Frust beim TEV

Zwei weitere Niederlagen für Miesbach / Zwischenrunde ab Freitag

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Matthias Stumböck, hier gegen Lindau, traf in Waldkraiburg zum 2:4.

Miesbach – Nach dem vergangenen Wochenende herrscht Frust beim TEV Miesbach. Das Heimspiel gegen Lindau ging mit 2:6 verloren, und auch beim 2:4 in Waldkraiburg wurden der Truppe von Trainer Markus Wieland die Grenzen aufgezeigt.

Gegen Lindau, das wohl auch ein Gegner in der Abstiegsrunde sein wird, begann der TEV gut. Schon nach 86 Sekunden traf Stefano Rizzo zur verdienten Führung. Auch ohne den abgewanderten Verteidiger Benjamin Frank, dessen Vertrag aufgelöst wurde, schien die Verteidigung zu funktionieren, doch weit gefehlt. Als sich Felix Feuerreiter bereits nach gut fünf Minuten eine Strafe einhandelte, zogen die Gäste innerhalb von nur 58 Sekunden auf 2:1 davon. Vom TEV kam viel zu wenig, und das setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Gleich nach Wiederanpfiff trafen die Gäste vom Bodensee zum 3:1, zum Drittelende stand es 1:4 (32.). Im Schlussdrittel mussten sich die Gäste nicht sonderlich anstrengen und schossen die Kreisstädter bis zum 1:6 regelrecht ab. Ben Warda sorgte mit dem 2:6 in der 57. Minute noch für etwas Ergebniskosmetik. Zurück blieben 340 enttäuschte Zuschauer, die einen schwachen TEV gesehen hatten, der in dieser Verfassung in der Abstiegsrunde chancenlos sein dürfte. „Wenn wir so auftreten wie über weite Strecken dieses Spiels, haben wir in der Oberliga nichts verloren und es ist mir rätselhaft, warum wir in Sekunden plötzlich alles falsch machen können“, stellte Markus Wieland frustriert fest.

Am Sonntag ging es zum Vorletzten nach Waldkraiburg und die Serie der Enttäuschungen sollte weitergehen. Auch in Waldkraiburg fanden die Miesbacher nicht ins Spiel und mussten froh sein, dass im ersten Drittel nur das 1:0 für die Gastgeber fiel (5.), denn nur mit Glück sorgte Waldkraiburg nicht schon in den ersten 20 Minuten für klare Verhältnisse. Im Mitteldrittel dann die Entscheidung, als die Hausherren zunächst eine doppelte Überzahl zum 2:0 nutzten (24.) und 38 Sekunden später auch in einfacher Überzahl zum 3:0 trafen. Als in der 28. Minute der Puck zum 4:0 im TEV-Kasten einschlug, war die Partie entschieden. Zwar versuchte der TEV im Schlussdrittel alles, doch die beiden Tore von Ben Warda (47.) und Matthias Stumböck (51.) kamen zu spät. „Das erste Drittel von uns war schwach und dann brachen uns die Strafen zu Beginn des Mitteldrittels regelrecht das Genick. Nur das Schlussdrittel lässt ein wenig auf die Zwischenrunde hoffen“, sagte Wieland.

Ein schwacher Auftritt folgt dem nächsten und es stellt sich auch die Frage, welche Verstärkung Kontingentspieler Daniel Bogdziul darstellt, der in vier Spielen lediglich auf zwei Scorerpunkte kam. Nun geht es in der Zwischenrunde für den TEV darum, unter die ersten vier zu kommen. Aber das ist in der jetzigen Form mehr als fraglich.

Die Gruppe A bilden: EV Lindau Islanders, TEV Miesbach, Höchstadter EC, TSV Peißenberg, EV Füssen und ESC Riverrats Geretsried.

Die Zwischenrunde beginnt am kommenden Freitag mit folgenden Spielen: EV Lindau Islanders – EV Füssen, Höchstadter EC – TEV Miesbach, ESC Riverrats Geretsried – TSV Peißenberg.

Der zweite Spieltag am Sonntag, 21. Januar: TSV Peißenberg – EV Lindau Islanders, EV Füssen – Höchstadter EC, TEV Miesbach – ESC

Riverrats Geretsried.

hal

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