Samstag erstes Heimspiel

Holzis nervenstark: TuS-Basketballer gewinnen bei SpVgg Höhenkirchen 48:46

Kerim Ibrahimovic (M.) vom TuS Holzkirchen
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Zuverlässiger Punktelieferant: Kerim Ibrahimovic (M.) vom TuS Holzkirchen überzeugte besonders in den Phasen, als die Partie zu kippen schien.

Holzkirchen – Dank starker Defensive gewinnen die Basketballer des TuS Holzkirchen bei der SpVgg Höhenkirchen mit 48:46.

Es war klar, dass Holzkirchens Basketballer nach der Auftaktpleite bei Hellenen München bereits mächtig unter Druck standen. Aber sie haben dem Druck stand gehalten. Wenn auch nur äußerst knapp mit 48:46, zum Ende allerdings auch nicht ganz unverdient, gewannen sie bei der SpVgg Höhenkirchen. Nun kann der TuS am Samstagabend (23. Oktober) doch mit einer gewissen Entspannung in sein erstes Heimspiel gehen, wenn um 18 Uhr die SG Poing in der Dreifachhalle am Hallenbad zu Gast ist.

Auch wenn die Holzis nicht zu den allerersten Titelanwärtern in der Bezirksklasse-Mitte gehören, werden sie sich daran gewöhnen müssen, dass sie als langjähriger Bayernligist für alle Gegner ein besonderer Gegner sind – und gerade die SpVgg Höhenkirchen war heiß auf den TuS, vor allem nach deren überraschendem Auftaktsieg bei Hellenen München.

Holzis legen gegen Höhenkirchen gut vor

Doch auch Holzkirchens Spielertrainer Felix Feist hatte sein Team deutlich in die Pflicht genommen. So war der TuS von der ersten Minute an hellwach, Feist und Kerim Ibrahimovic nutzten fast jede gebotene Wurfmöglichkeit. Weil in dieser Phase auch die Defensive perfekt stand, hieß es Mitte des ersten Viertels schnell 10:0 für die Holzis.

TuS Holzkirchen:

Ibrahimovic 16, Siede 10, Feist 8, Kitterle J. 4, Sioutis 3, Mittler 3, Kitterle M. 2, Wörmann 2, Wolf und Goldammer

Ganz langsam kamen dann aber auch die Gastgeber ins Laufen. Nach dem ersten Viertel lag der TuS zwar noch 12:9 in Front, doch zur Halbzeit hatte Höhenkirchen bereits zum 26:26 ausgeglichen. Auf beiden Seiten dominierten die Defensivreihen. So blieben gelungene Korbaktionen eher Mangelware.

Aus der Niederlage in München gelernt

„Eine bei uns schon seit Jahren gepflegte Krankheit ist der Schlafmodus im dritten Viertel“, musste Feist dann auch als Trainer erstmals feststellen. Höhenkirchen nutzte jedenfalls die Schwächephase der Holzis und ging mit einer 39:35-Führung ins letzte Viertel.

Doch die Holzis haben aus der Niederlage in München gelernt. Diesmal war die Konzentration bei den Freiwürfen deutlich höher. 15-mal durfte der TuS alleine in den letzten zehn Minuten an die Linie, zehnmal blieb man dabei erfolgreich. „Am Ende machte genau diese Quote den kleinen Unterschied, der uns zum Sieg reichte“, freute sich Felix Feist über den erzitterten 48:46-Erfolg.

Samstag in Holzkirchen gegen SG Poing

Am Samstagabend darf der TuS nun zum ersten Mal in eigener Halle antreten. Mit der SG Poing kommt um 18 Uhr gleich ein ganz unangenehmer Gegner in die Marktgemeinde. Die Gäste haben zwar die ersten beiden Spiele gegen Unterhaching (50:69) und Hellenen München (42:63) deutlich verloren.

Der TuS sollte aber auf der Hut sein: Zum einen fehlen immer noch viele Trainingseinheiten für ein zufriedenstellendes Teamplay, zum anderen haben sich die Holzis gerade gegen diesen Gegner schon immer etwas schwerer getan. wed

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