B-Elf ist einfach zu schwach

Ersatzgeschwächter SV Heilbrunn geht gegen ASV Habach unter

Heilbrunns Maxi Schnitzlbaumer (r.) schaffte noch den 1:2-Anschlusstreffer.
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Heilbrunns Maxi Schnitzlbaumer (r.) schaffte noch den 1:2-Anschlusstreffer.

Bad Heilbrunn – Die müden Fußballer des SV Heilbrunn mussten gegen den ASV Habach eine 2:5-Niederlage einstecken.

Dass sein zweiter Anzug nicht passt, war für HSV-Coach Walter Lang keine große Offenbarung. Erschwerend kam noch hinzu, dass gerade seinen eingesetzten etablierten Kräften in der Partie gegen den ASV Habach noch das Match gegen Penzberg in den Knochen steckte. Beides zusammen sah er dann auch als ursächlich für die 2:5 (2:2)-Klatsche gegen den Kreisligisten an. „Für mich ist das Resultat vollkommen logisch für das, was heute bei uns auf dem Platz gestanden ist.“

„Den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften heute haben eigentlich zwei Mann ausgemacht. Die beiden Gästestürmer Felix Habersetzer und Maxi Nebl“, sagt der Heilbrunner Trainer. Dem verdienten Lob waren die beiden Letzteren durchaus gerecht geworden: Sie hatten alle fünf Treffer für Habach erzielt. Vor allem im zweiten Durchgang war da auch der zunehmende Kräfteschwund bei Heilbrunn unübersehbar. Denn bei zweien der drei Gästetreffer ließ sich die Defensivreihe relativ einfach düpieren. Das dritte Tor zum zwischenzeitlichen 2:3 war dann ein von Nebl verwandelter Foul-Elfmeter (61.). Hinzu kam, dass sich der ASV nach der Pause als überaus effektiv erwiesen hatte. „Auch wenn die Treffer wirklich schön herausgespielt waren, hat der Gegner dennoch aus insgesamt lediglich zwei Torchancen auch gleich zwei Tore gemacht“, musste Lang zugeben.

Zwei Treffer hatten die Gäste bereits vorgelegt (10./13.), ehe auch die Platzherren jubeln durften. Maxi Schnitzlbaumer (25.) hatte da den Anschluss geschafft und Bene Specker (42.) glich kurz vor der Pause aus. Auch wenn die Heilbrunner Attacken nach dem Seitenwechsel eher selten zwingend waren, hatten sich dennoch einige gute Chancen auf eine Resultatsverbesserung ergeben. Die beste davon hatte Tobias Gritzuhn vergeben (55.), als er unbedrängt die Kugel aus etwa sechs Metern Torentfernung mit Macht in den blauen Himmel drosch. Dabei hätte er doch bloß seinen Fuß hinhalten müssen und der Ball wäre drin gewesen.

Aber auch der später eingewechselte Toni Krinner hatte aus 16 Metern knapp über die Querlatte gezielt (78.), Tom Pföderl jagte die Kugel nach einer Ecke aus kurzer Distanz ebenfalls in die Wolken (81.) und Maxi Schnitzlbaumer scheiterte aus etwa 14 Metern mit seinem Schuss am sicheren Antdorfer Keeper Eugen Brenninger (84.). Insgesamt sah Lang die Niederlage nicht allzu dramatisch, forderte jedoch, dass seine Mannen im nächsten Testspiel gegen den Bezirksligisten MTV Berg mit einer ganz anderen Körpersprache auf den Platz gehen werden. Ewald Scheitterer

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