Helfen die Größenvorteile?

Holzis erwarten BC Hellenen München 3 im Kampf um Tabellenspitze

TuS Holzkirchen
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Der Weg zur Spitze: Felix Feist, Spielertrainer bei den Holzis, fordert gegen den BC Hellenen München 3 den berühmten Schritt mehr von seinem Team.

Holzkirchen – Nach dem Sieg der Basketballer vom TuS Holzkirchen gegen den TSV 1860 München wollen die Holzis nun auch gegen den BC Hellenen München 3 punkten.

Es ist noch nicht allzu lange her, da hieß es bei den Basketballern des TuS Holzkirchen lediglich: Lasst uns während Corona einfach nur ein bisschen Spaß haben. Gegner oder gar Ergebnisse waren da noch völlig unwichtig. Inzwischen sind die Holzis aber auf den Geschmack gekommen.

Spätestens nach dem souveränen Sieg bei 1860 München winkt plötzlich die Tabellenführung in der Bezirksklasse. Gewinnt der TuS am Samstag (29. Januar, 18 Uhr/Halle im Batusa) gegen den BC Hellenen München 3, steht er zumindest für eine Woche auf Platz 1.

Aufstellung der Holzis noch offen

„Die Trainingseinheiten waren diese Woche recht gut besucht“, meldet Spielertrainer Felix Feist. Mit welcher Aufstellung er letztlich auflaufen kann, war trotzdem noch etwas offen. Natürlich will der TuS den Lauf aus dem letzten Viertel gegen die Münchner Löwen fortsetzen. 33:9 Punkte erzielten die Holzis da in nur zehn Minuten. „Da passte allerdings auch alles zusammen“, erinnert sich besonders gerne Konstantin Mittler, der von der Dreierlinie fast nach Belieben traf.

Die ständige Unregelmäßigkeit zwischen möglichem Können und der tatsächlichen Umsetzung will Feist wieder durch konsequent aggressive Verteidigung ausgleichen. Beim 56:61 im Hinspiel war es eigentlich nur ein äußerst schwaches erstes Viertel (8:14), das in einem ansonsten ausgeglichenem Spiel den Unterschied machte. Hier fordert Feist diesmal von Beginn an deutlich mehr geistige Anwesenheit von seinem Team.

Unsicherheit wegen Corona

Auch wenn unter der Woche einige Ausfälle im Training zu verzeichnen waren, am Samstag steht eigentlich bis auf Stefan Köck und Fabian Goldammer wieder der ganze Kader zur Verfügung. „Wenn wir wieder als Team auftreten und vor allem unsere Größenvorteile unter den Brettern nutzen, rechne ich mir beste Chancen aus, Revanche für die unnötige Hinspielniederlage zu nehmen“, gibt sich Holzkirchens Coach durchaus siegessicher.

Bleibt also nur noch zu hoffen, dass die interne Inzidenzzahl der Holzis weiter niedrig bleibt. Dann sollte der Sprung an die Tabellenspitze kein Ding der Unmöglichkeit sein. wed

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