Nachträgliches Geburtstagsgeschenk?

Aufstieg für FC Penzberg in die neue Futsal-Bundesliga rückt näher

FC Penzberg Maxi Kalus Futsal Bundesliga
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Penzberger Futsal um Maxi Kalus (r.): Im letzten Jahr noch Regionalliga, demnächst vielleicht Bundesliga.

Penzberg – Die Lizenz ist bereits beantragt: Die Futsaler vom FC Penzberg könnten die Sensation schaffen und mit der Quotientenregel in die Bundesliga aufsteigen.

Höher, weiter, schneller. Das ist die Devise vieler Sportler. Ihr Olymp in vielen Bereichen ist die „Bundesliga“, in denen sich die jeweils besten ihres Metiers duellieren. Das ist im Basketball, im Handball, im Volleyball aber auch vor allem im Fußball der Fall. Bundesliga-Sport ist in der Region eher dünn gesät, jetzt könnte aber ein neues „Pflänzchen“ dafür sorgen, dass auch hier höchstklassigster Wettbewerb stattfindet.

Lizenz ist beantragt

Die Rede ist vom Futsal, der Hallenvariante der Fußballer. Dort schickt sich der FC Penzberg an ganz oben mitzumischen. In der kommenden Saison soll eine Futsal-Bundesliga mit zehn Vereinen gegründet werden. Ins Oberhaus dürften unter anderem die beiden ersten der Regionalliga Süd aufsteigen, der Drittplatzierte könnte sich über die Relegation qualifizieren. Der FCP hätte als aktueller Dritter also durchaus realistische Chancen für ein Bundesliga-Ticket. „iir haben die Lizenz auch schon beantragt“, berichtet Maxi Kalus, eine der treibenden Kräfte im Penzberger Futsal.

Mit Quotientenregel in die Bundesliga

Sein Team, das wie die meisten anderen Mannschaften nur drei Spiele bis zum Lockdown im November spielte, würde nach den Durchführungsbestimmungen sogar noch besser dastehen. Sollte die Saison abgebrochen werden, greift eine Quotientenregel, nach der die Platzierungen festgelegt werden. Und mit der überholen die dreimal siegreichen Penzberger, den FC Deisenhofen der auf Rang zwei liegt, der aber vier Spiele für die drei Siege benötigte. Von Abbruch will der Verband aktuell aber noch nichts wissen. Eine kleine Hoffnung besteht noch, dass im Mai vielleicht noch ein paar Spiele absolviert werden können. An denen werden sich aber nur noch maximal 8 von 13 Mannschaften beteiligen, wie eine Abfrage unter den Vereinen ergab.

Turniermodus als Alternative

„Es gibt auch noch Überlegungen ein Turnier mit allen Teams zu spielen, das ist aber nicht in den Durchführungsbestimmungen geregelt und wird deshalb eher nicht kommen“, meint Kalus, der eher damit rechnet, dass bis Ende Mai nicht mehr gespielt wird und es damit zu einer Wertung nach den bisherigen Resultaten kommt. Und dann gäbe es ein Jahr nach dem 100. Geburtstag des FCP auch noch ein richtig großes nachträgliches Geschenk in Form des Bundesliga-Aufstieg. 

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