TSV 1860 München trotzt FC Basel im Testspiel ein 1:1 ab

Fußballfest im Isaraustadion

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Gemeinsam mit den Nachwuchskickern des TuS Geretsried liefen die Fußballprofis aus München und Basel ins Isaraustadion ein. Mannschaftskapitän Felix Weber (l.) stand auf dem Feld sicher in der Löwen-Verteidigung.

Geretsried – Zum dritten Mal nach 2015 und 2016 veranstaltete der TuS Geretsried ein Testspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Basel. Und wie schon in den Vorjahren konnte der favorisierte diesjährige Champions-League-Achtelfinalist aus der Schweiz erneut nicht gegen die Löwen gewinnen.

Der erhoffte ganz große Zuschauerdrang blieb am Samstagnachmittag zwar aus. Dennoch waren es immerhin noch rund 1100 Besucher, die das Vorbereitungsspiel zwischen den beiden Traditionsvereinen aus Giesing und der Schweiz miterleben wollten. Auch die aus ihrem Trainingslager in Rottach-Egern angereiste Mannschaft des FC Basel brachte etwa 50 Fans mit. Grund zur Freude hatten zunächst einmal die Nachwuchskicker des TuS Geretsried, die gemeinsam mit den Profis auf den hervorragend gepflegten Rasen des Isaraustadions einliefen. Danach jubelten zunächst die Gäste aus Basel. Das Spiel lief gerade einmal eine Minute, als Raoul Petretta eine Flanke von Joseph Oberlin aufnahm und aus leicht abseitsverdächtiger Position mit einem Schuss aus 14 Metern Torentfernung Löwen-Keeper Hendrik Bonmann keine Abwehrchance ließ. Der frühe Gegentreffer schien die Sechziger zu beleben, die schon in der zehnten Minute den Ausgleich erzielten. Aufstiegsheld Sascha Mölders profitierte dabei von einem Fehler des Baseler Torhüters Jonas Omlin, der den Angreifer aus kurzer Entfernung anschoss. Danach gestalteten die Löwen das Spiel gegen den diesjährigen Schweizer Vize-Meister ausgeglichen. Tore wollten aber nicht mehr fallen. Zahlreiche Auswechslungen auf beiden Seiten hemmten etwas den Spielfluss, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden auf der Anzeigetafel stand. Für Lacher zwischendurch sorgte Stadionsprecher Martin Lechner, der nicht nur die Zwischenstände des packenden WM-Achtelfinalspiels zwischen Frankreich und Argentinien durchsagte. Er bat die zahlreichen in Blau gekleideten Löwenfans auch um Nachsicht, dass die Nachwuchskicker des TuS Geretsried mit einem roten Sparschwein der Sparkasse um Spenden baten. „Ich hoffe, Ihr habt so viel Humor und werft etwas Geld ein: Die rote Sau wird nach dem Spiel geschlachtet“, versprach er. Zur anschließenden Open-Air-Pressekonferenz vor dem Vereinsheim empfing Lechner mit Günther Gorenzel und Marco Streller dann die sportlichen Direktoren der beiden Klubs. Beide sprachen von einem guten Testspiel und idealen Bedingungen in Geretsried. „Wir fühlen uns hier sehr wohl und werden immer herzlich empfangen“, zeigte sich Ex-Bundesligaprofi Streller vom Ambiente begeistert. Der FC Basel bereitete sich im Trainingslager am Tegernsee unter anderem auf das am 24. Juli stattfindende Champions-League-Qualifikationsspiel gegen PAOK Saloniki vor.Peter Herrmann

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