Albersingers Comeback

Holzkirchens Trainer kehrt gegen SV Bruckmühl zurück an die Seitenlinie

Stefan Lechner (r.) vom TuS Holzkirchen
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Stefan Lechner (r.) vom TuS Holzkirchen soll gegen den SV Bruckmühl am besten gleich in der Startelf stürmen.

Holzkirchen – Nachdem die Landesliga-Partie des TuS Holzkirchen gegen den FC Töging erneut abgesagt wurde, geht es nun am Samstag gegen den SV Bruckmühl.

Zum zweiten Mal hintereinander fiel diese Woche bereits die Landesliga-Partie zwischen dem TuS Holzkirchen und dem FC Töging aus. Beide Male war Corona bei den Niederbayern der Grund. Wenn also am Samstag, 20. November, um 16 Uhr, das Team von der Haidroad beim SV Bruckmühl antritt, ist alles andere als Rhythmus im Holzkirchner Spiel zu erwarten.

Eigentlich wollte Trainer Joe Albersinger nach überstandener Corona-Infektion schon gegen Töging sein Comeback auf der Holzkirchner Bank feiern. Nun soll es aber auf jeden Fall in Bruckmühl dazu kommen.

Sieg kampflos am grünen Tisch?

„Natürlich hätten wir nach dem 2:2 gegen Ampfing am liebsten gleich wieder unter der Woche gespielt, um zumindest etwas in den Rhythmus zu kommen“, sagt Holzkirchens sportlicher Leiter Markus Müller. „Gerade, weil bei uns seit Langem mal wieder fast alle Spieler an Bord sind.“

Die drei eingeplanten Punkte gegen das Tabellenschlusslicht bekommt der TuS nun wahrscheinlich trotzdem und kampflos am grünen Tisch – die umstrittenen Corona-Regeln des Verbands machen es möglich. „Der Entscheid vom Sportgericht steht allerdings noch aus“, erklärt Müller.

Trainer Joe Albersinger wieder dabei

So hatte der TuS noch einmal eine ganze Woche Erholung und Zeit inklusive Trainer wieder zu trainieren, bevor es nun zum SV Bruckmühl geht. Albersinger war nach dem Abschlusstraining guter Hoffnung, dass auch die angeschlagenen Stürmer Stefan Lechner, Franz Fischer und Tobias Seidl wieder Alternativen für die erste Elf sein werden. Gerade diese Drei sorgten ja im Spiel gegen Ampfing noch als Einwechselspieler für die entscheidenden Impulse.

Albersinger wird in jedem Fall wohl offensiv in Bruckmühl die Sache angehen wollen. „Die haben mit 47 Gegentoren nach Kirchheim die meisten Treffer in der Liga kassiert“, weiß er um die Schwäche der Gastgeber. „Anderseits sollten wir die Sache aber auch vorsichtig angehen, denn sechs ihrer acht Siege erzielten sie bisher auf eigenem Platz.“ Bleibt also zu hoffen, dass der TuS nun möglichst schnell seinen Rhythmus wieder findet. wed

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