliert werden. Platzt jetzt die Vollgas-Blase? Helmut Marko von Red Bull erläutert uns die Sicherheitsvorkehrungen. Nun sieht es jedoch nach einer Vertragsunterschrift von Vettel bei Aston Martin aus. (akl) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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