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Eisspeedway: Benedikt Monn sichert sich Startplatz in WM-Lauf

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Benedikt Monn
Benedikt Monn freut sich über Platz 2 beim Einladungsrennen um den Roelof-Thijs-Bokaal in den Niederlanden. © Horn

Miesbach – Einen ersten großen Erfolg konnte Benedikt Monn aus Miesbach im Eisspeedway verbuchen. Er sicherte sich als Zweiter einen Startplatz im WM-Lauf.

Als motorsportlicher Ziehsohn von Hans Weber hat der 25-jährige Miesbacher Benedikt Monn natürlich sehr gute Voraussetzungen, im Eisspeedway-Sport schnell und weit nach oben zu kommen. Dies muss man aber erst einmal umsetzen, was Benedikt Monn im Rahmen des Weltmeisterschaftsfinales im niederländischen Heerenveen tat.

Wie vor der zweijährigen Corona-Pause stand im Land der Tulpen vor den Grand-Prix Nummer 3 und 4 2022 das internationale Einladungsrennen um den Roelof-Thijs-Bokaal auf dem Programm. Auch für Benedikt Monn. Der diesjährige Gesamtzehnte der Eisspeedway-Europameisterschaft legte dabei mit einem Heat-Sieg los wie die Feuerwehr.

Miesbacher stürzt im entscheidenden Lauf

Unter anderem mit einem weiteren Heat-Sieg in den weiteren vier Vorläufen hatte er am Ende 10 von 15 möglichen Punkten auf dem Zettel, sodass er zumindest im Last-Chance-Rennen um einen der vier Finalstartplätze stand. Mit Platz 2 löste er auch diese Aufgabe mit Bravour.

Das Finale musste jeweils nach harmlosen Stürzen dreimal gestartet werden, wobei beim dritten Versuch nur noch Monn und der Finne Hanry Ahlbom ans Startband rollten. Alles oder nichts, hieß es für beide. Doch auch der Miesbacher stürzte. Der letztlich zweite Platz war ihm aber sicher, was der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere ist.

Die ersten beiden WM-Punkte geholt

Anschließend sagte Monn: „Ich hatte keine großen Erwartungen, weil ich mir sonst immer zu viel Druck mache. Dann wird das meist nix. Die Stürze der zwei Konkurrenten haben mir in die Karten gespielt. Danach wollte ich im Finale alles, was leider schief gegangen ist, aber das hatte ich einkalkuliert und bin jetzt über den zweiten Platz super glücklich. Darauf bin ich wirklich stolz, auch auf den Hans sowie das gesamte Team, das sehr gut mitgeholfen hat.“

Damit war sein Rennwochenende aber noch nicht beendet, denn da die ersten beiden des Einladungsrennens für die Grand Prix als Reservefahrer nominiert wurden, kam Benedikt Monn auch noch zu seinen ersten WM-Auftritten. Am Samstag wurde er nur einmal an den Start gerufen. Tags darauf holte er sich seine ersten beiden WM-Punkte. Es hätten noch weitere werden können. „Nach dem zweiten Lauf habe ich mich vom Rücken her nicht mehr so fit gefühlt. Ich hatte zwei WM-Punkte, das hat mir gereicht“, sagte er zu seinem Startverzicht. th

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