Auf Erfolgskurs

Bestleistungen und Siege für Sportler aus dem Landkreis Miesbach

Den Diskus schleuderte Christina Stumböck in München 42,32 Meter, was Platz 2 hinter Trainingspartnerin und Vereinskameradin Sabrina Zeug bedeutete.
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Den Diskus schleuderte Christina Stumböck in München 42,32 Meter, was Platz 2 hinter Trainingspartnerin und Vereinskameradin Sabrina Zeug bedeutete.

Hausham/Schliersee – Sabrina Zeug und Christina Stumböck sind mit starkem Saisonauftakt gestartet. Beim Luftsportclub Schliersee sind zwei junge Piloten ebenfalls sehr erfolgreich.

Wie so viele andere Sportler mussten auch die Werferinnen Sabrina Zeug und Christina Stumböck improvisieren. Mit Krafttraining zu Hause und Würfen ins Nachbarfeld hielten sich die beiden Sportlerinnen der SG Hausham/LG Oberland in Corona-Zeiten fit, als sämtliche Sportanlagen gesperrt waren. Es funktionierte sehr gut, wie die jüngsten Ergebnisse beweisen.

Beim verspäteten Start in die Leichtathletiksaison, den offenen Münchner Meisterschaften im Dante-Stadion, durften sich die beiden über Bestleistungen und Stockerlplätze freuen. Zeug feierte gleich drei Siege. Den ersten Wettkampf mussten die beiden Sportlerinnen ohne ihren Trainer absolvieren. Aufgrund der strengen Hygieneauflagen durfte Hans Zenzinger erst während des dritten Zeitfensters ins Stadion.

Das Speerwerfen mit Platz 2 für Zeug mit 40,07 Metern war da bereits vorbei und das Kugelstoßen lief – erfolgreich für Zeug, die mit 13,97 Metern gewann. Erste wurde sie auch mit dem Diskus (44,03 Meter) bei schwierigen Windverhältnissen vor Trainingspartnerin Stumböck. „Sie nähert sich langsam auch wieder ihren früheren Leistungen und schaffte mit 44,32 Metern eine gute Weite“, freut sich Zenzinger.

Beim Hammerwerfen sieht er derzeit noch Unsicherheiten mit der dritten Drehung bei seinen Schützlingen. Dennoch legten dort beide neue Bestleistungen hin. Zeug erreichte 47,27 Meter und Platz 1, Stumböck kam auf 36,67 Meter (Platz 2). Die Marken hielten nicht lange: Nur eine Woche später verbesserten sie sich beim Werfertag in Moosach auf 48,34 und 39,53 Meter.

Zwei junge Piloten des Luftsportclubs Schliersee erfolgreich

Abgehoben haben sie natürlich schon davor mehrfach. Doch so richtig hat sich der Traum vom Fliegen für zwei Nachwuchspiloten des Luftsportclubs Schliersee erst vor Kurzem in Geitau erfüllt. Kilian Brummer, Student aus München, erhielt nach bestandener Prüfung seinen Luftfahrerschein, die Lizenz für Segelflugzeuge. Damit darf er künftig von Geitau aus selbstständig Streckenflüge mit dem Segelflugzeug unternehmen.

Kilian Brummer hat jetzt den Luftfahrerschein in der Tasche.

Lenny Leitner, 15-jähriger Gymnasiast aus Gmund, konnte sich nach rund 60 Schulstarts mit einem der Vereinsfluglehrer freifliegen. Dazu musste er unter Aufsicht der verantwortlichen Fluglehrer drei Flüge alleine absolvieren. Das gelang ihm mit großem Bravour, wie Herbert Scholl vom Segelfliegerclub lobt.

Lenny Leitner (r.) hat sich freigeflogen. Dazu gratulierten (v.l.) Alex Friedl, Janika Huber-Scheglmann und Wolfgang Huber.

Leitner darf nun eigenverantwortlich unter der Aufsicht eines Vereinsfluglehrers den Himmel über dem Flugplatz von Geitau erobern. Nach alter Segelfliegertradition überreichten ihm seine drei Fluglehrer Janika Huber-Scheglmann, Wolfgang Huber und Alex Friedl einen mit Brennnesseln gespickten Blumenstrauß als Glücksbringer für die weitere Fliegerkarriere. Den obligatorischen Klaps aufs Hinterteil durch die Mitglieder des Luftsportclubs gab es obendrein noch dazu. ft

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