Klubs müssen U-23-Spieler für Olympia abstellen

Zürich - Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Klubs aufgefordert, ihre U-23-Spieler für die Olympischen Spiele abzustellen.

“Das Exekutivkomitee hat entschieden, dass die Freigabe der U-23-Spieler durch die Klubs verpflichtend sein wird“, teilte die FIFA am Freitag nach einer zweitägigen Sitzung des Exekutivkomitees in Zürich mit. Damit könnte ein neuer Konflikt mit den Top-Kubs drohen, weil das olympische Fußballturnier nicht Bestandteil des internationalen Spielkalenders ist. Das Turnier in London in diesem Jahr beginnt am 25. Juli, mitten in der Vorbereitung der meisten europäischen Vereine auf die neue Saison.

Vor dem olympischen Fußballturnier 2008 hatte es einen heftigen Streit zwischen den Vereinen auf der einen und der FIFA auf der anderen Seite gegeben. Zahlreiche Klubs wie Schalke 04 (Rafinha), Werder Bremen (Diego) oder auch der FC Barcelona (Lionel Messi) hatten sogar vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Abstellungspflicht ihrer Spieler geklagt - und recht bekommen.

dpa

Rubriklistenbild: © getty (Symbolbild)

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