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Holzkirchens Basketballer unterliegen BC Hellenen München 3 mit 55:68

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TuS Holzkirchen gegen BC Hellenen München 3
Wie zugemauert: Auch für Holzkirchens Routinier Jonas Kitterle gab es oft kein Durchkommen gegen die Hellenen-Defensive. © Wedekind

Holzkirchen – Der Sprung an die Tabellenspitze ist den Basketballern des TuS Holzkirchen missglückt. Der erhoffte Heimsieg gegen den BC Hellenen München 3 gelang nicht.

Der Sprung an die Tabellenspitze ist misslungen: In der Offensive zu ideenlos mit der falschen Wurfauswahl und in der Defensive einfach ohne den nötigen Druck unterlagen Holzkirchens Basketballer im Spitzenspiel der Bezirksklasse Mitte dem BC Hellenen München 3 mit 55:68.

Dabei hatte TuS-Spielertrainer Felix Feist sein Team noch einmal ausdrücklich daran erinnert, das Spiel und damit den Kampf von der ersten Minute an anzunehmen. Doch wie schon in den jüngsten Partien – auch wenn diese am Ende gewonnen wurden – verschliefen die Holzis den Start. Die Raumdeckung, mit der Feist vor allem die gefährlichen Distanzschützen der Griechen kontrollieren wollte, funktionierte überhaupt nicht.

Überharte Defensive der Griechen

Nach der Hälfte des ersten Viertels führten die Gäste mit 12:4 – und das alleine durch vier erfolgreiche Dreipunktewürfe. Mit einer Auszeit stoppte der TuS das Ungleichgewicht und wechselte auf Mann-Mann-Verteidigung. Eine taktische Umstellung, die zwar für mehr Druck in der Defensive sorgte. Im Angriff blieb Torben Siede jedoch mit neun Punkten eher Alleinunterhalter. Ende des ersten Viertels führte der Gast verdient mit 20:15.

TuS Holzkirchen: Feist 15, Siede 13, Mittler 9, Ibrahimovic 6, Kitterle 6, Sioutis 5, Gößl 1, Wolf und Hofer.

Auch im zweiten Spielabschnitt fanden die Holzis keine Lösung gegen die robuste, manchmal überharte Defensive der Griechen. Sicher hätten die beiden Referees das eine oder andere Mal mehr pfeifen können, aber auch der TuS hätte sich an die erlaubte Gangart anpassen können. So blieb Holzkirchens Angriff weiter Stückwerk. Erst in der letzten Minute vor der Halbzeit erzielte Feist den ersten Dreier für die Holzis. Da hatten die Gäste aber bereits deren sieben zur 38:23-Pausenführung versenkt.

TuS-Defensive lässt billigste Körbe zu

„Im dritten Viertel schien dann der Dosenöffner gefunden“, dachte nicht nur Felix Feist. Jonas Kitterle mit starken Aktionen zum Korb und zwei Dreier von Konstantin Mittler brachten den TuS mit 40:46 wieder in Schlagdistanz. Doch die Aufholjagd blieb ein Strohfeuer. Genauso schnell, wie sie gekommen war, war sie auch wieder beendet.

Die Gäste hatten nämlich die bessere Antwort. Viel zu einfach ließ die TuS-Defensive wieder billigste Körbe zu. Da hätten die Gastgeber auch mal mit mehr Härte dazwischen gehen müssen. Aber das ist einfach nicht die Spielweise der noch jungen Truppe um die beiden Routiniers Feist und Kitterle.

Heimspiel gegen SpVgg Höhenkirchen

Vor dem letzten Viertel führte München wieder sicher mit 63:48. Die letzten zehn Minuten verliefen dann fast korbfrei. Die Gäste wollten nicht mehr und verwalteten nur mehr ihren Vorsprung, Holzkirchen konnte einfach nicht mehr. So ging das letzte Viertel zwar noch mit 7:5 an den TuS. Das Spitzenspiel war aber schon längst gelaufen.

„Wir haben eigentlich zu keinem Zeitpunkt unsere Größenvorteile eingesetzt, sondern uns das abgezockte Spiel der Gäste aufhalsen lassen“, brachte Coach Feist die 40 Minuten auf den Punkt. Viel Zeit, sich zu ärgern, bleibt nicht. Bereits am Wochenende (5./6. Februar) hat der TuS im Heimspiel gegen die SpVgg Höhenkirchen die Möglichkeit, wieder vieles besser zu machen. wed

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