Kraftakt für Holzkirchner

TuS-Basketballer überzeugen beim 60:49-Sieg über SpVgg Höhenkirchen

Basketball: TuS Holzkirchen gegen SpVgg Höhenkirchen
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Routine bevorzugt: Aufbauspieler Jonas Kitterle macht Druck auf Höhenkirchens Defensive.

Holzkirchen – Nach der Pleite gegen den BC Hellenen München 3 konnten sich die Basketballer des TuS Holzkirchen gegen die SpVgg Höhenkirchen durchsetzen.

Das war lange eine ganz enge Kiste. Am Ende reichten Holzkirchens Basketballer aber ein bärenstarker Beginn und ein sensationeller Schlussspurt, um die SpVgg Höhenkirchen sicher mit 60:49 in die Schranken zu weisen.

Die Vorzeichen waren zuerst allerdings alles andere als hoffnungsvoll. Nach fünf Absagen standen Spielertrainer Felix Feist nur mehr sechs weitere Mann zur Verfügung. Die allerdings legten einen Start hin, von dem sich Gegner Höhenkirchen nicht mehr erholen sollte. In der Defensive derart aggressiv, ließ der TuS so gut wie keine guten Würfe zu.

Defensiver Abnutzungskampf

Höhenkirchen gelangen erst in der siebten Spielminute die ersten Punkte – da führte der TuS bereits 7:0. Nach dem ersten Viertel hatten sich die Gäste zwar auf 7:11 herangekämpft, aber defensiv ließen die Holzis weiterhin nur wenig zu. „Schade, dass wir in dieser tollen Phase offensiv leider auch selbst nicht viel zusammenbrachten“, fand Feist dann doch einen Kritikpunkt.

So blieb die Partie auch bis zur Halbzeit eher ein defensiver Abnutzungskampf denn ein attraktives Basketballspiel. Weil aber Kerim Ibrahimovic noch mit dem Pausenpfiff aus über zehn Meter den Buzzer-Beater versenkte, führte Holzkirchen 20:15.

TuS Holzkirchen: Ibrahimovic 16, Feist 15, Gößl 8, Kitterle 8, Siede 7, Wolf 6 und Köck.

Im dritten Viertel kamen die mit zwölf Mann angerückten Gäste doch besser in Schwung und schlossen auch zum 20:20 auf. Dann waren es aber die beiden Aufbauspieler Ludwig Gößl und Jonas Kitterle, die mit schnellen Kontern ihr Team wieder mit 28:22 in Front brachten. Besonders Routinier Kitterle war überhaupt nicht zu bremsen. Immer wieder zog es ihn unter den Korb. Diesmal aber auch an der Freiwurf­linie recht sicher, blieb der TuS vor dem letzten Viertel weiter mit 42:38 vorn.

Die Frage war nur, wie lange die Luft bei den Holzis halten würde bei nur zwei Wechselspielern.Die Antwort darauf lieferten sie mit einem beeindruckenden finalen Kraftakt. Höhenkirchen blieb zwar bis zum 43:47 auf Tuchfühlung, doch als es im Schlussspurt darauf ankam, trafen die Holzis mit unglaublicher Präzision. Egal ob Gößl, Feist oder Ibrahimovic – von der Drei-Punkte-Linie gab es keinen Fehlwurf mehr.

Punktgleich mit Unterhaching

Am Ende fiel die Partie mit 60:49 noch klarer aus, als es das ganze Spiel erahnen ließ. Gäste-Coach Walter brachte es auf den Punkt: „Ich weiß zwar nicht, warum es bei uns ausgerechnet gegen die Holzis nie funktioniert, aber das Ergebnis geht auch in der Höhe voll in Ordnung.“

Der TuS konnte sich damit auch für die schmerzliche Niederlage gegen Hellenen München eindrucksvoll rehabilitieren. Punktgleich mit Unterhaching steht man vor der Partie am Sonntag (13. Februar, 17.30 Uhr) bei der SG Poing wieder auf Platz 2 der Tabelle. wed

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