Zufrieden mit dem Remis

TuS Holzkirchen erkämpft sich beim SV Bruckmühl ein 1:1-Unentschieden

Fußball-Landesliga-Südost: TuS Holzkirchen spielt 1:1 gegen SV Bruckmühl
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Inzwischen unverzichtbar: Yasin Keskin (r.), als Außenverteidiger eine sichere Bank, erzielte beim SV Bruckmühl das 1:0 für den TuS Holzkirchen.

Bruckmühl/Holzkirchen – Der TuS Holzkirchen holt in der Landesliga-Südost beim SV Bruckmühl einen Punkt. Es wäre aber mehr als ein Unentschieden drin gewesen.

Auch wenn vielleicht etwas mehr drin gewesen wäre – letztlich zeigte sich Holzkirchens Fußball-Lehrer Joe Albersinger aber dann doch mit seinem Team und dem 1:1 beim SV Bruckmühl zufrieden. „Wir werden jetzt nicht groß herumjammern, sondern holen uns eben im nächsten Spiel das, was wir heute liegen gelassen haben.“

Von fehlendem Rhythmus aufgrund mehrerer Spielabsagen war noch vor der Partie die Rede bei den Landesliga-Kickern des TuS – und das schien sich zumindest in der ersten Halbzeit auch zu bewahrheiten. Bruckmühl hatte in den ersten 45 Minuten definitiv mehr vom Spiel. Während die Gastgeber mächtig Druck erzeugten, waren Zetterer, Gulielmo und Co. in erster Linie damit beschäftigt, den Gegner vom Tor fern zu halten.

Nackenschlag per Standard für TuS

„Da waren die richtig stark, aber wir konnten genau in dieser Phase das Führungstor erzielen“, freute sich Albersinger über den famosen Versuch von Yasin Keskin. Der Holzkirchner Außenverteidiger zog in der 39. Spielminute einfach mal aus gut 25 Meter Vollspann ab und der immer länger werdende Ball senkte sich unhaltbar ins lange Eck. Bruckmühl hatte seine Chancen im Fünf-Minuten-Takt vergeben und der TuS führte mit dem ersten ernsthaften Schuss 1:0. „Das war ein feines Ding von Keskin, mit dem er seine echt gute Leistung krönte“, sagte Albersinger.

Fünf Minuten nach der Halbzeitpause hätte es dann durchaus auch 0:2 heißen können, doch Christoph Bott konnte in letzter Sekunde für seinen Torhüter auf der Linie klären. Überhaupt stand der TuS jetzt konzentrierter und kompakter als in der ersten Spielhälfte, weil schon ab dem Mittelfeld viel besser verteidigt wurde. Alles schien nun für den TuS zu laufen, zumal Albersinger auch bei den Wechseln aus dem Vollen schöpfen konnte. Hintereinander wechselte er Stefan Lechner, Franz Fischer, Maxi Drum und Tobi Seidl ein. Was für eine Luxusbesetzung auf der Bank! Doch dann kam wie so oft schon in den jüngsten Partien der Nackenschlag per Standard.

SV Bruckmühl revanchiert sich

Bruckmühl brachte einen alles andere als gefährlichen Freistoß vors Tor von Beni Zeisel und Bott durfte relativ unbedrängt zum 1:1 einköpfen. Beide Teams waren in der letzten Viertelstunde bemüht, doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Ohne das Risiko allerdings, hinten komplett zu öffnen. Die beste Chance vergab dabei Maxi Drum, dessen perfekt gesetzter Kopfball aber knapp über den Bruckmühler Kasten segelte.

Das Unentschieden ging am Ende aber für beide Kontrahenten in Ordnung, auch wenn der TuS nun bereits seit vier Spielen sieglos bleibt. „Uns fehlt einfach ein Erfolgserlebnis, damit wir auch wieder solch knappe Spiele für uns entscheiden können“, resümierte Joe Albersinger den durchaus couragierten Auftritt seines Teams. Einen großen Flow wird Holzkirchens Trainer in diesem Jahr allerdings nicht mehr von seinem Team erleben, denn nach dem Auswärtsauftritt in Aiglsbach am Sonntag, 28. November, – Anpfiff ist um 14 Uhr – geht die Liga erst einmal bis März 2022 in die Winterpause. wed

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