Aus nach fast sechs Jahren?

Blamage für CL-Seriensieger: Underdog schlägt Real im Bernabeu

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Gebrauchter Tag für Sergio Ramos: Real Madrid verliert und der Starverteidiger fliegt in der Schlussphase vom Platz.

Es scheint, als könne Real Madrid die spanische Meisterschaft ein weiteres Mal ad acta legen: Gegen Girona leisteten sich die „Königlichen“ vor heimischem Publikum einen Aussetzer.

  • Hier finden Sie alle News zu den „Königlichen“ von Real Madrid
  • Eden Hazard verrät, dass Real Madrid sein Wunschziel ist, falls er den FC Chelsea verlässt. Die Königlichen und der Spieler sollen sich bereits über einen Wechsel einig sein.
  • Nach Isco verliert auch Star-Verteidiger Marcelo seinen Stammplatz
  • Real leistet sich Patzer und verliert Heimspiel gegen Girona

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News vom 17. Februar 2019, 14.51 Uhr: Champions-League-Sieger Real Madrid hat sich in der spanischen Fußball-Meisterschaft einen peinlichen Aussetzer geleistet und Tabellenführer FC Barcelona wieder aus dem Blick verloren. Der Rekordmeister unterlag trotz einer Torvorlage von Toni Kroos im Estadio Santiago Bernabeu dem abstiegsgefährdeten FC Girona geradezu sensationell mit 1:2 (1:0). Girona hatte zuvor sechs Mal in Folge verloren.

Ex-Weltmeister Kroos legte zwar zunächst den Führungstreffer durch eine Flanke zu Casemiro (25.) auf, doch im zweiten Abschnitt kippte die Begegnung vollkommen unerwartet. Nach einem Handspiel von Real-Kapitän Sergio Ramos verwandelte erst Christian Stuani (65.) den fälligen Elfmeter zum Ausgleich, dann nutzte Portu (75.) eine Unaufmerksamkeit in der Real-Abwehr. Ramos (90.) sah schließlich noch die Gelb-Rote Karte.

Trainer Santiago Solari hatte nach dem turbulenten 2:1 (0:0) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Ajax Amsterdam kräftig rotiert und nahm sechs Änderungen vor. Die Königlichen waren lange tonangebend, versäumten es jedoch wie bei Chancen von Karim Benzema (31., 52.), das Spiel frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das rächte sich.

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Real bleibt durch die Pleite auf Rang drei hinter Atletico Madrid, das am Samstag durch ein Tor von Antoine Griezmann (74.) mit 1:0 (0:0) bei Rayo Vallecano gewonnen und sich am Stadtrivalen vorbeigeschoben hatte. Der Rückstand auf Meister Barca mit Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen und Kevin-Prince Boateng beträgt nun kaum einholbare neun Punkte.

Bale als „Außenseiter“ bei Real - Waliser vor Absprung?

News vom 12. Februar 2019, 15.57 Uhr: Wie die Sport Bild berichtet, fühlt sich Gareth Bale im Moment alles andere als wohl bei Real Madrid. Nicht nur das er nach seiner Wadenverletzung noch nicht wieder in der Startelf steht, sondern auch persönliche Gründe sollen es dem 29-jährigen Waliser schwer machen. Sein Teamkollege Marcelo berichtete im brasilianischen Fernsehen, dass er im Team geradezu isoliert sei. 

Wird Gareth Bale im Sommer die Königlichen verlassen?

Grund sollen vor allem seine mangelnden Spanisch-Kenntnisse sein: Mit Händen und Füßen müsse man sich verständigen. Außerdem ersetze er keinesfalls einen Spieler von der Klasse Cristiano Ronaldos, dessen Verlust den Kollegen von Bale immer noch schwer im Magen liegt. Es darf nun spekuliert werden, ob sich der „Außenseiter“ von Real Madrid bereits nach Alternativen umschaut. 

Verlässt Bale die Königlichen - Rückkehr in die Premier League möglich 

Zudem vermutet der Chefreporter von OKDIARIO: Eduardo Inda, dass Bale zum Sommer ein möglicher Abgang von Real Madrid sein könnte. Seine Rechnung ergab, dass der Real-Star in gerade mal 45 Prozent seiner möglichen Spiele eingesetzt wurde. Deswegen vermutet Inda, dass Bale im Sommer in die Premier League zurückkehren könnte, dort gäbe es weiterhin großes Interesse an ihm. Anfragen aus der englischen Hauptstadt London gab es schon im vergangen Jahr. Einen Wechsel zu Chelsea hält Eduardo Inda für eine mögliche Variante. Dort könnte der Waliser Eden Hazard ersetzen, der bereits ein Auge auf Real Madrid geworfen hat.   

News vom 21. Januar 2019, 12.41 Uhr: Jahrelang war Marcelo im Trikot von Real Madrid eine Bank - mit dem Brasilianer als Stammspieler konnten die Madrilenen ganze vier Champions-League-Triumphe einheimsen. Nun jedoch ist der Außenverteidiger bei Trainer Santiago ins Abseits geraten. Nachdem es bereits länger zwischen dem neuen Coach und Mittelfeldmann Isco kriselt (siehe unten), gibt es nun auch Probleme mit Marcelo. So soll der 30-Jährige momentan unter Übergewicht leiden und daher keine Berücksichtigung in der Startelf finden. 

Laut spanischen Medien bringe der Defensivspezialist mit ausgeprägtem Offensivdrang etwa sieben Kilogramm zu viel auf die Waage. Nachwuchsmann Sergio Reguilon rutschte zuletzt in die Startelf und machte seine Sache beim Heimsieg im Spitzenspiel gegen den FC Sevilla gut. Unterdessen stärkt ein hierzulande bekannter Ex-Mitspieler Marcelo den Rücken: „Mir erscheint die Kritik an Marcelo etwas unfair. Er verdient sich das nicht, weil er eine Legende ist, ein Gesicht von Real Madrid. Und vor allem wegen all dem, was er diesem großen Klub gegeben hat“, äußert sich Achraf Hakimi, der mittlerweile leihweise bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht und bis Sommer 2020 von den Madrilenen ausgeliehen ist.

News vom 19. Januar 2019, 20.11 Uhr: Real Madrid setzt seine Aufholjagd in der Primera Division fort und hat sich den dritten Platz vom FC Sevilla geschnappt. Im Spitzenspiel gelang den „Königlichen“ gegen die Andalusier ein verdienter 2:0-Erfolg. Die Treffer für den Champions-League-Titelverteidiger erzielten Casemiro (78.) und Modric in der Nachspielzeit.

Nächste Real-Pleite in Leganes - Isco stellt Solari bloß

News vom 17. Januar 2019, 17.45 Uhr: Wieder gibt es Ärger um Isco. Bei der 0:1-Schlappe von Real Madrid gegen Leganes in der Copa de Rey durfte der 26-Jährige wieder einmal von Beginn ran. Überzeugen konnte er aber nicht. Dafür sorgte seine Auswechslung für Aufregung: Als er in der 68. Minute den Platz verließ, verweigerte Isco seinem Trainer Santiago Solari den Handschlag. Der Coach streckte ihm die Hand hin, Isco aber schaut in den Boden und geht schnellstmöglich an Solari vorbei zur Bank. Ein weiteres Zeichen, dass es nicht besonders gut läuft zwischen dem Offensiv-Mann und Solari. 

News vom 15. Januar 2019, 16.13 Uhr: Wieder wird Eden Hazard mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Allerdings will der FC Chelsea den dribbelstarken Belgier wohl nicht ohne weiteres ziehen lassen. Nach einem Bericht des Telegraph sollen die Blues eine Ablösesumme ab umgerechnet 112 Millionen Euro aufwärts fordern, falls Hazard gehen möchte. Die Summe mag bei den aktuell gängigen Transfer-Geldern nicht überraschen. Berechnet man allerdings mit ein, dass Hazard nur noch bis zum Sommer 2020 vertraglich gebunden ist, wird klar, dass das Preisschild einen vorzeitigen Abgang möglichst erschweren soll.

Bereits im Dezember wurde berichtet, dass Eden Hazard und Real Madrid auf bestem Wege seien eine Einigung zu erzielen. Der Belgier machte schon zuvor keinen Hehl daraus, dass er im Falle eines Abschieds von Chelsea am liebsten in Richtung Real gehen würde. Damals waren laut der spanischen AS aber noch 170 Millionen als Ablöse im Gespräch.

News vom 07.01.2018, 19.56 Uhr: Als ob Real Madrid nicht schon genug Probleme hätte, kommt jetzt auch noch ein Ausfall hinzu.  Fußball-Nationalspieler Toni Kroos wird Champions-League-Sieger Real Madrid vorerst verletzt fehlen. Wie die Spanier am Montag mitteilten, hat Kroos einen Muskelfaserriss zweiten Grades im linken Adduktorenbereich erlitten und muss pausieren. 

Der 29-Jährige hatte sich die Verletzung beim 0:2 der Königlichen gegen Real Sociedad am Sonntag zugezogen und war in der Schlussphase ausgewechselt worden. Wie lange Kroos ausfallen wird, ist noch offen. Ein Einsatz im Champions-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam (13. Februar und 5. März) ist aber wohl nicht in Gefahr.

News vom 07.01.2018, 13.45 Uhr: Gareth Bale hatte schon nach 78 Minuten genug gesehen. Seine Kollegen um Toni Kroos stemmten sich gegen Außenseiter Real Sociedad noch gegen die drohende Pleite, da brauste der verletzte Superstar von Real Madrid in seinem schwarzen SUV schon davon. Wenig später musste sich Coach Santiago Solari fragen lassen, ob er es noch verdiene, die ruhmreichen Königlichen zu trainieren.

Real Madrid kassiert gegen Real Sociedad San Sebastian eine bittere Pleite. 

Während der Argentinier eine echte Antwort schuldig blieb, stand das harte Urteil der Medien nach dem peinlichen 0:2 (0:1) gegen San Sebastian schnell fest. "Wenn Solari Lopetegui wäre, würde er auch entlassen werden", schrieb das Real-Hausblatt Marca und schlug gleich ein paar Alternativen vor: Jürgen Klopp, Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur) oder Juves Massimiliano Allegri. Real benötige dringend "einen Trainer mit Prestige und Persönlichkeit, der in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen".

Solari, das wurde spätestens am Sonntagabend klar, ist das nicht (mehr). Mit sieben Punkten Rückstand auf Tabellenführer FC Barcelona hatte er den Posten Ende Oktober vom glücklosen Julen Lopetegui übernommen, jetzt sind es schon zehn. Gut möglich, dass Solari schon bald gehen muss.

Real Madrid: Kommt bald Verstärkung von Olympique Lyon?

News vom 23. Dezember, 15.18 Uhr: Nach dem ersten Titel in der Saison 2018/19 bei der Klub-WM in Abu Dhabi ist Real auf der Suche nach Verstärkungen, die im Winter realisierbar wären. Laut Marca führt eine Spur zu Nabil Fekir von Olympique Lyon. Der 25-Jährige wurde bereits im Sommer mit den Königlichen in Verbindung gebracht.

In Madrid könnte der Spielmacher eine ähnliche Rolle wie Weltfußballer Luka Modric einnehmen und den Verein so für die Zeit nach Modric wappnen. Fekirs Vertrag in Lyon läuft noch bis zum Jahr 2020. Bisher kam allerdings keine Vertragsverlängerung zustande. Sollte Fekir sein Arbeitspapier nicht verlängern wollen, könnte Olympique Lyon ein steigendes Interesse an einem Verkauf des Franzosen haben.

News vom 22. Dezember, 19.29 Uhr: Real Madrid hat als erster Verein zum dritten Mal in Serie die Club-Weltmeisterschaft gewonnen. Der Champions-League-Sieger mit Fußball-Nationalspieler Toni Kroos siegte am Samstag in Abu Dhabi im Endspiel gegen den Überraschungsfinalisten Al Ain FC 4:1 (1:0). Die Treffer für die Königlichen erzielten Weltfußballer Luka Modric (14.), Marcos Llorente (60.) und Sergio Ramos (79.). Außerdem unterlief Yahia Nader ein Eigentor (90.+1). Den Gastgebern gelang durch Tsukasa Shiotani der Ehrentreffer (86.).

Real hatte im Mai durch ein 3:1 gegen den FC Liverpool zum dritten Mal in Serie die Champions League gewonnen. In Abu Dhabi sicherten sich die Madrilenen schließlich den vierten Titel insgesamt, womit sie Rekordhalter sind.

News vom 22. Dezember, 10.42 Uhr: Nach aktuellen Medienberichten könnte José Mourinho zu Real Madrid zurückkehren. Kapitän Sergio Ramos platzte nun der Kragen: Er machte eine klare Ansage zu den Spekulationen über eine Mou-Rückkehr.

News vom 18. Dezember 2018, 12.50 Uhr: Die Madrilenen bekommen im Wüstenstaat die Möglichkeit, sich selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu bereiten. Bei der Club-WM im Emirat Abu Dhabi können die Königlichen ihre durchwachsene Hinrunde in La Liga vergessen machen und den ersten Titel des „Jahres eins nach CR7“ einfahren. Cristiano Ronaldo war im vergangenen Sommer nach Turin abgewandert. Danach folgte eine enttäuschende Hinrunde für Real Madrid. Jetzt möchte das Team um Coach Santiago Solari beweisen, dass es auch ohne ihren Superstar Erfolge feiern kann. 

Real Madrid: Können die Königlichen auf ohne CR7 Trophäen sammeln?

Der Sieg der Club-WM wäre nicht nur einer für das eigene Selbstvertrauen, sondern auch einer für die Geschichtsbücher. Es wäre der dritte Club-WM Titel in Folge, das Club-WM-Triple. Ein historischer Sieg ganz nach den Ansprüchen der Königlichen aus Madrid. Dazu müssen sie zuvor im Halbfinale der Club-WM am Mittwoch (17.30 Uhr) gegen Kashima Antlers aus Japan antreten. Ein Sieg ist Pflicht für die Stars aus Madrid. Kapitän Sergio Ramos sieht seine Mannschaft der Aufgabe gewachsen. Der Verlust von Ronaldo sei kein ausschlaggebender Erfolgsfaktor: „Wir haben eine sehr ähnliche Mannschaft, auch wenn mit Cris ein Spieler nicht mehr dabei ist, der für uns entscheidend war. Wir treten mit derselben Philosophie an wie eh und je. Ziel ist es, immer zu gewinnen“, wurde der 32 Jahre alte Innenverteidiger auf der Homepage des Weltverbandes FIFA zitiert. 

Real Madrid: Stars wollen durchwachsene Hinrunde vergessen machen

Der Sieg der Club-WM ist durch mangelnde Konkurrenz zwar nach wie vor eine Selbstverständlichkeit, ob es allerdings ein Spaziergang wird, ist nach den letzten Leistungen von Kroos und Co. fraglich. Die sportliche Talfahrt von Real hatte bereits Julen Lopetegui im Herbst nach wenigen Monaten den Job gekostet und auch unter Solari fand das Team bisher nicht zu alter Stärke zurück. Zwar konnten sie die letzten Partien in der spanischen Liga für sich entscheiden und somit in der Tabelle etwas nach oben rutschen, doch waren die Leistungen eher durchwachsen. Die Club-WM ist nun die Chance wieder Erfolge zu feiern. 

Ballon d‘Or-Gewinner gekränkt: Modric sauer auf Ronaldo und Messi

18. Dezember 2018, 09.45Uhr: Gegenüber der „Sportske Novosti“ bezog Luka Modric außerdem Stellung zu zwei weiteren Vorfällen rund um die Vergabe des Ballon d‘Or. Hatte er zuvor Diego Simone, Chef-Trainer von Atlético Madrid, Vorwürfe wegen Populismus gemacht, fand der Kroaten nun deutliche Worte in Richtung seines ehemaligen Teamkameraden Christiano Ronaldo und Barca-Star Lionel Messi. Beide hatten in den Vorjahren sowohl den Preis des Fifa-Weltfußballers, als auch den Ballon d‘Or unter sich ausgemacht und waren es wohl nicht gewöhnt, bei diesen prestigeträchtigen Ehrungen leer auszugehen. 

Denn zu der diesjährigen Ballon d‘Or-Zeremonie waren beide Super-Stars nicht anwesend, als Luka Modric den Preis entgegen nahm. Modric reagierte vorerst zurückhaltend und erkläre diplomatisch, es sei ihre freie Entscheidung zu kommen oder eben auch nicht. Dann fand er aber doch klare Worte, die sein Unverständnis zum Ausdruck brachten: „Es ergibt keinen Sinn, oder? Es scheint, dass diese Abstimmungen und Preise nur bedeutsam sind, wenn sie sie gewinnen. Es ist unfair den anderen Spielern und den Abstimmenden gegenüber, die sie in den vergangenen zehn Jahren aufgestellt haben, und auch dem Fußball und den Fans gegenüber. Aber jeder macht es so, wie er es für richtig hält.“

Luka Modric weist Messi und Ronaldo zurecht: Ronaldo macht Kampfansage

Ronaldo gab gegenüber der Gazzetta dello Sport zu: "Natürlich bin ich enttäuscht, doch das Leben geht weiter, und ich werde weiterhin hart arbeiten. Ich gratuliere Luka Modric, der den Preis verdient hat, doch nächstes Jahr werden wir uns wiedersehen und ich werde alles tun, um wieder den Preis zu erobern.“ CR7 ist überzeugt, „dass ich jedes Jahr den Goldenen Ball verdiene, ich arbeite für dieses Ziel, doch wenn ich ihn nicht erhalte, ist dies nicht der Weltuntergang", außerdem habe er alles gegeben, um den Ballon d‘Or zu gewinnen: „Zahlen lügen nicht“, erklärt er, „Doch ich bin nicht weniger glücklich, wenn ich nicht gewinne. Ich habe wunderbare Freunde und eine Familie, ich spiele in einem der besten Klub.Denken Sie, dass ich nach Hause gehe und zu weinen anfange?" Angefangen zu weinen hat er wohl nicht, auf der Preisverleihung erschienen ist er allerdings auch nicht. 

17. Dezember 2018, 10:19: Nachdem sich Luka Modric (Real Madrid) bereits über den Titel zu FIFAs Weltußballer des Jahres 2018 freuen konnte, wurde er am 3. Dezember erneut ausgezeichnet. Für seine Leistungen bei Real Madrid und als Kapitän der kroatischen Nationalmannschaft durfte der schon 33-Jährige auch den Ballon d‘Or entgegen nehmen. Mit Real feierte er in der vergangenen Saison an der Seite von Toni Kroos den dritten Champions-Legue-Titel in Folge und schaffte es wenige Monate später mit der kroatischen Nationalmannschaft ins WM-Finale. Sein Torwart Kollege bei Real Madrid,Thibaut Courtois, konnte sich ebenfalls über einen Ballon d‘Or freuen. Als bester Torhüter 2018.

Simeone übt harte Kritik: Attacke auf Mordic und Courtois

Einem allerdings gefiel diese Doppelauszeichnung für Real-Stars ganz und gar nicht. Kontrahent und Erzrivale Diego Simone fand am Abend nach der Preisverleihung deutliche Worte. Der Trainer von Atlético Madrid ging dabei sogar soweit, dass weder Modric noch Courtois ihre Titel verdient hätten. „Ich gratuliere Modric, der eine sehr gute Saison gespielt hat, aber für mich waren Raphael Varane (Real Madrid) und Antoine Griezmann (Atletico Madrid) ohne Zweifel die Besten“, erklärte er. Auch seinen Ex-Schützling Courtois, von 2011 bis 2014 bei Atlético, verschonte er nicht: „Courtois ist zu Real gegangen und wurde dann zum besten Torwart der Welt gewählt. Als er bei uns war, hat noch Keylor Navas den Preis gewonnen.“ Navas spielte damals schon bei Real Madrid und ist heute nur noch die Nummer zwei hinter Courtois. Simone sieht demnach eine klare Bevorteilung von Real-Spielern bei der Preisvergabe.

Real Spieler attackieren Kritiker: Real-Stars erheben schwere Vorwürfe

Luka Modric reagierte auf die Kritik und sagte gegenüber der kroatischen Zeitung „Sportske Novosti“: „Ich bin vollkommen einverstanden, wenn Simeone einen anderen Spieler für den Besten hält. Aber er hat ein ständiges Bedürfnis, Real Madrid und seine Spieler gering zu schätzen. Er nutzt jede Gelegenheit, um unrealistische Dinge vorzuschlagen oder die Erfolge von Real auf Kosten anderer zu erklären. Ich habe großen Respekt vor Simeone und den Spielern und Fans eines großartigen Klubs wie Atlético. Wenn sie gegen uns gewinnen, gratulieren wir ihnen ehrlich. Aber es ist nicht fair, dass unsere Erfolge, darunter zwei ehrenvolle Siege in der Champions League gegen Atlético, auf seine ständigen populistischen Thesen über irgendeine Art von Gefallen für Real Madrid reduziert werden.“ 

Auch Thibaut Courtois ließ sich nicht bitten und erhob schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Coach: „Er kritisiert Real, um bei seinen Fans beliebt zu sein. Er geht auf Real los, weil es der beste Verein der Welt ist. Alle Meinungen müssen respektiert werden. Jeder kann seine persönliche Meinung äußern. Aber ich war drei Jahre lang dort, und immer wenn sie gegen Real Madrid kämpfen, das die beste Mannschaft der Welt ist, hat er etwas gesagt und wird auch weiterhin etwas sagen, um unter den Fans Populismus zu erzeugen.“

15. Dezember 2018, 08.26 Uhr: Real Madrid-Spieler Mariano Diaz hat einen neuen Rolls Royce - und zwar aus Schongau. Was dort für Begeisterung sorgte, handelte dem Kicker daheim einen Haufen Ärger ein. Merkur.de* berichtet über den Auto-Eklat. 

10. Dezember 2018, 16.43 Uhr: Cristiano Ronaldo trauert seinem Ex-Klub Real Madrid offenbar nicht hinterher. „Ich kann sagen, dass Juventus die beste Mannschaft ist, in der ich je gespielt habe“, sagte der Europameister im Interview mit der italienischen Gazetta dello Sport. Ein klarer Seitenhieb gegen seinen Ex-Verein Real Madrid. „Wir sind hier ein Team, nicht wie woanders, wo einer sich größer fühlt als die anderen. Hier fühlen sich alle gleich, sind bescheiden und wollen gewinnen. Auch in Madrid waren die Spieler bescheiden, aber ich fühle, dass sie hier noch bescheidener sind. Es ist ganz anders als in Madrid, hier ist es mehr eine Familie.“

Auch über Lionel Messi äußerte sich der Weltstar. Auf die Frage, ob Messi ihm fehle, antwortet er: „Nein, vielleicht fehle ich ihm. Ich habe in England, Spanien, Italien und Portugal, sowie in der portugiesischen Nationalmannschaft gespielt, während er immer nur in Spanien war. Für mich ist das Leben eine Herausforderung.” Doch damit noch nicht genug - Ronaldos nächste Aussage lässt die Fans nämlich aufhorchen: Ronaldo meint, es wäre schön, „wenn Messi eines Tages nach Italien käme. Er sollte wie ich die Herausforderung annehmen.“ Ronaldo und Messi noch einmal gemeinsam in einer Liga? Das wäre wohl der Traum vieler Fußball-Fans. Ronaldo respektiere aber, falls Messi Barcelona nicht verlassen wolle. Messi sei ein wunderbarer Spieler und ein guter Junge, so Ronaldo.

9. Dezember 2018, 21.33 Uhr: Ohne den verletzten Toni Kroos hat sich Real Madrid bei SD Huesca schwergetan. Für den Rekordmeister reicht es dennoch zum Sieg.

Löw spricht über mögliches Engagement bei Real Madrid

9. Dezember 2018, 14.35 Uhr: Toni Kroos ist momentan der einzige Deutsche, der bei Real Madrid unter Vertrag steht. Der Mittelfeldspieler, der bei den Madridistas die Fäden zieht, kann wohl gut und gerne als einer der Hauptverantwortlichen für die drei jüngsten CL-Erfolge der Königlichen bezeichnet werden. Ein weitere Deutscher könnte eventuell in den kommenden Jahren in einer anderen führenden Position in die spanische Hauptstadt kommen. 

Bundestrainer Jogi Löw liebäugelte bei seinem Besuch im Aktuellen Sportstudio des ZDF am Samstagabend mit einem Trainer-Engagement abseits der Nationalmannschaft. Der Vertrag des Weltmeister-Trainers von 2014 endet 2022. Dann wäre Löw 62 Jahre alt und wohl noch nicht bereit in Rente zu gehen: „Ich war ja vorher auch ein paar Jahre Vereinstrainer und habe nicht vor, in Rente zu gehen. Die längste Zeit als Nationaltrainer habe ich auf jeden Fall hinter mir, das ist klar."

Nach Deutschland zieht es den gebürtigen Schwarzwälder aber wohl nicht. Als ZDF-Reporter Jochen Breyer den Bundestrainer auf Real Madrid anspricht, antwortet dieser mir einem Lächeln auf den Lippen: „Das ist natürlich ein Verein, der für jeden Trainer interessant ist." Interesse von Seiten Löws ist also definitiv vorhanden. Vorerst heißt der Trainer von Real Madrid aber weiterhin Santiago Solari und der Trainer der deutschen Nationalmannschaft weiterhin Jogi Löw. Beides könnte sich aber in den nächsten Jahren ändern. Vielleicht ja auch im selben Zusammenhang.

Real Madrid ohne Kroos gegen Huesca

7. Dezember 2018, 12.57 Uhr: Champions-League-Sieger Real Madrid muss im Ligaspiel am Sonntag (16.15 Uhr) bei SD Huesca ohne Fußball-Nationalspieler Toni Kroos auskommen. Der 28 Jahre alte Weltmeister von 2014 taucht nicht im 19-Mann-Kader für das Ligaspiel beim Tabellenletzten auf, den die Königlichen bei Twitter veröffentlichten.

Bereits am Donnerstag teilte Kroos in einem Tweet mit, dass er seit dem Spiel in der Champions League Ende November bei AS Rom (2:0) unter Knieproblemen leidet. 

Real Madrid: Offenbar ernstes Interesse vom FC Bayern an Isco

7. Dezember 2018, 12.57 Uhr: Isco gilt bei Real Madrid immer wieder als Wechselkandidat. Auch unter dem neuen Trainer Santiago Solari kommt der 26-Jährige kaum zum Zug. Nun berichtet der für gewöhnlich bestens informierte italienische Transferexperte Tancredi Palmeri, dass zahlreiche große Klubs ihre Fühler nach dem Offensivallrounder ausstrecken würden. Darunter seien der FC Liverpool, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin. Das konkreteste Interesse sagt er aber dem FC Bayern nach*, der nach der aktuellen Saison einen Umbruch angekündigt hat. In München könnte Isco die vor dem Abschied stehenden Legenden Arjen Robben und Franck Ribery ersetzen.

Real Madrid: Mega-Offerte für Chelsea-Star Eden Hazard?

6. Dezember 2018, 15.50 Uhr: Geht jetzt alles ganz schnell? Wie die spanische Sportzeitung AS berichtet, sollen sich Real Madrid und Eden Hazard über einen Wechsel einig sein. Der belgische Nationalspieler hatte Madrid bereits vor einigen Tagen (siehe News vom 26. November 2018) als seine Wunschdestination im Falle eines Abschieds vom FC Chelsea erklärt.

Was einen Transfer des 27-Jährigen aber erschweren könnte: Eden Hazard besitzt beim Londoner Klub noch einen Vertrag bis 2020 und die „Blues“ sollen nicht gewillt sein, ihn unter einer Ablösesumme von 170 Millionen Euro gehen zu lassen.

Ob Real Madrid bereit ist, diese Mega-Summe zu bezahlen, ist unklar. Vielmehr planen die Königlichen dem Medienbericht zufolge, einen weiteren Spieler in den Deal einzubinden: Mateo Kovacic. Der kroatische Vizeweltmeister ist derzeit von Real an Chelsea ausgeliehen. Die Engländer scheinen offenbar nicht abgeneigt, Kovacic zu behalten.

Noch kicken Eden Hazard (M.) und Mateo Kovacic (r.) gemeinsam beim FC Chelsea.

Wirbel um Isco: Real-Star provoziert auf Instagram

5. Dezember 2018, 16.22 Uhr: Was ist nur aus Isco geworden? Er galt nach dem Abschied von Cristiano Ronaldo als der neue Superstar von Real Madrid, doch innerhalb von nur zweieinhalb Monaten steht er bei den Königlichen auf dem Abstellgleis. Eine Blinddarmentzündung stoppte seinen Lauf, den er unter Trainer Julen Lopetegui hatte. Dieser ist mittlerweile Geschichte, und dessen Nachfolger Santiago Solari lässt ihn links liegen. Nach dem 1:5 im Clasico gegen Barcelona hatte sich Isco noch vor seinen Ziehvater Lopetegui gestellt und gesagt: „Wenn sie Julen feuern, müssen sie uns alle feuern.“ Es flog aber nur der Trainer.

Wie sehr das den 26-Jährigen aus der Bahn geworfen habe muss, zeigt ein Instagram-Post von Isco. Einem Oben-ohne-Foto von sich fügte er eine Abstimmung bei: „Bin ich dick?“ Eine klare Anspielung auf Berichte, wonach er körperlich nicht fit sei. Zuletzt gab es auch Berichte, wonach Isco sich im Training hängen ließe (siehe unten, News vom 28. November).

Isco fragte seine Fans auf Instagram: „Bin ich dick?“

Auch für das Spiel in der Copa del Rey am Donnerstag gegen UD Melilla (16.15 Uhr) dürfte Isco erneut nicht dabei sein. „Für mich gibt es keine unumstrittenen Spieler, alle sind diskutabel“, sagte Solari. „Und sie müssen das Beste geben, um bereit zu sein.“ Ob Isco das ist?

Real Madrid: Luka Modric gewinnt Ballon d‘Or

3. Dezember 2018, 22.30 Uhr: Luka Modric von Real Madrid hat den Ballon d‘Or 2018 gewonnen. Für den kroatischen Vizeweltmeister ist es nach seinen Ehrungen als „Europas Fußballer des Jahres“ und „Weltfußballer des Jahres“ (vom Fußball-Weltverband FIFA) die dritte und letzte große individuelle Auszeichnung in diesem Jahr.

Der 33-jährige Mittelfeldspieler setzte sich bei der Wahl der französischen Fachzeitung „France Football“ vor Europameister und Ex-Real-Profi Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) sowie den französischen Weltmeistern Antoine Grizemann (Atlético Madrid) und Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain) durch. Argentiniens Superstar Lionel Messi (FC Barcelona) kam auf den fünften Rang.

Luka Modric von Real Madrid hat den Ballon d‘Or 2018 gewonnen.

Real Madrid mit Sieg gegen Valencia zurück in der Spur

2. Dezember 2018, 22.55 Uhr: Real Madrid hat ohne den geschonten Nationalspieler Toni Kroos in der Primera Division zurück in die Erfolgsspur gefunden. Eine Woche nach der 0:3-Blamage bei SD Eibar setzten sich die Königlichen am 14. Spieltag mit 2:0 (1:0) gegen den FC Valencia durch.

Ein frühes Eigentor von Daniel Wass (8.) brachte dem Team von Trainer Santiago Solari in einer unterhaltsamen Begegnung die Führung. Keeper Thibaut Courtois verhinderte mit starken Paraden unter anderem im Duell mit seinem Landsmann Michy Batshuayi den Ausgleich. Lucas Vazquez (83.) machte beim siebten Real-Saisonsieg den Deckel drauf. Mit 23 Punkten verbesserten sich die Madrilenen vorerst auf den fünften Platz und hielten Valencia (17) auf Distanz.

Spitzenspiel Real Madrid gegen FC Valencia: Kroos und Marcelo fehlen

2. Dezember 2018, 14.08 Uhr: Real Madrid verzichtet im Schlagerspiel der spanischen Liga BBVA gegen den FC Valencia auf den deutschen Nationalspieler Toni Kroos und den Brasilianer Marcelo. Beide Profis tauchen in dem wenige Stunden vor Anpfiff bekanntgegebenen 20-Mann-Kader des kriselnden Champions-League-Siegers für das Match am Samstagabend im Santiago Bernabéu nicht auf. Die „Königlichen“ gaben die Gründe für das Fehlen der beiden Leistungsträger nicht an. Nach Medienberichten sind beide leicht angeschlagen. Kroos habe leichte Beschwerden am rechten Knie, berichtete die Sportzeitung „Marca“.

Nach 13 Runden liegt Real Madrid mit 20 Punkten nur auf Platz sechs der Primera División. Der Rückstand auf Tabellenführer FC Sevilla beträgt sechs Punkte, der Titelverteidiger und Tabellenzweite FC Barcelona hat fünf Zähler mehr als die Königlichen. Der FC Valencia belegt zwar lediglich Platz elf, das Team aus dem Osten Spaniens könnte aber mit einem Sieg am Abend mit Real Madrid nach Punkten gleichziehen und den Gegner aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar überholen.

Bahnt sich der nächste Mega-Transfer an? Real-Star könnte Ronaldo folgen

30. November 2018, 11.50 Uhr: Verliert Real Madrid auch Gareth Bale an Juventus Turin? Zumindest hat sein Berater Jonathan Barnett genau diese Gerüchte ordentlich angeheizt. Doch der Reihe nach. Nach dem Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo zur „alten Dame“ schien Bale mehr froh denn traurig über diesen Verlust zu sein. 

Gegenüber der Daily Mail sagte er im Sommer: „Wir sind mehr ein Team, arbeiten mehr als eine Einheit, als ein einzelner Spieler. Offensichtlich ist es ohne einen solchen großen Spieler ein wenig anders hier. Es ist vielleicht ein bisschen entspannter.“ Diese Meinung scheint er nun nicht mehr zu haben. Denn sein Berater Barnett verriet gegenüber Tuttosport: „Cristiano ist ein herber Verlust für Real Madrid. Gareth liebte es, mit ihm zusammenzuspielen.“ 

Doch damit nicht genug. Sein Schützling könne sich durchaus vorstellen, Ronaldo in die Serie A zu folgen. „Er ist im Moment glücklich in Madrid, aber wenn ich in die Zukunft blicke, ist ein Wechsel nach Italien nicht unmöglich“, erklärte Barnett. Dadurch, dass Ronaldo nun in Italien spielt, schauen die besten Spieler der Welt wieder auf die Serie A, ist sich Bales Berater sicher. Folgt Bale also demnächst Ronaldo zu Juve? Komplett ausgeschlossen ist es nicht. Ob Real Madrid bei einem derartigen Vorhaben mitspielt, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Zoff bei Real Madrid: Warum Isco aus dem Kader flog - droht ein Abgang?

29. November 2018, 12.39 Uhr: Isco musste die Partie gegen den AS Rom von der Tribüne aus verfolgen. Real-Coach Santiago Solari hatte den spanischen Nationalspieler aus dem Kader verbannt. Und das, obwohl mit Casemiro ein Mittelfeldspieler verletzt passen musste. Doch warum musste Isco zuschauen? 

Ist bei Real Madrid unter Santiago Solari außen vor: Isco.

Laut Radio Cadena Cope und Marca hat der Spanier seinem Coach nach dem 0:3-Debakel bei Eibar den Handschlag vor versammelter Mannschaft verweigert. Für Solari eine indiskutable Respektlosigkeit, die nun Folgen nach sich zog. Ohnehin scheint der neue Trainer an der Seitenlinie der Königlichen wenig für Isco übrig zu haben. In seinen bisher sechs Spielen als Chef-Trainer stand der 26-Jährige nicht einmal in der Startelf. 

Zieht der Spieler möglicherweise selbst Konsequenzen aus der derzeitigen Situation bei den „Blancos“? Nach Informationen der AS aus Spanien verfolgen Juventus Turin und Manchester City die Lage in Madrid sehr genau. In den vergangenen Jahren schien ein Wechsel ein Ding der Unmöglichkeit, doch nun hat sich einiges geändert. Anders als unter Zinédine Zidane oder auch Julen Lopetegui ist Isco kein wesentlicher Bestandteil mehr bei den Madrilenen. Sollte sich das nicht ändern, könnte spätestens im kommenden Sommer ein Abgang von Isco im Raum stehen.

Ärger bei den Königlichen! Real-Star aus Kader verbannt

28. November 2018, 12.25 Uhr: Ruhe ist in diesen Tagen ein Fremdwort bei Real Madrid. Obwohl die Königlichen mit dem 2:0-Sieg beim AS Rom den Achtelfinaleinzug in der Champions League als Gruppensieger perfekt machten, beherrscht ein anderes Thema die Medien. Trainer Santiago Solari hatte vor der Partie Mittelfeld-Star Isco aus dem Kader verbannt. Der Grund: Am Wochenende sollen sich die beiden gestritten haben, wie Radiojournalist Manolo Lama berichtet. So habe Solari den Spanier eigentlich gar nicht erst mit nach Rom nehmen wollen, wusste aber, dass eine derartige Degradierung für noch mehr Unruhe gesorgt hätte. 

Isco und Solari - die beiden haben in Madrid bisher nicht zusammen gefunden, im Gegenteil: Seit seinem Amtsantritt hat der Neu-Trainer der Madrilenen den spanischen Nationalspieler kaum berücksichtigt. Gegenüber der spanischen Presse erklärte er seine Haltung: „Es gibt spezifische Entscheidungen für bestimmte Momente. Wir sollen Entscheidungen treffen und das habe ich gemacht. Die Entscheidungen sind fast immer sportlich, außer in Ausnahmefällen, aber hier gibt es keinen. Ein Spieler muss alles geben, bei 100 Prozent sein, um zu sehen, ob der Trainer ihn aufstellt.“

Auch Mitspieler Marcelo wurde deutlich: „Ich bin nicht derjenige, der Ratschläge gibt, wir sind alle reif, wir müssen arbeiten. Ich sage nicht, dass Isco nicht arbeitet, aber er muss arbeiten und sehen, warum er nicht spielt.“ Die Botschaft ist klar. Isco hat sein hohes Ranking aus der vergangenen Saison innerhalb der Mannschaft verloren. Nun liegt es an ihm, dieses wieder zurückzugewinnen. 

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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