Das Erfolgserlebnis fehlt

Verunsicherter TEV Miesbach verliert weiter / Am Freitag Heimspiel gegen Füssen

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Die Miesbacher (rote Trikots) ließen den Lindauer Stürmern zu viel Platz. Dieser Schuss von Tim Brunnhuber landete zum 2:0 im Kasten.

Miesbach – Der TEV Miesbach kommt nicht mehr auf die Beine. Zu dieser Erkenntnis muss man nach den ersten vier Spielen der Zwischenrunde gelangen, nachdem auch am vergangenen Wochenende nur Niederlagen zu Buche standen. In Peißenberg verloren die Rot-Weißen mit 2:5, und gegen Lindau gab es zuhause beim 0:5 am Sonntag auch nichts zu holen.

Sein Debüt als Oberligatrainer gab in Peißenberg Simon Steiner, der nach der Niederlage ein kurzes Fazit zog: „Die Jungs sind total verunsichert und deshalb wäre es so wichtig, wenn sie wieder an sich glauben könnten, doch dazu braucht man Erfolgserlebnisse. Sie haben doch im Vorjahr gezeigt, dass sie es können“. Der TEV präsentierte sich nicht schlecht, aber deutlich verunsichert beim Bayernligisten. Nico Fissekis glich die Führung der Gastgeber in der 17. Minute aus. Im Mitteldrittel gingen die Hausherren erneut in Front, doch Felix Feuerreiter netzte kurz vor Drittelende zum 2:2 ein. Im Mitteldrittel fiel nur ein Tor, doch das leider für die Gastgeber. Das Schlussdrittel begann mit einem erneuten Treffer für Peißenberg und das in doppelter Überzahl. Mitte des Drittels hätte es Nico Fissekis noch einmal spannend machen können, doch er vergab ein Penalty. Wieder in Unterzahl mussten die Miesbacher schließlich noch das 5:2 hinnehmen und fuhren mit der Erkenntnis nach Hause, dass man auf der Strafbank – es waren 24 Strafminuten – keine Spiele gewinnt.

Am Sonntag ging es auf heimischem Eis gegen Ligakonkurrent Lindau. Und es wurde ein bitterer Abend, denn dieses Spiel war schon nach dem ersten Drittel entschieden. Zwei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen ermöglichten den Gästen in den ersten fünf Minuten zwei Überzahltore und die rund 200 Zuschauer sahen weiter gut kombinierende Lindauer, die durch zwei weitere Tore auf 4:0 davonzogen. Diese schallende Ohrfeige war natürlich Gift für das bereits angegriffene Selbstbewusstsein der Miesbacher. Dass die Gäste in der 50. Minute noch das 5:0 erzielten, war nicht mehr von Bedeutung.

Nun gilt es für Simon Steiner, in dieser Woche nochmal intensiv mit der Mannschaft zu arbeiten, denn es ist nach wie vor nichts verloren. Tabellenplatz vier ist noch immer möglich, denn den belegt der ESC Geretsried mit sechs Punkten, gefolgt von Füssen mit fünf Punkten. Dazu müssen die Kreisstädter am kommenden Wochenende, wenn es am Freitag um 20 Uhr zuhause gegen Füssen und am Sonntag nach Füssen geht, zwei Siege einfahren, sonst ist der Klassenerhalt nicht mehr realisierbar.

hal

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